Zend Framework 2 ist final!
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Nach fünf Jahren Zend Framework ist endlich der zweite Wurf gelungen. In erster Linie ist es die Architektur, die einer Frischzellenkur unterzogen wurde. Denn über die Jahre hinweg hatte Zend Framework

Nach fünf Jahren Zend Framework ist endlich der zweite Wurf gelungen. In erster Linie ist es die Architektur, die einer Frischzellenkur unterzogen wurde. Denn über die Jahre hinweg hatte Zend Framework mit seinen vielen Abhängigkeiten dem Entwickler Design-Entscheidungen aufgezwungen, die oftmals nicht seinen Anforderungen entsprachen. Durch den neuen ModuleManager von Evan Coury wird es vereinfacht, Zend Framework 2 um eigene Komponenten zu erweitern, oder bestimmte Komponenten wegzulassen.

Zend Framework 2 final ist verfügbar!

Ein weiteres Hinkebein des alten Zend Framework war die Testierbarkeit, die dank Ralph Schindlers ServiceManager und der Dependency Incection via ZendDi stark verbessert wurde. Der veränderte Workflow in der Anwendung erforderte neue Hooks, um die sich in Zend Framework 2 der EventManager kümmert.

Matthew Weier O’Phinney warnt die Entwickler vor, die bislang viel mit Zend Framework gearbeitet haben: „Zend Framework 2 wird Euch fremdartig vorkommen.“ Daher hat man sich entschieden, das alte Framework weitere 18 bis 24 Monate mit Bugfixes und Sicherheits-Patches zu versorgen. Doch spätestens dann wird es Zeit für ein Upgrade. Der entsprechende Migration-Guide werde in den kommenden Wochen online zur Verfügung gestellt werden, verspricht O’Phinney. Bis dahin könnt Ihr Euch im Changelog einen Überblick über die Änderungen verschaffen.

Zend Framework 2 ist über verschiedene Wege erhältlich: Über die Download-Page gelangt Ihr zu ZIP-Paketen des Umfanges „Full“ oder „Minimal“. Alternativ gelangt Ihr über Composer oder Pyrus an einzelne Komponenten. Einen Schnellstart in die Anwendungsentwicklung mit dem neuen Framework soll Euch das Tutorial zur Skeleton Application ermöglichen.

Weitere Neuerungen in Zend Framwork 2
  • MVC ist ein neuer MVC-Layer, der über Events verbunden ist
  • Loader ermöglicht PSR-0-Autoloading oder Class-Map-basiertes Autoloading
  • Code beherrscht Code Reflection, Static Code Scanning und Annotation parsing
  • Config für schnelleres Parsen und Erstellen von Konfigurationen
  • u.v.a.
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