Wo Excel streikt und PowerPivot triumphiert (Teil 3)
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1. Anlegen mehrerer SharePoint-Listen
Gestartet wird mit den SharePoint-Listen. Das stellt für SharePoint-Gurus keine Hürde dar. Drei Listen mit den Namen Mitarbeiter, Projekte und Projektstunden müssen

1. Anlegen mehrerer SharePoint-Listen

Gestartet wird mit den SharePoint-Listen. Das stellt für SharePoint-Gurus keine Hürde dar. Drei Listen mit den Namen Mitarbeiter, Projekte und Projektstunden müssen in einer SharePoint-Umgebung erstellt werden. Es ist darauf zu achten, dass in den Listen Mitarbeiter und Projekte ein dreistelliger Primärschlüssel und in der Liste Projektstunden zwei vierstellige Sekundärschlüssel zu erstellen sind. Das Ergebnis soll wie in Tabelle 1 dargestellt aussehen.

Tabelle 1: Spalten der einzelnen SharePoint-Listen

Mitarbeiter: Projekte: Projektstunden:
MNR PRNR PRNR
Kürzel Projektname Projektphase
Vorname Beginn Tag
Nachname Ende Stunden
Intern-Extern Monat Kosten
Abteilung Projektstatus Wochentag
Team PlanStunden Kalenderwoche
Plankosten
2. und 3. Anlegen einer Bibliothek und Exportieren der Verbindungsdateien

Jetzt wird es spannend: Eine Datenverbindungsbibliothek (WEBSITEAKTIONEN | NEUE DOKUMENTENBIBLIOTHEK) wird nachfolgend erstellt, um die Daten-Feeds der einzelnen SharePoint-Listen abzuspeichern. Zusätzlich wird ein PowerPivot-Katalog (Bibliothek) benötigt, der die einzelnen Berichte am Ende visuell hübsch darstellt. Die drei einzelnen SharePoint-Listen werden als Daten-Feed ganz einfach mit dem Icon oben im Reiter der Liste exportiert. Aber wieso Daten-Feeds? Ist das nicht umständlich? Warum dieses Vorgehen sinnvoll und nützlich ist, wird gleich ersichtlich.

Die so genannten Atom Feeds sollen in der erstellen Datenverbindungsbibliothek gespeichert werden. Bitte in keiner anderen Bibliothek. Der Grundstock ist somit gelegt. Endlich kommt PowerPivot ins Spiel.

4. Anlegen und Konfigurieren der PowerPivot-Verbindungen

Powerusern, die bereits mit PowerPivot gearbeitet haben, ist sicherlich die Möglichkeit bekannt, Daten aus unterschiedlichen Datenbanken zu importieren. In diesem Fall wird allerdings nicht mit Datenbanken gearbeitet, sondern die Daten mit der Funktion AUS DATEN-FEEDS importiert (Abb. 2).

Abb. 2: Listeninhalt als Daten-Feeds exportieren und in PowerPivot importieren Abb. 2: Listeninhalt als Daten-Feeds exportieren und in PowerPivot importieren (Vergrößern)

Hierbei müssen die vorher gespeicherten Daten-Feeds aus der Datenverbindungsbibliothek ausgewählt werden. Ist das geschehen, ist es nötig, Beziehungen zu erstellen, um die einzelnen Listen miteinander zu verbinden. Diese Beziehungen sollten aussehen wie in Abbildung 3 dargestellt.

Abb. 3: Beziehungen zwischen den einzelnen Listen
Abb. 3: Beziehungen zwischen den einzelnen Listen
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