WTF: Web Tracing Framework von Google für 60 Fps-Apps
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Google bemüht sich einmal mehr, die Gunst der Entwickler auf sich und seinen Chrome Browser zu lenken. Das Web Tracing Framework bietet hierbei ein Werkzeug, das Apps und Websites so detailliert analysiert,

Google bemüht sich einmal mehr, die Gunst der Entwickler auf sich und seinen Chrome Browser zu lenken. Das Web Tracing Framework bietet hierbei ein Werkzeug, das Apps und Websites so detailliert analysiert, dass auch das ambitionierte Ziel von 60 Bildern pro Sekunde, also Reaktionszeiten von unter 17 Millisekunden, erreichbar werden soll. Dafür analysiert die Chrome-Extension Eure Anwendung oder Website Element für Element, und sagt Euch, welche Skripte oder Assets die Steine auf dem Weg zur guten User Experience sind.

Der Clou des Tools ist sein reichhaltiges User Interface, über das auf visuellem Weg die einzelnen Events Eurer zu testenden Anwendung angesteuert werden können. Dies soll ein nie dagewesenes Verständnis für das Innenleben Eurer Anwendung bieten und den asynchronen Datenfluss wieder überschaubar machen.

Angesprochen werden freilich insbesondere Entwickler von Spielen, weshalb einen wichtigen Bestandteil auch Canvas und WebGL darstellen. Diese Renderings und Animationen lassen sich manuell wiederholen und optimieren; nicht nur in Sachen Geschwindigkeit, sondern auch beim Speicherverbrauch. Heap Tracking zeigt Euch, für welche Funktion wie viel Speicher alloziert werden muss. Eine Fernsteuerung erlaubt es sogar, die Messungen auf Android-Geräten durchzuführen und am Dev-Rechner auszuwerten.

Um später auf individuelle Bedürfnisse besser einzugehen, wurde WTF erweiterbar aufgebaut. Die Extensions werden in Form von Node.js-Skripten bereitgestellt und liefern zusätzliche Visualisierungs- oder Messmethoden.

Das Projekt wird auf einer von Googles GitHub-Seiten vorgestellt und dort unter BSD-artiger Lizenz verbreitet.

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