PHP Magazin 6.14
cover_800x11222x_45

CQRS in der Praxis

Erhältlich ab: September 2014
Umfang: 92 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Dr. Wolf-Gideon Bleek, Ralf Eggert, Carsten Eilers, Christoph Frenes, Prof. Dr. Volker Gruhn, Andreas Gundrum, Konstantin Jakobi, Marcel Pociot, Michael Rohrlich, Sebastian Springer, Jakob Westhoff

9,80 

Heft bestellen

46,20 73,20 

Abonnement Typ
Auswahl zurücksetzen

Magazin

News

State of PHP
Das künftige Major-Release von PHP hat eine Versionsnummer

Methoden

New School of IT
Softwareentwicklung zwischen Flexibilität und Planung

Development

Weltweites Shopping auf der Couch
Reimplementierung eines Onlineshops mit einer NoSQL-Datenbank in der Cloud

Logging like a Boss
Übersichtliche Logs in einem Multi-Server-Set-up

Frameworks

Alles hört auf mein Kommando
CQRS mit dem Zend Framework 2 implementieren

Security

Pixel Perfect
Wie die Grafikfunktionen von HTML5 Ihre Sicherheit und Privatsphäre gefährden

WebTech

Kosten-Nutzen-Rechnung
Verfahrenskosten als große Unbekannte

Karten malen nach Zahlen
Rendering von Karten mit lokal bereitgestellten Geodaten

App-Entwicklung mit JavaScript
Zur nativen App mit Webtechnologien

JavaScript

Kolumne: The Good Parts
Es muss nicht immer C sein

Bitte flach halten
Eventgetriebene Architektur

Zeit zu reagieren!
React, ein neuer Player auf der Bühne der JavaScript-Frameworks

Liebe PHP-Community,

in der letzten Zeit ist ja so einiges passiert … Und obwohl ich selbst im Urlaub war, konnte ich nicht anders, als das Treiben in den Internals aus der Ferne zu verfolgen. Da war zunächst die Diskussion um die Versionsnummer des kommenden Major-Releases, woraufhin die Frage nach der Engine folgte, die als Basis für das Release dienen sollte (um die Spannung herauszunehmen: das nächste Major-Release wird PHP 7, und PHPNG wird das Fundament sein). Dann war da noch die Sache mit der PHP-Spezifikation – initiiert von Facebook – und ein RFC, der so viele hart geführte Diskussionen nach sich gezogen hat, dass er eine der bekannteren Mitglieder im Core-Team, Sara Golemon, so weit gebracht hat, das Handtuch zu werfen. Und das alles, weil viele unterschiedliche Dinge zusammengekommen sind. Da ist zum einen der manchmal recht harsche Ton, mit dem die Dinge diskutiert werden. Zum anderen hat man als außenstehender manchmal das Gefühl, dass sich die Diskussionen im Kreis zu drehen scheinen und ein Prozess künstlich aufgeblasen wird. Doch ist das wirklich nötig? Oder, um es mit Johannes Schlüter zu formulieren (http://bit.ly/1le8zFc): Wie viel Prozess braucht es?

Nun möchte ich mir keinesfalls anmaßen, ein Urteil zu fällen oder zu behaupten, eine Patentlösung zu kennen. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass ein wenig Struktur nicht schaden kann – PHP ist einfach zu groß, um wild weiter wachsen zu können. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel; man muss nur einmal überlegen, wie viele Projekte auf die Sprache setzen, welch große Applikationen damit entstanden sind. Und somit wird meiner Meinung nach auch klar, welch wichtige Rolle die Developer-Community einnimmt. Denn schließlich sind sie es, die immer aufwändigere und bessere Systeme entwickeln und die Anforderungen immer weiter in die Höhe schrauben. Es gibt also viele Anforderungen von vielen verschiedenen Seiten, und um das alles unter einen Hut zu bekommen, kann ein einheitlicher Prozess nicht schaden.

Johannes hat in dem oben verlinkten Beitrag auch darauf verwiesen, dass PHP ein Projekt einer Gruppe ist, die die Sprache aus Spaß und in ihrer Freizeit weiterentwickelt. Damit hat er natürlich recht. Ich bin jedem aufrichtig dankbar, der seine Zeit und sein Wissen unentgeltlich in ein Projekt fließen lässt, das ich kostenlos nutzen kann, um damit meine eigenen Projekte und Ideen zu verwirklichen. Und ich hoffe, dass ich damit nicht alleine dastehe. Aber ich verstehe auch, dass ein strikter Prozess dafür sorgen kann, dass die Messlatte für ein Mitwirken enorm hoch liegt.

Was wir brauchen – was das Projekt braucht, das uns allen so am Herzen liegt – ist ein gesunder Mittelweg. Denn am Ende sitzen wir alle im selben Boot. Wir nutzen alle dieselbe Technologie und profitieren davon, dass es Menschen gibt, die sie für uns weiterentwickeln. Ebenso wie wir davon profitieren, dass andere Menschen diese Technologie nutzen, um Applikationen weiterzuentwickeln, von denen wir ebenfalls profitieren. Nicht viele Communitys können von sich behaupten, dass beide Seiten so eng Hand in Hand miteinander arbeiten.

Es ist, wie es schon so oft war: spannend und viel verheißend. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass das auch weiterhin so bleibt!

Ihr
Tom Wießeckel
Twitter: @phpmagazin


Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -