Erstes Preview Build seit Release der RTM-Version im Juli

Windows 10 Insider: Preview Build 10525 im Fast Ring verfügbar
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Microsoft hat die erste Vorabversion von Windows 10 für PC seit dem Release der RTM-Version im Juli in den Fast Ring geschossen – Build 10525. Somit arbeiten die Redmonder mit dem Konzept der Previewvergabe an Windows Insider auch nach Veröffentlichung von Windows 10 als Ready-to-Manufacture-System weiter. Was sich seit dem letzten Update für Windows Insider getan hat, erfahren Sie hier.

Microsofts Windows 10 RTM-Build trägt die Nummer 10240 und wurde Insidern am 15. Juli zur Verfügung gestellt. Das neue Build 10525 setzt nun die Strategie des Windows-as-a-Service-Wegs von Microsoft fort: Windows Insider erhalten vor allen anderen Nutzern die neuen Features zum Test. Erst nach ausführlichem Testen und der Behebung von Fehlern erhalten auch die normalen User die Builds. Windows-Insider-Chef Gabe Aul hat die Neuerungen im Windows-Blog vorgestellt.

Windows Feedback-App und Insider Hub

Aul stellt im Besonderen die gute Zusammenarbeit zwischen Windows Insidern und Microsofts Entwicklerteam heraus, wegen der es überhaupt erst zu den Neuerungen in Build 10525 gekommen sei. Aus diesem Grund wurde auch die Windows Feedback-App in Windows 10 beibehalten – eines der Top-10-Upvotes. Was sich Insider und breites Publikum von dieser App erhoffen dürfen, zeigt folgendes Bild:

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© Microsoft

Auch Insider Hub bleibt erhalten. So bleibt die Möglichkeit bestehen, einzusehen, welches Feedback man selbst an Microsoft gesendet hat. Die gesamte History ist unter „My feedback“ einsehbar und im Archiv wird das pre-release Feedback gespeichert.

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© Microsoft

Zudem denkt Microsoft laut Aul darüber nach, Änderungen in der Insider-Ring-Struktur basierend auf vorhandenem Feedback durchzuführen.

Windows 10 Insider Preview Build 10525: Neuerungen und Fehler

Build 10525 bringt verbesserte Farboptionen mit sich. So können nun Start, Action Center, Taskbar und Title bars nach den eigenen Wünschen angepasst werden. Standardmäßig ist das Feature ausgeschaltet; über Einstellungen –> Personalisierung –> Farben lässt sich dieses aber einschalten.

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© Microsoft

Zudem wurde im Memory Manager ein neues Konzept hinzugefügt: Compression Store. Dieses Feature besteht aus einer In-Memory-Sammlung von komprimierten Sites. Ziel ist es, die Menge an Speicher, die für einen Prozess genutzt wird, zu reduzieren. So soll Windows 10 mehr Apps gleichzeitig im physischen Speicher laufen lassen können, um dadurch die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern.

Da es sich um eine Vorabversion handelt, müssen Tester auch in diesem Build mit diversen Problemen rechnen. Einige davon sind bereits jetzt bekannt, zum Beispiel funktioniert „Mobile Hotspot“ in diesem Build nicht und auch optionale Sprachpakete sind während des Launchs nicht verfügbar. Außerdem muss ein Update für die Movies & TV-App aus dem Store geladen werden, um einen Fehler beim Video-Playback zu beheben.

Stellen Sie Ihre Fragen zu diesen oder anderen Themen unseren entwickler.de-Lesern oder beantworten Sie Fragen der anderen Leser.

Das Fachportal WinBeta hat die neue Vorabversion bereits ausgetestet und zeigt in einem Video die ersten Eindrücke:

Alle Nutzer, die bereits am Windows-Insider-Programm teilnehmen, müssen nichts unternehmen, um das Build zu erhalten; es wird automatisch aufgespielt. User, die noch keine Insider sind, sollten zuerst von Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10 upgraden. Dann kann jeder Windows-10-Nutzer optional am Insider-Programm mitwirken, indem er die Option „Get Insider builds“ in den Systemeinstellungen aktiviert.

Mehr Informationen und ausführliche Details rund um die neue Vorabversion 10525 finden sich wie immer im Windows-Blog.

 

Aufmacherbild: Construction cranes and new buildings silhouette against the backdrop of the sunset sky von Shutterstock / Urheberrecht: slastnova

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