"VR Kit" könnte Microsofts neue Virtual-Reality-Lösung für Maker werden

Kommt Google-Cardboard-Kopie von Microsoft?
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Erinnern Sie sich noch an Google Cardboard? Damit brachte Google vergangenes Jahr eine Low-Tech-Alternative zur VR-Brille Oculus Rift an den Start. Gerüchten zufolge plant Microsoft mit dem sogenannten VR Kit jetzt ein ähnliches Projekt.

Denkt man an Microsoft und Virtual Reality kommt einem erst einmal HoloLens in den Sinn. Microsoft selbst ordnet die holografische Brille allerdings vielmehr dem Begriff Mixed-Reality zu. Der Bereich Virtual Reality ist damit noch relativ unerschlossen im Hause Microsoft. Doch das soll sich nun ändern: Wie Thurrott.com jetzt entdeckt hat, bewirbt Microsoft auf der Webseite zu einer russischen Hackaton-Veranstaltung eine Brille namens „Microsoft VR Kit“. Entwickler animiert der Softwarekonzern hier dazu, Software für die Brille zu entwickeln.

Microsoft plant Pendant zu Google-Cardboard

Als Vorbild für die neue VR-Lösung hat sich Microsoft offensichtlich Google Cardboard genommen – eine VR-Brille aus Pappe, die der Suchmaschinenkonzern Google vergangenes Jahr zur Verfügung gestellt hat. Mit dem kostengünstigen System sollen sich Nutzer ebenso durch virtuelle Räume bewegen können, wie mit einer High-Tech-Variante.

Das Microsoft VR Kit soll nun ähnlich funktionieren. Die Bauteile aus Pappe werden zusammengesteckt und anschließend das Smartphone des Nutzers – natürlich ein Lumia-Gerät – in das Headset geschoben. Als Bildschirm des VR-Headests dient dann der Display des Smartphones.

Apps in drei Kategorien

Entsprechende Apps für die Lösung sollen im Zuge des Hackathons entwickelt werden, der am 17. Oktober in Moskau stattfinden wird. Microsoft hält Teilnehmer dazu an, Anwendungen in drei Kategorien zu entwickeln: Spiele, Bildung und für Unternehmen. Allen Entwicklern mit erfolgsversprechenden Ideen will Microsoft eine Cardboard-Brille kostenlos zur Verfügung stellen, damit sie ihre Apps testen können.

Ein offizielles Statement von Microsoft zur VR-Brille gibt es bisher noch nicht – aktuell handelt es sich dabei augenscheinlich um ein Entwicklerprojekt. Vermutlich will der Softwarekonzern abwarten, bis tatsächlich erste Anwendungen für das VR Kit entwickelt wurden. Nähere Infos dürfte es dann ab Mitte Oktober geben.

Aufmacherbild: young woman looking through a cardboard von Shutterstock / Urheberrecht: Alexandru Nika

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[…] verkaufen: Nach dem Essen kann die Box zu einem Cardboard umgebaut werden, in die man wie bei Google Cardboard sein Smartphone legen und so ein 360-Grad-Erlebnis genießen kann. Kein Spaß. Die zugehörige App […]

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