Der Dienstag auf der BASTA! 2018

Highlights der BASTA! 2018: Cloud, Agile, Progressive Web Apps
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Schwerpunkt der BASTA! 2018 ist in diesem Jahr die Cloud. Ziel der Konferenz ist es, mithilfe einer praxisorientierten Herangehensweise die „Cloud down to earth“ zu holen. Aber auch Themen wie Agile, Progressive Web Apps oder Open Source kamen nicht zu kurz.

Holen wir die Cloud zurück auf die Erde!

In der Eröffnungskeynote der BASTA! 2018 sprach Mirko Schrempp, Redakteur des Windows Developers, und Rainer Stropek (software architects/www.IT-Visions.de) über das Schwerpunktthema der Konferenz: die Cloud. Ziel war hierbei eine praxisorientierte Herangehensweise an das Thema. Man möchte die „Cloud down to Earth“ holen – so Mirko Schrempp.

Entwickler brauchen handfeste Sachen, keine Luftschlösser. (Mirko Schrempp)

In der Keynote zu „Cloud Native – Buzzword oder echte Innovation?“ ging Rainer Stropek den Fragen nach, was die Cloud dem Entwickler bietet und wie er sie nutzen kann. Klarer Vorteil der Cloud sei, aus einer großen Anzahl an Diensten wählen zu können, diese direkt zu nutzen und somit nicht auf etwas warten zu müssen. Die Cloud mache es möglich, Dinge auszuprobieren und die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, wie eigene Projekte bei den Kunden ankommen und diese dann gegebenenfalls anpassen zu können.

Mit agiler Arbeitsweise zum fertigen Produkt

Ina Einemann (HEC GmbH) widmete sich in ihrer Session „Product Owner Paul oder wie erstelle ich richtig gute Anforderung?“ ihrem Fachgebiet: dem Anforderungsmanagement. Sie beschrieb den Weg von der Problemstellung, über die Ideenfindung bis hin zur Umsetzung eines Projekts mithilfe des Scrum Guides. Dabei definierte sie die Position eines Product Owners (POs) und stellte die verschiedene Typen des POs vor. Der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt ist ein langer und strukturierter Weg. Mithilfe des Anforderungsmanagements wird jede noch so kleine Arbeit dokumentiert und zeitlich getaktet.

Der Mob soll’s richten

Freelancer Thomas Much (Softwareentwickler und Agile Developer Coach) gab in seiner Session „Pair und Mob Programming – damit Agile erfolgreich wird und bleibt“ Hinweise, wie die von Ina Einemann vorgestellte agile Arbeitsweise umgesetzt werden und gelingen kann. Das Hauptaugenmerk seiner Session lag auf der Frage, wie ein Team wirklich als Team, anstatt bloß nebeneinander her, arbeiten kann. Neben dem bereits weitläufig bekannten Pair Programming brachte Much dafür das Konzept des Mob Programming ins Spiel.

Der Mob, das ist ein Team aus etwa fünf bis sieben Mitgliedern, die zeitgleich an derselben Aufgabe arbeiten. Dazu steht eine einzelne Workstation zur Verfügung, auf der umgesetzt wird, was das Team gemeinsam entscheidet. Der sogenannte Driver sitzt an der Tastatur. Die Navigatoren diskutieren über alle Ideen und Vorschläge, bevor auch nur eine Zeile Code zum Projekt hinzugefügt wird. Abwechselnd übernehmen alle Teammitglieder die Rolle des Drivers.

Much rechtfertigt diese Vorgehensweise mit der Beschaffenheit des menschlichen Gehirns, welches sich entweder auf abstraktes Denken oder auf das konkrete Handeln konzentrieren könne.

Thomas Much: „Pair und Mob Programming – damit Agile erfolgreich wird und bleibt“ © S & S Media

Angular: Progressive Web Apps

Auch Progressive Web Apps waren ein Thema im Laufe des BASTA!-Dienstags. Shmuela Jacobs (ngGirls) stellte in ihrer Session „Progressive Web Apps: Next step for web-based cross-plattform applications“ heraus, wie wichtig Progressiveness für Web Apps inzwischen ist. Denn eine Vielzahl von Webaktivitäten wird auf mobilen Geräten durchgeführt, die wiederum auf Webanwendungen zurückgreifen, welche die Leistungsfähigkeit von Computern und WiFi-Verbindungen nutzen, um den Nutzern ein schnelles und flüssiges Erlebnis bieten zu können.

Für die mobile Nutzung gelten hierbei allerdings andere Richtlinien. Der Fokus liegt beispielsweise auf der Minimierung des Daten- und Stromverbrauchs. Mithilfe moderner Web-Technologien wie Angular können Progressive Web Apps erstellt werden, die den Spagat zwischen den Gegebenheiten bei der Anwendung auf dem Computer und Gegebenheiten bei der Nutzung auf mobilen Geräten schaffen.

Open Source und DevOps-Diskussion

Sicherheitsberater Dominik Baier ging in seiner Session „.Net, Open Source & You?!“ auf die Geschichte von Open Source ein und gab Entwicklern Tipps und Tricks, die Open Source produzieren wollen. Wichtig war ihm, dass Open Source nichts – wie vermutlich angenommen – mit Freiheit zu tun habe, sondern ein Businessmodell sei. Denn, um heute als Softwarefirma relevant zu bleiben, komme man an Open Source nicht vorbei.

Der Dienstag auf der BASTA! 2018 endete mit einer Diskussionsrunde „Die vielen Facetten des DevOps – eine Diskussion“, in der die BASTA!-Sprecher Marc Müller, Neno Loje, Oliver Sturm, Rainer Stropek, Thorsten Hans, Jörg Neumann, Sebastian Gingter und Uwe Baumann über das Thema DevOps diskutierten.

Die BASTA! findet vom Montag, 24. September bis Freitag 28. September 2018 in Mainz statt und bietet topaktuelle Sessions und Keynotes. Entwickler.de ist dabei und berichtet live vor Ort.

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