Working Draft für das Gamepad API veröffentlicht
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Eines der weniger bekannten APIs ist das Gamepad API – jetzt hat das W3C hat den dazugehörigen Working Draft veröffentlicht. Die Gamepad Specification beschreibt dabei ein Low-level Interface, dass

Eines der weniger bekannten APIs ist das Gamepad API – jetzt hat das W3C hat den dazugehörigen Working Draft veröffentlicht. Die Gamepad Specification beschreibt dabei ein Low-level Interface, dass die Interaktion des Gamepads mit dem Browser ermöglicht.

Neu ist das Gamepad API natürlich nicht. Bereits auf der International PHP Conference 2012 hat Martin Schuhfuß bei der Abendveranstaltung einen Qudrocopter via Node.js und einem Gamepad durch den Saal fliegen lassen. Natürlich nutzte er damals bereits das Gamepad API, um die Befehle des Gamepads zu übertragen.

Berechtigte Einwände gibt es auch gleich von Patrick Lauke. So heißt es in der Einführung der Specs:

Currently, the only way for a gamepad to be used as input would be to emulate mouse or keyboard events, however this would lose information and require additional software outside of the user agent to accomplish emulation.

In einer Mail in der Mailing List verweist er darauf, dass es bereits User Agents gibt, die das Gamepad bereits nativ unterstützen – natürlich Spielekonsolen, wie beispielsweise der Internet Explorer auf der Xbox One. Außerdem führt er Beispiele an, die man bei der Ausformulierung des APIs berücksichtigen sollte: Das Pointer Lock API, Operas Navigation in TV-Browsern und das Boxee JavaScript-API, das es dem User Agent ermöglicht, in verschiedene Eingabemodi zu wechseln.

In Zeiten, in denen Webtechnologien immer mächtiger werden und der Faktor „Games“ schon längst zu einem ernstzunehmenden Geschäftsmodell geworden ist, wäre eine einheitliche Unterstützung von Gamepads natürlich durchaus erstrebenswert.

Natürlich ist der von Scott Graham (Google) und Ted Mielczarek (Mozilla) initiierte Working Draft noch ein gutes Stück weit davon entfernt, eine W3C Recommendation zu werden. Die Chancen stehen also gut, dass das Gamepad API noch einige spannende Features spendiert bekommt.

Aufmacherbild: illustration of love for video games von Shutterstock / Urheberrecht: best pixels

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