JUniversal: Microsofts Java-basierter Ansatz für plattformübergreifende mobile Anwendungen
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Für jede mobile Plattform eine separate App zu schreiben, ist umständlich und vor allem teuer, weshalb es sich anbietet, soviel vorhandenen Code wie möglich weiterzuverwenden. Gleichzeitig die ursprüngliche UI über die Geräte hinweg zu erhalten stellt dabei den Königsweg dar. Es existieren bereits zahlreiche Optionen für die plattformübergreifende Entwicklung, beispielsweise Cordova oder Xamarin.

Mit JUniversal , das ursprünglich noch von Nokia-Entwicklern stammt, verfolgt Microsoft Open Technologies, die Open Source-Sparte des Konzerns, nun einen neuen, Java-basierten Ansatz für das Schreiben von geteiltem, plattformübergreifendem Code.

Überblick

Zu diesem Zweck übersetzt JUniversal vorhandenen Quellcode und macht ihn für unterschiedliche Plattformen nutzbar. Code kann zunächst in Java geschrieben und anschließend in C# übersetzt werden, in Bälde soll auch die Konvertierung in C++ und Objective C++ möglich sein. Mithilfe von Googles j2objc translator kann Java zudem für iOS in Objective-C übersetzt werden.

Abgesehen von der Übersetzungsfunktion bietet JUniversal zudem eine Jsimple genannte Sammlung von Bibliotheken, welche die für die meisten mobilen Anwendungen benötigte Kernfunktionalität – also OAuth, JSON, Logging, Unit Tests etc.) – bereitstellt.

Der Java-C#-Übersetzer gilt als praktisch Feature-komplett, allerdings benötigt JUniversal insgesamt noch etwas Feinschliff. Vor einem Produktionseinsatz empfehlen die Entwickler jedenfalls dringend, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

Aufmacherbild: Cross Platform Development von Shutterstock.com / Urheberrecht: marimedi

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