Mit Innovationen Schritt halten – aber wie?

Der Innovation Day auf der BASTA! Spring 2016 – ein Überblick
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Änderungen in der Softwareentwicklung beschränken sich nicht nur auf Tools und Technologien. Insbesondere im Microsoft-Umfeld braucht es einen generellen Kulturwandel in eingespielten Teams. Die neuen Werkzeuge – allen voran die Möglichkeiten der Cloud – stellen eingespielte Prozesse auf den Kopf. Manche Aufgabengebiete fallen komplett weg, andere ändern sich fundamental. Der Innovation Day auf der BASTA! Spring 2016 mit seinen Kurztalks gab einen inspirierenden Einblick in diesen sich ständig verändernden Bereich. In diesem Beitrag finden Sie alle aufgezeichneten Sessions kompakt aufbereitet.

Die Entwicklungsgeschwindigkeit in der Softwareindustrie ist beeindruckend hoch: Cloud, SaaS und PaaS, DevOps, Cross-Plattform-Development, IoT, Machine Learning und UI-Technologien – wie soll man bei dieser Menge an neuen Technologien, Tools und Modellen Schritt halten? Die Speaker des Innovation Day gaben auf der BASTA! Spring 2016 Anregungen, wie Entwickler von diesen Veränderungen profitieren können. Wir haben in diesem Beitrag noch einmal alle Innovationstalks für Sie in einer Übersicht gebündelt und wünschen viel Spaß beim Anschauen!

 ☆Der Innovation Day auf der BASTA! Spring 2016

Microservice-Architekturen mit .NET

Moderne Geschäftsanwendungen zeichnen sich in der Regel nicht durch Einfachheit und Leichtgängigkeit aus, was die Wartung sowie die Integration neuer Technologien erschwert. Doch Rettung ist in Sicht: Manfred Steyer zeigte in seiner Session „Microservice-Architekturen mit .NET“, dass Microservices Entwickler dabei unterstützen können, mit diesen Entwicklungen auf pragmatische Weise zurechtzukommen.

In diesem Video erfahren Sie, was sich hinter Microservices verbirgt und wo die Parallelen und Unterschiede zu SOA liegen. Außerdem erklärt er, was das alles mit Ansätzen wie Domain-driven Design (DDD), Event Sourcing und Command Query Responsibility Segregation (CQRS) zu tun hat und wie in diesem Umfeld Security-Szenarien implementiert werden können.

Die wichtigsten Schritte in Richtung SaaS und Cloud

SaaS ist ein Software-Distributionsmodell, bei dem Software und IT-Infrastruktur von einem externen IT-Dienstleister gehostet und für Anwender über ein Netzwerk bereitgestellt werden.Um erfolgreich von Lizenzvertrieb zu SaaS zu wechseln, reicht es nicht, einfach ein paar virtuelle Maschinen (VMs) in der Cloud zu mieten und die eigene Software dort zu installieren. Denn SaaS beeinflusst das Softwareunternehmen als Ganzes. In seinem Vortrag „SaaS-Anbieter erfinden sich neu“ sprach Rainer Stropek über die aus seiner Erfahrung wichtigsten Transformationsschritte, die Softwareanbieter beim Schritt in Richtung SaaS und Cloud beachten müssen. Das Wichtigste dabei ist vor allem das Kundenvertrauen.

Schnell und überall: Datenzugriff mit Entity Framework Core 2.0

Dr. Holger Schwichtenberg (www.IT-Visions.de/5Minds IT-Solutions)

C# 7.0 – Neues im Detail

Christian Nagel (CN innovation)

Die Vorteile von Continuous Delivery in der Cloud

Continuous Delivery (CD) steht ganz unter dem Motto: schneller ans Ziel kommen! Dahinter verbirgt sich eine Sammlung von Techniken, Prozessen und Werkzeugen, die den Entwicklungsprozess von Software beschleunigen und unter anderem den Time-to-Market-Zeitraum von neuen Features verkürzen sollen. In seiner Session „Continuous Delivery in der Cloud“demonstrierte Christian Binder am Beispiel von Microsoft Visual Studio Team Services (VSTS), welche Vorteile die kontinuierliche Delivery mit sich bringt. Damit lassen sich nicht nur Änderungen in der Cloud schneller umsetzen, sondern auch Fehler können schnell erkannt und ausgebessert werden – Stichwort „Fail fast“.

Mit sicherer Software Wettbewerbsvorteile sichern

Moderne Frameworks haben die meisten Basis-Sicherheitsprobleme im Griff, und man braucht keinen Security-Guru mehr, um sich vor SQL Injection, Cross-Site-Scripting und Co. zu schützen. Das Zeitalter der Security-Features ist angebrochen. In diesem kann man echtes Geld mit sicherer Software verdienen, so Dominick Baier, der seine Session „Reich und schön durch sichere Software“ auf der BASTA! Spring genau diesem Thema widmete. Single Sign-On, Federation, sicheres Accountmanagement und Schutz der Privatsphäre werden heute vorausgesetzt und sind ein echter Wettbewerbsvorteil – wer das bieten kann, gewinnt Kunden und macht Karriere. Wer nicht – nun ja, das Gegenteil eben.

Software Architecture Summit 2017

The Core of Domain-Driven Design

mit Carola Lilienthal (Workplace Solutions)

Distributed Systems

mit Kyle Kingsbury (Independent Consultant)

Warum Universal-Windows-Apps eine gute Alternative sein können

Entwickeln Sie Desktopanwendungen? Haben Sie schon einmal überlegt, stattdessen eine App zu bauen – zum Beispiel eine Universal-Windows-Platform-App? Was spricht dafür, was dagegen? Mit genau dieser entscheidenden Frage beschäftigte sich Roman Schacherl in seiner Session „Desktop war gestern, heute ist App“. Sein klares Statement: App-Entwicklung macht Sinn! Aus eigener Erfahrung weiß er aber, dass man Kunden häufig erst einmal von dieser Aussage überzeugen muss. Typische Ablehnungssätze sind: „Das geht nicht“, oder „Wozu braucht man das?“. Um auch den letzten Zweifler zu überzeugen, lieferte Schacherl einige Denkanstöße und beleuchtete die technischen und organisatorischen Änderungen, die sich für Entwickler beim Erstellen von Apps abzeichnen

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