Produktivitätsverbesserungen für Microsofts IDE

Visual Studio 2019 Preview 3.1 unterstützt GitHub Codespaces
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Auf der Ignite 2020 hatte Microsoft die Unterstützung von GitHub Codespaces in Visual Studio angekündigt. Mit Visual Studio Preview 3.1 liegt die Umsetzung nun ganz offiziell als Beta-Version vor. Damit haben Entwickler nun die Möglichkeit, via Browser oder Visual Studio auf die in der Cloud gehostete Entwicklungsumgebung zuzugreifen.

Microsoft hat Visual Studio Preview 3.1 veröffentlicht. Die aktuelle Version unterstützt als neues Feature GitHub Codespaces in einer limitierten Beta-Version. Damit ist es möglich, von überall aus „remote“ auf die in der Cloud gehostete IDE zuzugreifen. Das Update enthält darüber hinaus Verbesserungen für beispielsweise die Git-Integration.

GitHub Codespaces in Visual Studio 2019

Mit der Ankündigung, man wolle GitHub Codespaces künftig in Visual Studio unterstützen, hatte Microsoft gerade erst seine Nutzer auf der Ignite-Konferenz (22. – 24. Sept. 2020) überrascht. In der letzten Preview-Version der IDE war noch keine Rede von der Umsetzung dieses Projektes. Auch bei der Bekanntgabe, dass Visual Studio Codespaces (der Vorgänger der jetzigen GitHub Codespaces) eingestellt wird, gab es noch keine Hinweise auf den jetzigen Schritt.

Im Blog-Eintrag zur Ankündigung von Visual Studio 2019 Preview 3.1 liefert Microsoft eine Erklärung. Der Tech-Riese möchte so Entwicklern die Möglichkeit geben, auf ihren eigenen Maschinen Ressourcen-schonender zu arbeiten. CPU-intensive Vorgänge, wie beispielsweise das Debuggen und Bauen von Apps, können in die Cloud ausgelagert werden. Im Blog-Eintrag findet sich eine Videoanleitung für das Aufsetzen der Codespaces.

Entwickler, die Visual Studio zukünftig über die Cloud verwenden wollen, können sich auf der offiziellen Webseite von Visual Studio für die Warteliste der Beta-Version registrieren. Es werden nach und nach neue Zugänge freigeschaltet, entscheidend hierfür ist das Anmeldedatum.

Git-Integration: Neue Branches in Azure DevOps Work Items erstellen

Visual Studio Preview 3.1 verbessert auch die Git Integration und erspart Entwicklern zukünftig ein paar Handgriffe. So kann man beispielsweise im Team Explorer von Azure DevOps neue Branches in Git erstellen. Dafür muss man lediglich das Fenster „Work Items“ im Team Explorer aufrufen und einen Rechtsklick auf ein bereits bestehendes Work Item ausführen:

Weiterhin erkennt Visual Studio mit dem Update automatisch beim Öffnen eines Projekts oder eines Ordners lokale Git Repositories. Diese werden dem Menü als Liste hinzugefügt und können auch direkt geklont werden. Ruft man nun eines der Repositories auf, erscheint der Git-Kontext in Visual Studio.

Auch die Auswahl des Source Control Provider in Git wurde überarbeitet. Bisher stand bei einer ersten Installation von Visual Studio die TFVC (Team-Foundation-Versionkontrolle) als Default-Option fest. Mit der Preview-Version 3.1 erscheint stattdessen nun eine Abfrage, welchen Provider man verwenden möchte.

Die aktuelle Preview-1.3-Version erhält man auf der Visual-Studio-2019-Projektseite. Wer sich vorab alle Neuerungen anschauen möchte, findet sie in der Ankündigung auf dem Devblog.

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