UWP-Apps und -Spiele können ab sofort auf der Xbox One veröffentlicht werden

Dev-Center-Update: Xbox One offen für alle UWP-Apps
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Das Windows Dev Center hat ein Update spendiert bekommen und bietet nun zahlreiche neue Funktionen. Eine der spannendsten Änderungen ist, dass Microsoft die Xbox One für Universal-Windows-Platform (UWP)-Apps und -Spiele öffnet, entsprechende Submissions können ab sofort eingereicht werden.

Das Windows Dev Center bietet Entwicklern zahlreiche Möglichkeiten, den Veröffentlichungsprozess von Apps und Spielen zu verwalten. Regelmäßig kommen neue Funktionen hinzu, die es Entwicklern unter anderem erleichtern sollen, ihre Apps zu monetarisieren und zu promoten oder Analysen zur App-Performance anzustellen.

Welche Änderungen mit dem aktuellen Update des Dev Centers einhergehen, hat Bernardo Zamora vom Windows-Entwicklerteam ausführlich in einem Blog-Beitrag beschrieben.

Microsoft öffnet die Xbox One für UWP-Apps

Eine der wohl spannendsten Neuerungen ist, dass Entwickler ab sofort die Möglichkeit haben, ihre Universal-Windows-Platform (UWP)-Apps und Spiele auf der Xbox One zu veröffentlichen. Voraussetzung ist, dass die Apps mit dem Windows-10-Anniversary-Update-SDK mit der Buildnummer 14393 entwickelt wurden.

Um die Apps auf die Konsole zu bringen, muss das entsprechende Häkchen im Bereich der verfügbaren Gerätefamilien gesetzt werden. Anschließend muss die App dann durch die Qualitätskontrolle – das gleiche gilt auch für Spiele.

Dev-Center-Update: Weitere Änderungen im Überblick

Daneben gibt es einige Änderungen an der Oberfläche: Das Dashboard wurde umgestaltet und bietet nun einen schnellen Zugang zu den am häufigsten genutzten Dashboard-Actions.

Außerdem ist es jetzt möglich, den Quellcode von Apps zu bearbeiten, indem der Wert ausgewählt wird, der modifiziert werden soll.

Darüber hinaus steht das neue Windows-Store-Submission-API für die Aktualisierung von Apps, Spielen und Add-Ons (In-App-Purchases) bereit. Das Feature wird in Wellen für Entwickler ausgespielt; sobald es für einen Account freigeschaltet wurde, erhält der jeweilige Entwickler eine Benachrichtigung per E-Mail. Mehr Details zum API finden sich in der API-Dokumentation inklusive Samples.

Weitere Verbesserungen betreffen die Systemanforderungen (zuvor bekannt als Hardware-Präferenzen). Bisher wurden Hardware-Präferenzen sowohl im App-Manifest als auch im Dev Center festgelegt, was teilweise für Verwirrung gesorgt hat. Ab sofort bietet das Dev Center daher die folgenden Neuerungen:

  • einen vereinheitlichten Weg für die Bestimmung der Hardwareanforderungen
  • Weitere Optionen: RAM, Direct-Version, VRAM ( Video-Memory) und freie Textfelder
  • Apps können auch dann installiert werden, wenn das Gerät nicht die minimalen Hardware-Voraussetzungen erfüllt, allerdings ploppt in diesem Fall eine Warnung für Nutzer auf
  • Entwickler haben die Möglichkeit, ergänzende Systemvoraussetzungen festzulegen, die erfüllt sein müssen, damit die App ordnungsgemäß funktioniert

Auch die Suchfunktion im Store soll nun bessere Ergebnisse liefern, da das Auto-Suggestion-Feature entsprechend überarbeitet wurde; das Windows-Team hierzu:

The Store’s automatically-generated search suggestions provide more useful recommendations by showing the most appropriate content first, either app, game, music or TV/video

Weitere Optimierungen gibt es rund um die App-Analyse und das Sammeln von Nutzerfeedback.

Weiterführende Informationen

Einen umfassenden Überblick über die Neuerungen für das Windows Dev Center bietet der zugehörige Eintrag im Windows-Developer-Blog. Auch in Zukunft soll es weitere Aktualisierungen geben, dabei bittet Microsoft ausdrücklich um die Mithilfe der Community. Feedback zu den Änderungen sowie Fehlerhinweise und Verbesserungsvorschläge können entweder über den Feedback-Button im Windows Dev Center oder über das UserVoice-Forum abgegeben werden.

 

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