Zend Developer Cloud – ein neuer Weg der PHP-Entwicklung
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Authentifizierung
Die Authentifizierungsmöglichkeiten von phpcloud.com mögen anfänglich etwas verwirren. Zum Login auf der Startseite https://my.phpcloud.com benötigt man die Zugangsdaten des Zend-Accounts.

Authentifizierung

Die Authentifizierungsmöglichkeiten von phpcloud.com mögen anfänglich etwas verwirren. Zum Login auf der Startseite https://my.phpcloud.com benötigt man die Zugangsdaten des Zend-Accounts. Beim Anlegen eines Containers kann ein neues Containerpasswort gewählt werden. Das ist unter anderem für die Datenbankverbindung und für den direkten Zugriff auf die Zend-Serveroberfläche notwendig. Für den Zugriff via SSH beziehungsweise SFTP braucht man allerdings kein Passwort, da aus Sicherheitsgründen ausschließlich ein Public/Private-Key-Verfahren eingesetzt wird. Ist bereits ein Schlüsselpaar vorhanden, so kann der Public Key über https://my.phpcloud.com/account/access-keys hochgeladen werden. Natürlich kann auch ein neues Schlüsselpaar generiert werden. Der Public Key bleibt dabei unkenntlich auf dem Server, der Private Key kann einmalig entweder im Format PEM oder PPK heruntergeladen werden. Welches Format das richtige ist, hängt von dem Einsatzzweck des Key ab. Prinzipiell ist es so, dass die Windows Tools PuTTY und WinSCP nur mit dem PPK-Format arbeiten. Wurde zu Beginn der PEM-Key heruntergeladen (z. B. notwendig für die Authentifizierung in den im Artikel beschriebenen IDEs) ist aber auch das kein Problem. Mithilfe des kleinen Programms PuTTYgen kann der PEM-Schlüssel importiert und ins PPK-Format konvertiert werden. Eine genaue Beschreibung dazu befindet sich unter [12].

Zend Studio

Los geht’s mit dem Anlegen eines neuen Projekts; dafür bietet Zend Studio 9 verschiedene Wizards an. Für die Zend Developer Cloud ist es dabei unerheblich, ob mit einem Local PHP Project gestartet oder ob der Code aus einem Versionskontrollsystem bezogen wird. Übrigens hat das Anlegen der WordPress-Applikation auf phpcloud.com auch das Anlegen eines Git Repository (Link wird nach Anklicken auf den Containernamen im UI angezeigt) nach sich gezogen – das kann natürlich ebenfalls benutzt werden. Anders als bei lokaler Entwicklung kommt es hier eigentlich nicht darauf an, wo die Source-Dateien auf dem lokalen Rechner gespeichert werden. Per Default werden zwei Optionen angeboten: der Document Root des lokalen Servers oder der Workspace. Hier herrscht freie Auswahl, da der Code ja in der Cloud ausgeführt werden soll.

Im zweiten Schritt des Projekt-Wizards wird die Verbindung zu phpcloud konfiguriert. Das erlaubt einen so genannten Full Deploy des Programms in die Zend Developer Cloud. Dadurch wird eine neue Applikation auf phpcloud.com erstellt und alle Dateien, gezippt in einem Deployment-Paket, in die Cloud hochgeladen. Der Full Deploy wird jedoch nicht sofort durchgeführt. Als Teil des Deployment Setup wird außerdem automatisch eine SFTP-Verbindung aufgesetzt, sodass geänderte Dateien von Zend Studio automatisch hochgeladen werden. Für die Konfiguration sind der Username (oder E-Mail-Adresse), das Passwort (gleich wie bei den Logindaten für phpcloud.com) und die Angabe des privaten Schlüssels im PEM-Format notwendig (Abb. 2).

Abb. 2: phpcloud.com-Verbindung in Zend Studio konfigurieren

Das war’s mit der Konfiguration, jetzt geht’s ans Coden: entweder auf der grünen Wiese beginnen oder bereits vorhanden Code erweitern. Getestet wird der Code nach einem Klick auf LAUNCH A PHP APPLICATION (Abb. 3) auf der Deployment Page (Doppelklick auf deployment.xml). Das hat den oben erwähnten Full Deploy zu phpcloud.com, der nur einmalig durchgeführt werden muss, zur Folge. Standardmäßig wird eine Applikation unter http://.my.phpcloud.com/ erstellt. Der interne Zend-Studio-Browser öffnet sich, und man sieht den Output des Codes.

Abb. 3: Application Deployment GUI in Zend Studio
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