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Neue Features für den Fast Ring

Windows 10 Insider Preview Build 18995: Anmeldung mit PIN im abgesicherten Modus
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Microsoft hat Windows 10 Insider Preview Build 18995 veröffentlicht. Er erlaubt die Anmeldung im abgesicherten Modus via PIN-Eingabe und bringt einige Bugfixes sowie Neuerungen für WSL2 mit.

Es gibt Neuigkeiten aus dem Windows-10-Entwicklungszyklus 20H1: Fast-Ring-Insider erhalten Insider Preview Build 18995 mit neuen Features und Bugfixes. Zudem gibt es zusätzliche Funktionen in der App „Ihr Smartphone“ sowie für Windows Subsystem for Linux 2 (WSL2).

Neues Feature für „Ihr Smartphone“

Mit dem neuesten Insider Preview Build wurden auch Neuigkeiten für die App „Ihr Smartphone“ verkündet. Unter anderem soll die native Integration des Features „Link to Windows“ in Android-Geräten die Kopplung von Smartphone und PC erleichtern. Das soll zum Beispiel dabei helfen, den Smartphone-Bildschirm zu spiegeln oder Benachrichtigungen zu verwalten.

Die neue Funktion wird an die Geräte Samsung Galaxy S10, S10+, S10e, S10 5G sowie faltbare Devices in „ausgewählten globalen Märkten“ ausgerollt. Welche spezifischen Märkte gemeint sind, lässt Microsoft allerdings offen.

PIN im abgesicherten Modus

In Build 18995 ist im abgesicherten Modus das Einloggen via Windows-Hello-PIN möglich. Zunächst muss dafür die PIN unter Einstellungen > Konten > Anmeldeoptionen festgelegt werden. Danach führen die folgenden Schritte zum abgesicherten Modus: Einstellungen > Update und Sicherheit > Wiederherstellung > Erweiterter Start > Jetzt neu starten. Möglicherweise wird der BitLocker Recovery Key verlangt.

Nach dem Neustart kann durch Drücken der Tasten 4 oder F4 der abgesicherte Modus bzw. durch 5 oder F5 der abgesicherte Modus mit Netzwerktreibern gestartet werden. Der Anmeldebildschirm im abgesicherten Modus erlaubt dann die PIN-Eingabe:

Windows 10 Insider Preview Build 18995; Quelle: Microsoft

Weitere Neuerungen in Build 18995

Windows Subsystem for Linux 2 (WSL2) erhält im neuesten Insider Preview Build acht Neuerungen und Bugfixes. Dazu zählen das Update des Linux-Kernels auf Version 4.19.72 sowie die Möglichkeit, zusätzliche Kernel-Kommandozeilenparameter via .wslconfig zu spezifizieren.

Daneben wurden 35 Bugfixes und weitere Änderungen vorgenommen, zum Beispiel soll die Touchbedienung der Lupenfunktion verbessert worden sein. Auch die Fehlermeldung 0x80242016, die einige Insider beim Upgradeversuch zu sehen bekamen, soll jetzt der Vergangenheit angehören.

Alle weiteren Details zu Windows 10 Insider Preview Build wurden auf dem Windows-Blog mitgeteilt.

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