Zend Developer Cloud – ein neuer Weg der PHP-Entwicklung
Kommentare

NetBeans
NetBeans mit der phpcloud.com verknüpfen? Nichts leichter als das, wenn man NetBeans 7.1 im Einsatz hat. NetBeans 7.0 hatte einen Bug, der das Verbinden von Git über HTTPS nicht erlaubte. Außerdem

NetBeans

NetBeans mit der phpcloud.com verknüpfen? Nichts leichter als das, wenn man NetBeans 7.1 im Einsatz hat. NetBeans 7.0 hatte einen Bug, der das Verbinden von Git über HTTPS nicht erlaubte. Außerdem muss sichergestellt sein, dass das Git-Modul installiert ist. Das ist aber standardmäßig der Fall. Als Start wird hier eine Applikation genutzt, die über das Zend Developer Cloud UI angelegt wurde. Hier ist es unerheblich, ob ein leeres Projekt oder zum Beispiel eine WordPress-App installiert wurde, es wird lediglich der entsprechende Git URL benötigt. Den Link dazu gibt es im UI (Abb. 4).

Abb. 4: Git URL von Containerapplikationen

Sie wird in NetBeans unter TEAM | GIT | CLONE zusammen mit dem Usernamen (oder E-Mail-Adresse) und dem Passwort eingefügt. Hier ist zu beachten, dass nicht (!) der Nutzername und das Passwort des UI genutzt werden, sondern Folgendes: Username ist der Containername (im Beispiel von oben „phpmagazin“), das Passwort ist das des Containers. Es wurde beim Anlegen des Containers gewählt. Nach einem Klick auf NEXT kann man in diesem Fall nur den Master Branch auswählen. Im nächsten Schritt wird noch die Destination-Information angegeben. Auf FINISH klicken und darüber nachdenken, ob als Nächstes ein IDE-Projekt von den geklonten Ressourcen erstellt werden soll. Vermutlich ja. Ganz wichtig: Jetzt PHP APPLICATION FROM REMOTE SERVER auswählen, da wir nun ja eine Applikation auf einem Remote-Server haben. Auch hier sind wie beim Zend-Studio-Projekt im Folgenden der Projektname und der Ort zum Speichern der Quellen auszuwählen. Jetzt wird es spannend: Der nächste Dialog fragt nach den Parametern für die Remote Connection. Ein Klick auf MANAGE öffnet die Detaileinstellungen (Abb. 5). Der Hostname ist wiederum .my.phpcloud.com, der Username ist der gleiche, wie für die Weboberfläche. Das Passwortfeld kann hingegen leer bleiben, da im nächsten Feld der private Schlüssel angegeben wird. Zu guter Letzt muss noch das Initial Directory eingetragen werden. Leider ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ersichtlich, wie der Pfad dazu aussieht. Um ihn herauszubekommen, müssen wir einen SFTP-Client bemühen. Unter Windows kann zum Beispiel WinSCP verwendet werden. Auch hier brauchen wir für eine Verbindung .my.phpcloud.com als Hostnamen, der Username ist hier der Containername. Das Passwortfeld – ganz wichtig – bitte leer lassen. Stattdessen wird der Private Key im PPK-Format ausgewählt (Abb. 6). Bei erfolgreicher Verbindung kann ganz einfach zum entsprechenden Initial Directory durchgeklickt werden. Im WordPress-Beispiel wäre das der Ordner /applications/wordpress/, der allerdings ein Symlink auf /.apps/http/__default__/0/wordpress/3.2.1-zdc/ ist. Anhand der Versionsnummer des Pfades wird klar, dass eine Applikation in der Zend Developer Cloud abhängig von der entsprechenden Softwareversion deployt wird. Daher ist auch ganz klar die Empfehlung, den Symlink als Initial Directory in NetBeans anzugeben, da sich dieser bei einem Full Deploy auf eine neue Softwareversion entsprechend anpasst.

Abb. 5: Remote-Connections-Parameter in NetBeans
Abb. 6: SFTP-Verbindung von WinSCP zu phpcloud.com

O.K., das wäre erledigt. Jetzt fehlt noch der Projekt-URL, .my.phpcloud.com/wordpress, und dann noch etwas Wichtiges: Bitte das Upload Directory auf / ändern (Abb. 7). Diese Einstellung ist der relative Pfad zu /applications/wordpress/. Somit werden neue oder geänderte Dateien auch direkt an die richtige Stelle hochgeladen. Der nächste Schritt (Confirmation) ist selbsterklärend, in der Regel sollen ja alle Dateien vom Server auch lokal vorliegen. Der Download dauert jetzt eine kleine Weile. Schlussendlich kann mit den lokalen Dateien gearbeitet werden. Änderungen und neue Dateien werden sofort in die Cloud hochgeladen.

Abb. 7: Projekt-URL und Upload-Directory-Konfiguration in NetBean
Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -