BASTA! Spring 2018 – Hauptkonferenz Tag 2

Microservices als Chance für moderne Softwarelösungen – das war Tag 2 der BASTA! Spring 2018
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Der zweite Hauptkonferenztag der BASTA! Spring 2018 in Frankfurt leitete Christian Weyer ein: In seiner Keynote widmete er sich den Chancen Microservice-basierter Integrierbarkeit für moderne Softwarelösungen. Die weiteren Themen in der Zusammenfassung.

Mirko Schrempps einleitende Worte zur Eröffnung der BASTA! Spring 2018 am Dienstagmorgen hatten schon in die Richtung gedeutet: Es besteht dringender Bedarf, sich näher mit der Cloud und ihren Möglichkeiten zu beschäftigen. Das tat auch Christian Weyer (Thinktecture) in seiner Keynote am zweiten Hauptkonferenztag der BASTA!

Ab in die Cloud, dude!

Die Grundidee der Microservices, nämlich kleine abgeschlossene Services zu haben und diese einzelnen „Silos“ über APIs miteinander zu verbinden, stellt nach Meinung Weyers eine enorme Chance für moderne Softwarelösungen dar. Das digitale Denken der nächsten Generation: Tools mit den besten Prozessen kombinieren – ohne selbst programmieren zu müssen. Damit das tatsächlich umsetzbar wird, müssten Software und Services allerdings ohne Wenn und Aber integrierfähig sein.

Christian Weyer während seiner Keynote auf der BASTA! Spring 2018 © S&S Media

Als Bereitstellungsplattform dafür bietet sich die Cloud an: Wenn sie genutzt wird, könne man sich auf den Use Case konzentrieren, ohne sich um die Infrastructure zu kümmern. Natürlich sind Security-Fragen hierbei nicht zu vernachlässigen: Es müsse festgelegt werden, wer autorisiert ist, was zu tun.

BASTA! Labs – Keine Theorie, aber Praxis

Den Konferenz-Mittwoch zeichneten unter anderem auch die BASTA! Labs aus: Das neue Session-Format bot den Teilnehmern die Möglichkeit, konzentriert in drei Stunden ein Produkt zu erstellen oder eine Methode zu erlernen. Bei der Arbeit in den Kleingruppen stellen die Labs vor allem Zusammenarbeit und Kommunikation in den Mittelpunkt.

Mit WPF für die Zukunft geplant

Parallel zu den BASTA! Labs stellte Christian Nagel dar, wie man mit WPF- und UWP-Anwendungen für die Zukunft vorsorgen kann – denn auch, wenn Windows 10 und damit die Universal Windows Platform noch nicht überall angekommen sind: Der Support für Windows 7 wird enden. Ganz sicher.

Bis es soweit ist und solange WPF und UWP noch nebeneinander existieren, kann man ja auch beide nutzen. Um dabei den Aufwand so gering wie möglich zu halten, können WPF-Anwendungen direkt schon so designt werden, dass möglichst viel Code auf für das Design der UW-App genutzt werden kann.

Mehr Recycling dank Angular

In einer weiteren Session widmete sich Manfred Steyer dem Nutzen, den Angular großen Geschäftsanwendungen bieten kann und stellte Möglichkeiten der Strukturierung vor, die eine langfristige Wartbarkeit und Wiederverwendbarkeit gewährleisten. Eine große Unterstützung sind hier wieder die bereits bekannten Microservices: Viele kleine Teile, die per UI Composition zusammengefügt werden anstelle eines großen abgeschlossenen Systems. Einzeln wartbar machen sie die Anwendung auch auf lange Sicht flexibel und an sich ändernde Anforderungen anpassbar.

Die Blockchain für Entwickler

Vor lauter Hype umgibt die Blockchain ein Hauch von Mystik. Für Ingo Rammer und Manuel Rauber war das am Nachmittag des zweiten Konferenztags Grund genug, einmal genauer zu beleuchten, was es damit auf sich hat und wie Entwickler sie in Business Use Cases benutzen können. Dabei illustrierte Rammer am Bespiel „nach einer wahren Begebenheit“ das Pinzip der Blockchain und Rauber steuerte in der Coding-Demo den praktischen Part bei, um die Entmystifizierung der Blockchain-Technologie(n) voranzutreiben.

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