Keynote des ersten Hauptkonferenztages der BASTA! 2019

Von .NET Core 3.0 und Micro Frontends – die BASTA! 2019 ist eröffnet!
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Die BASTA! 2019 ist eröffnet. Die erste Konferenz-Keynote stand ganz im Zeichen von Microsofts brandneuem Release .NET Core 3.0. Was bedeutet die neue Version für .NET-Framework-Anwendungen, und lohnt sich die Migration? Micro Frontends und die Cross-Plattform-Entwicklung kamen in der Keynote ebenfalls nicht zu kurz.

Ist .NET Framework tot? Diese und andere Fragen wurden in der Eröffnungskeynote der BASTA! 2019 geklärt, die erstmals im Livestream mitverfolgt werden konnte. Die Herbstausgabe der Konferenz für .NET, Windows und Open Innovation findet vom 23.-27.09. in Mainz statt.

Ein Schwerpunkt der Konferenz ist .NET Core 3.0, das gestern im Rahmen der .NET Conf 2019 von Microsoft veröffentlicht wurde. So lautete dann auch das Thema der Eröffungskeynote „Vom Kern zum Frontend“ – mit den Speakern Dr. Holger Schwichtenberg (www.IT-Visions.de/5Minds IT-Solutions) und Jörg Neumann (CGI Deutschland B.V. & Co. KG). Durch die Keynote führte Program Chair Mirko Schrempp (Software & Support Media).

RIP .NET Framework?

Den Anfang machte „Dotnet-Doktor“ Holger Schwichtenberg mit einem Überblick der sich wandelnden .NET-Landschaft – von .NET Framework, das erstmals im Jahr 2002 erschien, über das gestern veröffentlichte .NET Core 3.0 bis hin zu .NET 5.0 mit dem geplanten Release-Datum im November 2020.

Mit einem Grabstein-Schaubild zeigte Schwichtenberg zwar das .NET Framework, doch tot sei es deshalb noch lange nicht: .NET Core Framework 4.8 „lebt auf dem Friedhof weiter“. Es soll die letzte Major-Version sein, doch Microsoft verspricht weiterhin Unterstützung und Sicherheitsupdates. Neue Projekte sollten laut dem Keynote-Speaker jedoch nicht mehr mit dem klassischen .NET Framework erstellt werden, die Zeit sei abgelaufen.

Migrieren oder nicht migrieren?

Wie sieht es nun aber mit bestehenden .NET-Framework-Desktopanwendungen aus? Laut Schwichtenberg sollten sich Entwickler die Frage stellen, ob ihre Anwendungen von .NET Core profitieren können. Würden die Anwendungen aktiv weiterentwickelt und häufig verwendet, lohne sich die Migration, anderenfalls eher nicht.

Die Migration bestehender Anwendungen kann sich derzeit noch aufwändig gestalten und viele manuelle Schritte erfordern, da Migrationstools fehlen. Abwarten lohnt sich auch aus einem weiteren Grund: Schwichtenberg empfiehlt die Migration auf .NET Core 3.1 mit LTS (Long-Term Support), das im November 2019 erscheinen soll.

Wer mehr über die Features in .NET Core 3.0 erfahren möchte, sollte sich unseren Expertencheck mit Dr. Holger Schwichtenberg, Thomas Claudius Huber, Jens Lorek und Sebastian Gingter nicht entgehen lassen:

Expertencheck .NET Core 3.0: Das sind die Highlights!

Micro Frontends und Cross-Plattform-Anwendungen

Jörg Neumann widmete sich anschließend den Themen Micro Frontends und Cross-Plattform-Entwicklung. Die verwirrende Vielzahl an Optionen für die Erstellung von Cross-Plattform-Anwendungen zeigte er anhand eines Schaubildes – und gab einige Tipps für mehr Ordnung im Chaos.

Am Anfang stehe zunächst die Plattform-Entscheidung: Web, Desktop, Mobile und/oder IoT? Im weiteren Entscheidungsprozess sollten sich Entwickler auf ihre technologische Basis berufen. Sei man selbst eher ein C#-Entwickler, solle man das also bei der Auswahl des passenden Frameworks berücksichtigen.

Während Microservices im Backend schon seit längerem genutzt werden, zeichnet sich ein entsprechender Trend laut dem Speaker auch im Frontend ab, und damit die Abkehr von zwei getrennten Teams für Backend bzw. Frontend. Microservices seien aufgrund der besseren Skalierbarkeit gut für das Frontend geeignet, und sie ergeben laut Neumann schlichtweg besseren Code.

Damit entließen die Speaker das Publikum in die weitere Konferenzwoche. Entwickler.de ist mit dabei und berichtet live vor Ort!

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