WordPress und Content Distribution Networks – Warum es sich lohnt
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Content Distribution Networks sind ein beliebtes Mittel, um Inhalte mit hoher Verfügbarkeit und hoher Performance an Nutzer auszuliefern – und es gibt gute Gründe, warum sich auch WordPress-Nutzer

Content Distribution Networks sind ein beliebtes Mittel, um Inhalte mit hoher Verfügbarkeit und hoher Performance an Nutzer auszuliefern – und es gibt gute Gründe, warum sich auch WordPress-Nutzer Content Distribution Networks genauer ansehen sollten.

Aufgrund des „Auslieferung“-Aspekts werden Content Distribution Networks häufig auch als Content Delivery Networks (CDN) bezeichnet. CDNs bestehen aus Netzen lokal verteilter und miteinander vernetzter Server, die sich vor allem für die Auslieferung von großen Mediendateien sehr gut eignen, da sie die Requests der Nutzer möglichst ökonomisch abarbeiten. Dafür werden Daten mittels Caching permanent im Netz vorgehalten. Will ein User einen Videostream abrufen, wird die Datei standort- und geräteunabhängig in sehr kurzer Zeit ausgeliefert. 

Gerade in Zeiten, in denen der Netz-Traffic vom Abruf von Videoinhalten dominiert wird – jeden Monat werden allein auf YouTube „mehr als Sechs Milliarden Stunden Videomaterial angesehen“ und pro Minute 100 Stunden bewegte Bilder hochgeladen (YouTube Statistiken) – gewinnen CDNs damit stetig an Bedeutung. Mehr noch: CDNs haben das Web-Hosting in den letzten Jahren revolutioniert.

Jacco Blankenspoor hat in seinem Beitrag „5 Reasons Why You Should Be Using a CDN with WordPress“ fünf Gründe zusammengetragen, die für die Nutzung von CDNs mit WordPress sprechen. Denn mittlerweile sind die Kosten für die Nutzung eines CDN relativ niedrig. Es gibt sogar zahlreiche kostenlose Angebote. 

Geschwindigkeit 

Als ersten Grund führt Blankenspoor die Geschwindigkeit an. Eine generelle Beschleunigung ist natürlich immer willkommen, man sollte allerdings vor allem auf die Reduzierung der Seitenladezeiten achten. Diese verraten einem beispielsweise, wie gut der Code der Seite ist. Gerade bei gut optimierten Websites, die unter Umständen noch über viele große Dateien wie Fotos verfügt, kann ein CDN von Vorteil sein.

Lastverminderung

Der zweite Grund liegt in der Lastverminderung und der daraus resultierenden, konstanten Seitenladezeiten. Gerade wenn eine Seite, unter Umständen plötzlich, einen starken Besucheranstieg zu verzeichnen hat, sind CDNs dank ihrer Funktionsweise von Vorteil.

Globalisierung

Grund Nummer drei kommt zum Tragen, wenn man mit seiner Website ein globales Publikum anspricht. Dank CDN dürfen sich Besucher weltweit über ordentliche Ladezeiten freuen – eine entsprechende Abdeckung mit CDN-Knotenpunkten und auf die Präsenz auf Backbones vorausgesetzt.

Kostenersparnis

Insbesondere wenn man seine Seite auf eigenen Servern betreibt können CDNs zu einer Reduzierung von Kosten beitragen, da ihre Verwendung in den meisten Fällen preiswerter ist, als für mehr CPU-Power zu sorgen oder mehr RAM einzubauen.

WordPress-Love

Dank seiner einfachen Dateistruktur ist es relativ einfach, einen CDN in WordPress zu integrieren. Eine Vielzahl von entsprechenden Plugins ist verfügbar.

Fazit

Vielen Vorteilen stehen kaum Nachteile bei der Nutzung eines CDNs mit WordPress gegenüber. Mehr Details und Links zu CDN-Angeboten und Plugins für WordPress finden sich in Blankenspoors Blogbeitrag.

 

Aufmacherbild: 360b / Shutterstock.com

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