Mit Thomas Claudius Huber, Manuel Rauber und Dr. Holger Schwichtenberg

„JavaScript sollte jeder Entwickler auf dem Kasten haben“
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Zum Abschluss der BASTA! Spring 2018 diskutierte Mirko Schrempp mit Dr. Holger Schwichtenberg, Thomas Claudius Huber und Manuel Rauber darüber, warum man sich ausgerechnet jetzt gerade mit JavaScript auseinandersetzen und vertraut machen sollte – jeder aus seiner ganz eigenen Perspektive.

Ist JavaScript alter Wein in neuen Schläuchen? Oder eine junge Sprache am Anfang ihrer großen Karriere? Ist JavaScript überhaupt noch JavaScript, wie man es von früher kennt? Wohl kaum! Heutige und zukünftige Standards wie ECMAScript 2017 und 2018 bringen uns .NET-Entwicklern bekannte Paradigmen: Klassen, Async/Await, Templates, Strings und mehr. Und welche Rolle spielen eigentlich Frameworks wie Angular oder Supersets wie TypeScript? In jeder Hinsicht lassen sich interessante und nützliche Aspekte finden.

Aber wie gehen wir als .NET-Entwickler damit um? Müssen wir uns Sorgen machen, dass JavaScript .NET überflüssig macht? Das Panel gibt Entwarnung: Ganz so einfach werde JavaScript .NET schlichtweg nicht ersetzen. Aber: Es kann sich eben schon lohnen, genau zu überlegen, ob JavaScript oder .NET für jeden Kunden individuell die richtige Strategie für die Zukunft ist, da beide durchaus Vorteile bieten.

Das große Abwägen: JavaScript vs. .NET

Viele wechselten zu JavaScript mit all den zugehörigen Tools und Frameworks, weil sie darin die einzige wirkliche Cross-Platform-Lösung sehen; wieder andere haben für Cross-Plattform aber überhaupt keinen Nutzen und bevorzugen die Stabilität, die .NET beständig bietet. Manchmal ist die Entscheidung sogar eine Frage der Generation. Die drei Sprecher des Panels haben einen Altersunterschied von rund 10 bzw. 20 Jahren, was in der IT-Industrie viel ausmacht. In der Diskussion zeigt sich, welche Auswirkung das auf den Umgang mit Technologien hat.

Ganz generell stellte das Panel fest, dass sich alles etwas näher kommt, Technologien besser zusammen funktionieren. Also warum jetzt genau nochmal JavaScript? Weil es „die einzige Sprache ist, mit der wir alles machen können“, sagt Holger Schwichtenberg. Und Thomas Claudius Huber resümiert: „Solange die Applikation das Problem des Kunden löst, ist die Technologie, die dahinter steckt, egal.“ So ist eins sicher:  Als .NET-Entwickler können Sie auch heute und in Zukunft viel mit JavaScript erreichen.

Deshalb kann das abschließende Panel der BASTA! Spring 2018 Entwicklern eine ganz klare Empfehlung aussprechen: Jeder Entwickler sollte sich mit JavaScript etwas intensiver zu beschäftigen.

Die Speaker:

Thomas Claudius Huber

Thomas Claudius Huber ist Microsoft MVP im Bereich Windows Development und Senior Principal Consultant und Partner der Trivadis AG. Als Trainer, Berater und Entwickler ist er in den Bereichen C#, TypeScript, WPF, UWP, Angular und Azure unterwegs. Da ihn Benutzeroberflächen schon seit seinem Informatikstudium faszinierten, setzte er sich seit der ersten WPF-Version mit der UI-Programmierung mit XAML auseinander. Heute setzt er neben XAML-UIs begeistert Anwendungen mit TypeScript und Angular um. Thomas ist Autor verschiedenster Bücher, darunter das umfassende Handbuch zur Windows Presentation Foundation und das Buch „Getting Started with TypeScript“.

Manuel Rauber

Seitdem mit HTML5 und JavaScript moderne Cross-Plattform-Lösungen entwickelt werden können, begeistert sich Manuel Rauber für die Umsetzung großer Applikationen auf mobilen Endgeräten aller Art. Als Consultant bei der Thinktecture AG unterstützt er die Entwicklung mobiler Cross-Plattform-Lösungen mit Angular, Cordova, Electron und Node.js oder .NET im Backend. Im Magazin Windows Developer und auf seinem Blog schreibt er regelmäßig über seine Erfahrungen. In seiner Freizeit arbeitet er ehrenamtlich für Hackerstolz e.V. – einem Verein zur Förderung der digitalen Kultur in Deutschland. Für seine Communityarbeit wurde er als Microsoft MVP ausgezeichnet. Auf Twitter erreichen Sie ihn unter @manuelrauber.

Dr. Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg (alias „DOTNET-DOKTOR“) ist Leiter des renommierten .NET-Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das zahlreiche Unternehmen in Europa durch Beratung, Schulung, Coaching und Support unterstützt. Zudem ist er Entwicklungsleiter beim Softwareentwicklungsdienstleister 5Minds IT-Solutions GmbH & Co. KG. Dr. Holger Schwichtenberg gehört durch seine Auftritte auf nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie zahlreiche Fachbücher für Addison-Wesley, Microsoft Press und den Carl Hanser Verlag zu den bekanntesten .NET-Experten in Deutschland. Er ist seit 1999 durchgehend als Sprecher auf der BASTA! tätig. Darüber hinaus ist er ständiger Mitarbeiter der Fachzeitschriften Windows Developer, dotnetpro und iX sowie bei heise.de. Von Microsoft ist er für sein .NET-Fachwissen als Microsoft Most Valuable Professional (MVP) für ASP.NET ausgezeichnet. Sein Webblog finden Sie unter http://www.dotnet-doktor.de. Bei Twitter folgen Sie ihm unter @DOTNETDOKTOR.

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Marcus
Gast

Hallo zusammen,
sorry, das kann aber doch nicht euer ernst sein.
Das hat ein Geschmack, von sichern der Einkünfte, und von Betrug.
Der Kunde wurde schlecht beraten, weil Kosten auf ihn zukommen, die nicht zu erfassen oder abzuschätzen sind.
Ich kann mir nicht vorstellen, das auf Dauer diese Art der Softwareentwicklung bestand haben wird. Ein Geldgeber
wird das nicht finanzieren wollen / können.

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