PHP Magazin 5.13

RabbitMQ

Erhältlich ab: Juli 2013
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Ursula Besbak, Timo Buhmann, Ralf Eggert, Carsten Eilers, Konstanze Kulus, Robert Lemke, Armin Litzl, Erik Purwins, Michael Rohrlich, Michael Ryvlin, Tobias Schlitt, Vikram Vaswani, Michael Wager, Georg Wächter, Andreas Wenk, Jakob Westhoff, Tobias Zander

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Magazin

 

ElePHPantentreffen in Berlin
Vier Tage International PHP Conference

 

Lesetipp
Nutzerakzeptanz von webbasierten Anwendungen

 

 

Kolumne: Quality Time
Objekte veräppeln
von Tobias Schlitt

 

Methoden

 

 

Fluch und Segen der Sandkastenspiele
Teil 1: Warum Business Intelligence häufig unkoordiniert ist
von Ursula Besbak und Erik Purwins

 

Development

 

Irrwege moderner Softwareentwicklung
Umgang mit PHP-Legacy-Anwendungen
von Timo Buhmann

 

Testsuites in Magento
Der Allrounder: EcomDev_PHPUnit
von Michael Ryvlin und Tobias Zander

 

 

CMS

 

Follow the White Rabbit
Integration von PHP-Webapplikationen mit JCR und Magnolia CMS
von Vikram Vaswani

 

 

 

Lessons Learned
RabbitMQ und Drupal im Einsatz
von Georg Wächter

 

Tools

 

 

Workflows in Limbas
Workflow-gestützte Datenbankanwendungen mit dem Limbas-Framework
von Armin Litzl

 

Frameworks

 

Kolumne: ZendColumn
von Ralf Eggert

 

 

Kolumne: Alles im Flow
Von dem Releaseschema, neuen Strukturen und vielem mehr
von Robert Lemke

 

Security

 

 

PHP-Sicherheit von PHP 4.x bis PHP 5.5
Wie hat sich die Sicherheit von PHP im Laufe der Zeit verbessert?
von Carsten Eilers

 

JavaScript

 

 

Kolumne: The Good Parts
Donuts mit Füllung
von Jakob Westhoff

 

WebTech

 

Grenzenlose Freiheit?
Was Onlinehändler im internationalen Handel beachten müssen
von Michael Rohrlich

 

One Page to rule them all
Moderne JavaScript-Applikationen – ein Überblick
von Michael Wager

 

Googles Werkzeugkasten
Die Chrome Developer Tools
von Andreas Wenk

 

„Treten wir endgültig in ein neues Zeitalter ein?“

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

 

 

 

 

 

pünktlich zur Produktion dieser Ausgabe wurde PHP 5.5 veröffentlicht – und mit dieser Version eine ganze Reihe von wirklich sinnvollen neuen Features. Seien es nun die Generatoren, array_column(), das Password Hashing API oder Zends Optimizer Plus (a.k.a opcache). Gerade Letzteres dürfte den meisten Entwicklern schnell ans Herz wachsen – wird es jetzt doch jedem leicht gemacht, ein gut funktionierendes Caching in seinen Applikationen zu verwenden. Natürlich hat die Sache auch einen Haken: Ein User Cache ist noch nicht integriert. Doch wie nicht anders zu erwarten, ist auch hier mit der PECL-Erweiterung APCu bereits Abhilfe in Sicht. So ist das in dieser Community: Problem erkannt, Problem gebannt.
Allerdings muss ich gestehen, dass PHP 5.5 seit Langem die erste Version ist, die ich nicht von Anfang an mitgegangen bin. Ich habe mir nicht regelmäßig alle Betas zum Testen gezogen, habe mir nicht – wie zuletzt bei PHP 5.4 – die Finger an neuen Features verbrannt. Und die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen fehlt mir schlicht und ergreifend die Zeit dafür; was ausnahmsweise unter Garantie nicht am Wetter liegt. Aber manchmal sind andere Sachen einfach wichtiger. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich es nicht nachholen werde, dass es mich nicht in den Fingern jucken würde, endlich selbst Hand anzulegen. Der Entdeckerdrang ist schließlich groß in uns!
Der andere Grund jedoch wurde mir erst jetzt so wirklich bewusst. In Vorbereitungen auf die kommende International PHP Conference in München habe ich viele Gespräche mit den anderen Mitgliedern des Advisory Boards geführt. Und bei eben diesen Diskussionen ist mir klar geworden, dass die Berührungspunkte mit dem Core doch eigentlich immer kleiner werden.
Wir arbeiten mit Frameworks, bewegen uns in den Strukturen der Systeme, mit denen wir arbeiten oder für die wir entwickeln. Natürlich nimmt uns das viel Arbeit ab; über viele Einzelheiten müssen wir uns schließlich keine Gedanken mehr machen. Die Frage ist nun, ob dieses Korsett dafür sorgt, dass wir ein wenig an Bodenhaftung verlieren oder ob wir nun in ein neues Zeitalter eintreten, in dem die Sprache an sich endgültig in den Hintergrund tritt und wir uns gänzlich darauf spezialisieren, mit dem Handwerkszeug unserer Wahl den Kern um die von uns benötigten Facetten zu erweitern. PHP selbst würde dabei mehr oder weniger in den Hintergrund treten, würde für die Performance, die Sicherheit und die netten Gimmicks drumherum sorgen.
Ein spannendes Feld, das viele weitere Fragen und Gedanken aufwirft. Aber um ehrlich zu sein: So sehr mich der theoretische Aspekt daran auch faszinieren mag, so sehr spüre ich auch wieder den Drang, die Praxis auszukosten. Worauf also warten? Ran an PHP 5.5. Es wäre doch schade, wenn all die tollen neuen Features gänzlich unentdeckt blieben … Auf einen heißen Sommer mit der neuen Version wünscht Ihnen

 

Ihr Tom Wießeckel, Redakteur PHP Magazin

 

Twitter: @phpmagazin


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