BASTA! Spring 2018 – Hauptkonferenz Tag 1

Wie Progressive Web Apps die Zukunft des Internets prägen werden: Einsichten von Tag 1 der BASTA! Spring 2018
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Die Take-Aways des ersten Hauptkonferenztags der BASTA! Spring 2018 in Frankfurt: Unsere Speaker haben sich mit Progressive Web Apps, der Cloud, Cross-Plattform-Anwendungen und mehr befasst. Wir geben einen Überblick.

Im Rahmen der BASTA! Spring 2018 laufen bereits seit Beginn der Woche zahlreiche Workshops zu Themen wie .NET in der Microservices-Welt oder Businessanwendungen mit Angular. Das Ziel der BASTA! Power Workshops ist es, mit den Teilnehmenden an nur einem Projekttag eine Idee zu entwickeln und dazu möglichst direkt Feedback und Unterstützung anzubieten. Einen weiteren Workshop-Tag wird es am Ende der Konferenz geben.

Immer rein in die Cloud

Die eigentliche Hauptkonferenz wurde am gestrigen Dienstag mit der Eröffnung durch BASTA! Program Chair und Windows-Developer-Redakteur Mirko Schrempp eingeläutet. In seiner Ansprache stellte er heraus, dass die Schwerpunktthemen der BASTA!-Konferenzen 2018 gar nicht mal neue „Buzzwords“ in der Microsoft-Welt sind: Die Cloud ist zwar nicht neu, wird aber immer noch etwas argwöhnisch beäugt. Keiner weiß so recht, was sie kann, wie man sie definieren soll und wozu man sie eigentlich braucht. Grund genug, sich diese Cloud im Herbst auf der BASTA! 2018 in Mainz einmal genauer anzuschauen.

JavaScript – steinalt und brandaktuell

Was die Frühjahrsausgabe der führenden unabhängigen Konferenz für Microsoft-Technologien angeht, so ist ihr Schwerpunktthema noch weniger neu und unbekannt: JavaScript ist älter als die BASTA! Weil die Skriptsprache heute aber so ganz anders ist als noch vor 20 Jahren und weil wir das Web offenbar so schnell nicht mehr loswerden, lohnt es sich ganz sicher, sich nochmal etwas genauer mit ihr zu beschäftigen.

Das Web ist gekommen, um zu bleiben; das hat auch Microsoft verstanden. Das Unternehmen hat gerade erst – eher als einer der Nachzügler – verkündet, Progressive Web Apps (PWAs) in das Windows-10-Update Redstone 4 zu integrieren. Genau die waren auch Thema von Manfred Steyers Keynote über Progressive Web Apps, in der er sich mit der Frage beschäftigte, warum PWAs in Zukunft immer wichtiger werden.

Die in Eröffnung und Keynote angeklungenen Themen kamen auch im Laufe des Tages wieder auf: Rainer Stropek beispielsweise brachte den Teilnehmern seiner Session zu Container-as-a-Service in der Azure-Cloud die Möglichkeiten von Azure Cloud Services näher.

Am Nachmittag widmete Fabian Gosebrink seine Session den Cross-Platform-Anwendungen und fragte, mit welcher Sprache man Out-of-the-Box in diesem Bereich am meisten abdecken könne. Die Antwort: JavaScript. Mithilfe der verschiedenen Frameworks Angular, Electron und Cordova käme man – Gott sei Dank – umhin, mit Vanilla JavaScript zu programmieren und sei dennoch in der Lage, jede gewünschte Plattform oder jedes gewünschte Gerät zu erreichen (fast!). Nur könne man auf diesem Weg eben doch nicht mit nur „dem einen“ Code alle erreichen, sondern müsse an verschiedenen Variationspunkten einer Codebasis definieren, auf welchem Gerät die Anwendung ausgeführt werden soll, um sie entsprechend zu verpacken.

PWAs vs. App Store?

Christian Liebel widmete sich in seiner Session ­wie auch schon Manfred Steyer am Morgen den Progressive Web Apps und verdeutlichte, dass Apps Stores in Zukunft vermutlich gar nicht mehr die zentrale Anlaufstelle für Anwendungen sein müssen. Demnach können PWAs direkt aus der Anwendung heraus auf dem Desktop verankert werden und dann – zumindest dem Anschein nach – wie eine native App ausgeführt werden.

Er führte aus, dass das Konzept der PWAs mehr eine Bezeichnung für ein Set an Eigenschaften ist, die eine App erfüllen muss, und weniger eine Aussage über die ihr zugrunde liegenden Technologien treffen lässt. Zu diesen Charakteristika gehört beispielsweise, dass sie safe, progressive, responsive, installable, offlinefähig usw. sind. Und bis PWAs überall angekommen sind, kann man immer noch weiterhin Cross-Plattform arbeiten.

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