Die neuen Insider Builds auf dem Weg zu Windows 10 Redstone 2

Windows 10 Mobile und PC Insider Build 14905
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Microsoft ist auf dem Weg zum nächsten großen Update für Windows 10. Es trägt den Codenamen „Redstone 2“ und wird für das Frühjahr 2017 erwartet – also noch eine lange Zeit, um eine Menge von Insider Builds zu shippen. Entsprechend früh ist dieser Build, der als erster zusammen für Windows 10 und Windows 10 Mobile ausgerollt wird.

Die Fehlerrate ist auf diesem Entwicklungsstand selbstverständlich recht hoch, was man beim Testen im Hinterkopf behalten sollte. Wer bis zum Release des Anniversary-Updates Insider war, muss sich also wieder daran gewöhnen, waren doch die Builds der letzten Wochen sehr stabil. Allerdings sind auch kaum neue Features hinzugekommen, was sich nun mit dieser neuen Runde endlich wieder ändert.

Neu für Windows 10 Mobile

Die erste Neuerung dieses Builds geht auf die Ohren. Microsoft überarbeitet die Einstellung für Klänge und Töne für mobile Geräte, um diese an die Sound-Einstellungen auf Desktops und Tablets anzupassen. Ziel ist es, über das Sound-Design mit neuen Klängen und Personalisierungen ein harmonisches Klangbild für die gesamte Windows-Plattform herzustellen.

Zudem wurden z. B. folgende Punkte überarbeitet:

  • Verpasste Anrufen können nun bearbeitet werden, z. B. durch das Setzen von Erinnerungen.
  • Videos in Windows-Phone-8-Apps werden jetzt bei Anrufen unterbrochen.
  • Musik und Navigationsansagen werden nach Telefonaten wieder fortgesetzt.

In der mobilen Version ist es aktuell nicht möglich, Apps zwischen der SD-Karte und dem internen Speicher zu verschieben. Hier hilft nur die Neuinstallation. Zudem ist Cortana nicht in der Lage, Texte vorzulesen – also auch keine Witze zu erzählen. Insgesamt ist erfreulich zu sehen, dass Windows 10 Mobile weiterentwickelt wird und seine Chance auf dem Markt behält.

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… und der Windows 10 PC?

Die PC-Version hat noch keine (bekannten) neuen Features bekommen, dafür wurden einige Bedien- und Darstellungsfehler in Edge behoben. Und neue Programme wie Sketchpad und Screen Sketch crashen nicht mehr, wenn Anwender zu kreativ mit Ink und Lineal hantieren.

Auch in der PC-Version kann Cortana keine Texte vorlesen. Zudem crashen zahlreiche Anwendungen und Apps, darunter der Adobe Acrobat Reader, Yahoo Mail, Google und die Skype Translator Preview. Ähnlich verhalten sich die Einstellungen auf einigen System, wenn ihnen eine .dll fehlt.

Alles in allem zeigt sich, die neue Runde ist eröffnet und wir sind gespannt, was bis zum Frühjahr noch passiert und kommen wird.

Alle Informationen zu diesem Build liefert der Windows Experience Blog.

Übrigens, wer damit anfangen will, Universal Apps für Windows 10 zu schreiben, findet mit der BASTA!-Session „Endlich Cross-Platform: Universal-Windows-Apps für Windows 10“ von Thomas Huber, einen Einstieg.

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