Zend Developer Cloud – ein neuer Weg der PHP-Entwicklung
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PhpStorm
In der Riege der beliebtesten PHP IDEs hat sich in den letzten zwei Jahren PhpStorm einen Platz erobert. Keine Frage, natürlich ist auch mit dieser Entwicklungsumgebung der gleichnamigen tschechisch-russischen

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In der Riege der beliebtesten PHP IDEs hat sich in den letzten zwei Jahren PhpStorm einen Platz erobert. Keine Frage, natürlich ist auch mit dieser Entwicklungsumgebung der gleichnamigen tschechisch-russischen Softwareschmiede der Zugriff auf die Zend Developer Cloud möglich. Der Weg ist dem von NetBeans sehr ähnlich: Zuerst wird die Adresse des Git Repositorys benötigt. Im obigen Beispiel lautet sie https://phpmagazin@phpmagazin.my.phpcloud.com/git/wordpress.git. Direkt von der Welcome-Seite in PhpStorm kann dieser URL eingesetzt werden. Ein Klick auf CHECK OUT FROM VERSION CONTROL öffnet ein Untermenü, in dem auch Git zu finden ist. Jetzt fehlen nur noch ein geeignetes Parent Directory und der dazugehörige Directory-Name, zum Beispiel „wordpress“.

Weiter geht es mit dem Klonen. Zunächst muss man einwenig auf die Erstellung des Projekts warten. In einem weiteren Schritt wird die Verbindung zur phpcloud hergestellt. Bei PhpStorm heißt das passende Feature „Deployment“. Zu finden ist es unter TOOLS | DEPLOYMENT | CONFIGURATION (Abb. 8). Die meisten Einstellungen sind bereits aus dem NetBeans-Beispiel bekannt. Eine kleine Besonderheit: Der Name der verwendeten Public-Key-Datei muss genauso heißen, wie der Private Key (im PEM-Format) plus Dateiendung .pub. Das heißt, wird ein privater Schlüssel mit dem Dateinamen zend-de verwendet, so muss es auch einen öffentlichen Schlüssel zend-de.pub geben. Über den Reiter MAPPINGS sollten noch der Deployment Path (/) und Web Path (/wordpress/) angepasst werden. Damit Änderungen am Code auch direkt deployt werden, sollte TOOLS | DEPLOYMENT | AUTOMATIC UPDATE aktiviert werden.

Abb. 8: Deployment-Parameter in PhpStorm
Windows und kein IDE?

Die Auto-Uploading-Features der drei obigen IDEs sind enorm hilfreich. Wer hat schon Lust, bei jeder Änderung im Editor entweder Git, Subversion oder auch einen FTP-Client anzustupsen, damit der Code auf dem Server landet? Aber wie kann bewerkstelligt werden, dass die Dateien automatisch auf dem Remote-Server aktualisiert werden, wenn kein IDE benutzt wird oder zumindest keines, das dieses Feature beherrscht? Da hilft zum Beispiel WinSCP weiter. Im Abschnitt der NetBeans-Konfiguration wurde gezeigt, wie WinSCP mit phpcloud.com verbunden werden kann. Bei einer bestehenden Verbindung kann in der Toolbar von WinSCP der Button KEEP REMOTE DIRECTORY UP TO DATE gefunden werden. Darüber kann ein Ordner ausgewählt werden, der von WinSCP überwacht werden soll. Bei einer Änderung wird automatisch synchronisiert. Ein ausführlicheres Beispiel mit Screenshots wird unter [4] gegeben.

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