Keynote zur Eröffnung der BASTA! 2018 in Mainz

Gar nicht abgehoben: Die Cloud im Fokus der BASTA! 2018
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Erst vor kurzem hat Microsoft seine Visual Studio Team Services in Azure DevOps umbenannt und damit mal wieder einen gewaltigen Schritt in Richtung Zukunft getan. Es ist mittlerweile klar: Azure, beziehungsweise die Cloud im Allgemeinen, werden wir so schnell nicht mehr los. Grund genug also, die Cloud ins Zentrum der BASTA! 2018 zu stellen und sich einmal ganz gründlich mit ihr auseinanderzusetzen.

Lässt man den Vergleich mit Luftschlössern mal außen vor, kann man sich der Cloud doch bildlich annähern: In einer vorbeiziehenden Wolke kann man in jedem Moment etwas anderes erkennen, sie befindet sich ständig in Bewegung, im Wandel, und zieht mit einer Geschwindigkeit vorbei, die deutlich höher ist, als sie aus der Ferne erscheint.

Die Potenzial der Cloud im Fokus der BASTA! 2018

Der erste Impuls mag das Gefühl sein, lieber gar nicht erst zu versuchen, dieses ungreifbare, sich ständig wandelnde Ungetüm fassen zu wollen. Allerdings – und das gilt für tatsächliche Wolken wie auch für die Cloud – bietet sich dem Betrachter beziehungsweise dem Nutzer mehr als je zuvor die Möglichkeit, genau das Richtige zu finden. Man muss nur die Augen offenhalten und schauen, wie man die heraufziehende Großwetterlage nutzen kann. Das Potenzial ist sicherlich enorm!

Der Cloud Developer Day

Auf der BASTA! 2018 in Mainz können Teilnehmer im neuen Cloud Developer Day erstmals ganz gezielt untersuchen, was hinter dem Geschäftsmodell Cloud steckt; wie sie in das eigene Geschäftsmodell integriert werden kann; wie man von all den Luftschlössern weg- und hin zu konkreten Lösungen kommt.

Was auch immer man über die Cloud denkt, spätestens hier auf der BASTA! 2018 kommt man thematisch nicht mehr an ihr vorbei. BASTA! Program Chair Mirko Schrempp formulierte es ganz unmissverständlich: Natürlich muss nicht jeder etwas in oder mit der Cloud machen. Aber wir sind offensichtlich an einem Punkt angekommen, an dem man sich aktiv für oder gegen die Cloud entscheiden muss.

Cloud Native: Aus der Cloud in die Cloud

Auch über den Cloud Developer Day hinaus steht die Cloud im Zentrum der diesjährigen Herbstausgabe der BASTA! Mit seiner Keynote gab Rainer Stropek den Startschuss für eine Woche voller Informationen und Austausch zu verschiedensten Microsoft-Themen wie .NET, C# und Microservices, aber auch Agile und DevOps. In seinem Vortrag zu Cloud Native machte er ganz deutlich: Am besten kann man sich die Cloud zu Nutze machen, wenn man sie kompromisslos einsetzt: „Build for the cloud in the cloud!“

Rainer Stropek: „Build for the Cloud in the Cloud!“ © S&S Media

Seine Empfehlung: Bereits während des Entwicklungsprozesses sollte die Cloud eingesetzt werden. Sie bietet eine riesige Anzahl an Diensten, die quasi sofort verfügbar sind und genutzt werden können, ohne dass im Vorhinein eine lange Planung nötig ist.

In der Cloud schlummern Schätze!

Während in der Vergangenheit „skalierbar“, „robust“ und „effizient“ Softwareeigenschaften waren, die sich eher ausschlossen, macht die Cloud mit ihrem Netzwerk an Services sie mittlerweile vereinbar. Was bisher fix war, ist nun variabel, dynamisch und elastisch. Wenn man einen Service benötigt, muss man einfach nur losgehen und ihn benutzen.

Die Cloud bringt Fokus

All diese Vorteile hören sich natürlich toll an: Flexibilität, Skalierbarkeit, bessere Automatisierungsmöglichkeiten, gesteigerte Produktivität, optimales Preis-Leistunsgverhältnis, u.v.m. Aber die Cloud ist mehr als nur eine Technologie, deren Technik es zu verstehen gilt. Sie bringt ein ganzes Mindset mit, eine neue Kultur, die es zu verstehen, die es anzunehmen gilt.

Die Cloud funktioniert fundamental anders: Sie bietet mehr Freiheiten, sie ist flexibel, rasch im Wandel, und Unsicherheiten sind definitiv erlaubt. Letztendlich ist es wichtig, die Balance aus Fokus und Kontrolle zu finden.

Auf eine erkenntnisreiche Konferenzwoche!

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