Windows Developer 3.2017 – 1000-Seiten-Special

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Volle Kontrolle

Die Frage, ob man nun ein neues Versionskontrollsystem einführt, ist nicht nur technischer Natur. Wer mit einem flexibleren VCS arbeitet, der will bestimmt im nächsten Schritt den gesamten Prozess bis zum Deployment ändern.

Produktbeschreibung

Liebe Leserin, lieber Leser,

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, und am besten ist es, wenn die Kontrolle ein System ist, dem man vertraut – in der IT heißt das dann z. B. Versionskontrollsystem. Lange Jahre war in der .NET-Entwicklerwelt das vom Team Foundation Server (TFS) verwendete Team Foundation Version Control (TFVC) das System des Vertrauens. Doch Systeme wie dieses, das auf einem zentralen Server, der alle versionierten Dateien enthält, basiert, haben Nachteile. Von der technischen Seite hat man das Problem, dass man immer mit dem Server verbunden sein muss, wenn man im Team damit arbeiten will. Damit ist man aber auch zugleich an feste Strukturen und Organisationen gebunden und gegebenenfalls dadurch beschränkt. In Zeiten kurzer Entwicklungszyklen, verteilter Teams und der Möglichkeit, mehrere Projekte und unterschiedliche Entwickler zusammenzuführen, braucht es auch andere Kontroll- und Vertrauenssysteme. Eine inzwischen sehr verbreitete Alternative sind verteilte Versionskontrollsysteme (VCS), darunter zählt Git zu den populärsten.

Langsam gewöhnt man sich daran, dass Microsoft keine Scheu mehr hat, mit Open-Source-Technologien zu arbeiten oder eigene Technologien Open Source zu veröffentlichen. Git ist eines der Tools, an dem man diesen Prozess gut sehen kann. Nicht nur werden fast alle Open-Source-Projekte von Microsoft via Git bzw. GitHub zur Verfügung gestellt, es hat auch im TFS das hauseigene System quasi abgelöst. Dass Linus Torvalds Git entwickelt hat, ist dann nur noch eine nette Zusatzinformation. Dennoch ist Git vielen Entwicklern noch unbekannt, obwohl die Einstiegshürde sehr niedrig ist. Thomas Claudius Huber stellt in seinem Artikel (S. 34) die grundlegenden Vorgehensweisen und Funktionen vor – was danach kommt, kann ein großer Spaß in Sachen Kontrolle und Produktivität werden.

Der Weg zu den Zielen

Die Frage, ob man nun ein neues Versionskontrollsystem einführt, ist nicht nur technischer Natur. Wer mit einem flexibleren VCS arbeitet, der will bestimmt im nächsten Schritt den gesamten Prozess bis zum Deployment ändern. Damit verändert sich nicht nur der technische Ansatz, wie z. B. der Einsatz des Build-Systems im TFS 2015, wie ihn Nico Orschel und Thomas Rümmler beschreiben (S. 44), sondern auch die Art, wie entwickelt wird. An kleinen Veränderungen im System von Kontrolle, Zusammenarbeit und Vertrauen zeigen sich schnell große Wirkungen. Unsere Reihe zum Thema DevOps von Thomas Schissler und Uwe Baumann (Teil 4 auf S. 78) zeigt hierzu das große Bild auf. Und darin wird eins klar: Es muss an allen Ecken und Enden etwas verändert werden; die Frage ist dabei aber immer, was und wieviel, denn es muss nicht gleich immer alles sein.Wahrscheinlich können es sich nur Start-ups erlauben, alles ganz anders zu machen, aber die Mehrzahl von Ihnen arbeitet in „traditionsreichen“ Projekten, an Produkten, die man nicht von heute auf morgen umkrempeln kann. Aber ob vor zwanzig, zehn oder fünf Jahren, Sie wollen immer die beste Software liefern, die für den Einsatzzweck gebraucht wird. Und das geht heute eben unter Umständen nicht mehr mit den Methoden, Plattformen, Sprachen und Tools, die man früher eingesetzt hat.

Mirko Schrempp, Redakteur

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