Windows Server 2008 R2
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Das Werk von Ulrich B. Boddenberg hat den Untertitel „Das umfassende Handbuch“ nicht nur wegen seiner imposanten Dicke verdient. Es deckt eindeutig den Bedarf an Wissen und verpackt den hier und da komplexen

Das Werk von Ulrich B. Boddenberg hat den Untertitel „Das umfassende Handbuch“ nicht nur wegen seiner imposanten Dicke verdient. Es deckt eindeutig den Bedarf an Wissen und verpackt den hier und da komplexen Stoff in eine sehr gut lesbare Sprache, die aus der Praxis kommt, zum Nachdenken animiert und das Gefühl vermittelt, einem Gespräch unter Kollegen oder sogar Auftraggebern beizuwohnen. Kurzum: Der ohnehin umfangreiche und sehr technische Stoff wird kurzweilig vermittelt. Und man muss nicht unbedingt Kenner der griechischen Mythologie sein, um die Verse aus Homers berühmten Epos über den Trojanischen Krieg zumindest im Ansatz zu genießen, mit denen der Autor jedes Kapitel einleitet. Beispielsweise im Kapitel „Active-Directory-Zertifikatsdienste“ werden Hekatomben eingesetzt, um Schaden abzuwenden.

Inhaltlich schafft das Buch, wie von Boddenberg versprochen, den Balanceakt zwischen einem fundierten Überblick und technischen Details. Es werden alle Facetten, die Windows Server 2008 R2 aufbietet, mehr als gebührend behandelt und perfekt mit Screenshots und Visio-Grafiken illustriert. Vor allem aber werden die Themen aufgegriffen, die Administratoren in der Praxis beschäftigen, womit man beim Nachschlagen in der Regel da abgeholt wird, wo man sich befindet und nicht dort, wo einen der Autor haben will.

Ob gestandener Administrator oder lernwilliger Einsteiger, wer Windows Server 2008 R2 einsetzt oder noch einsetzen will, wird grundsätzlich ein Nachschlagewerk verwenden wollen. Das umfassende Handbuch von Boddenberg wird wohl unter den Serverhandbüchern zu denen gehören, die man immer wieder gerne zu Rate zieht – wie beispielsweise einen alten Freund.

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