Entwickler Magazin Spezial Vol.4: DevOps
EM-Spezial Vol 4: DevOps

DevOps

Erhältlich ab: Mai 2015
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Uwe Baumann, Sebastian Deutsch, Carsten Eilers, Tobias Gesellchen, Wolfgang Gottesheim, Andreas Grabner, Martin Gutenbrunner, Stefan Kress, Nils Magnus, Sascha Möllering, André Neubauer, Eric Nordmann, Manfred Rätzmann, Alois Reitbauer, Peter Roßbach, Thomas Schissler, René Schröder, Justin Vaughan-Brown, Eberhard Wolff

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GRUNDLAGEN

Kettenreaktion
Von Continuous Integration zu Continuous Delivery mittels DevOps

Markteinführung mit DevOps schneller und besser
Wie die Zusammenarbeit von Entwicklung und Betrieb den Geschäftserfolg von Unternehmen beflügeln kann

Zehn Releases am Tag
Eine Geschichte über DevOps

Microservices: Architekturen für DevOps?
DevOps ist mehr als nur eine Organisationsform

TOOLS UND BEST PRACTICES

Was wir aus Obamacare lernen können
Best Practices für performanceoptimierte DevOps

DevOps mit Puppet, Ansible und Docker
Wie Docker die DevOps-Kultur beeinflusst

Docker-Container-Orchestration
Infrastruktur mit Leichtigkeit erzeugen, verteilen und steuern

DevOps in der Cloud
DevOps-Werkzeuge für Amazon Web Services

Verteilt gespeichert
Private Storage Cloud mit Ceph

Königsklasse
DevOps-Aufgaben mit Rex automatisieren

Entwicklung mit Tempocheck
Continuous Delivery in der Praxis

Wie DevOps die Sicherheit erhöhen kann
„Best Practices“ in Sachen Sicherheit mit DevOps

DEVOPS WEITERGEDACHT

Gesundheitscheck für Cloud-Apps
Architektur-Reviews in hoch dynamischen Anwendungen

DevOps im App-Zeitalter
Wie können Unternehmen von DevOps profitieren?

Next Generation QA
Wie die Qualitätssicherung von morgen aussehen kann

„DevOps markiert einen längst überfälligen kulturellen Wandel in der IT.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bis vor nicht allzu langer Zeit war es so, dass nur wenige Trends den Sprung aus dem Buzzword-Bingo ins echte Leben geschafft haben. Die meisten anderen, da können wir ruhig ehrlich sein, versauerten in einer dunklen, nur wenigen hochspezialisierten Experten zugänglichen Nische. Die Zeiten aber wie gesagt ändern sich. Heute findet beinahe alles seine Anwendung in der breiten Masse. Es ist schwer, da die Spreu vom Weizen zu trennen – die richtig wichtigen Trends also von jenen, die von den Marketingabteilungen dieser Welt über Monate und Jahre hinweg ausgeschlachtet werden.

Die DevOps-Bewegung ist eines von diesen wichtigen Themen, das mit Fug und Recht seinen Weg aus dem Buzzword-Dasein herausgefunden hat. Viel zu lange waren zwei Abteilungen, die schon immer Hand in Hand arbeiten mussten, getrennt; haben sich gar mir Argusaugen beobachtet und sich viel zu oft gegenseitig die Schuld – und die Verantwortung – in die Schuhe geschoben. Doch endlich wächst zusammen, was zusammen gehört.

Die DevOps-Bewegung markiert einen kulturellen Wandel, der in erster Linie in den Köpfen aller Beteiligten stattfindet. Man muss sowohl im Development als auch im Betrieb ein Gespür dafür entwickeln, was die Anforderungen, die Befürchtungen und die Bemühungen der jeweils anderen Abteilung sind. Außerdem muss allen Beteiligten bewusst werden, dass der Lebenszyklus einer Applikation nicht mit der Entwicklung eines Features abgeschlossen ist. Aber eben auch nicht mit dem Ausliefern einer Applikation oder eben jener neuen Features …

Es geht um das große Ganze, um ein neues Verständnis über den Lebenszyklus einer Anwendung, um das automatisierte Testen und Deployen. Es geht darum, dass der Nutzer im Mittelpunkt steht, und dass man durch ausgeklügelte Mechanismen und einen neuen Überblick über die Zusammenhänge schneller auf eben jenen User, auf sein Feedback und seine Wünsche reagieren kann.

Was das Einführen agiler Methoden in Unternehmen begonnen hat, treibt die DevOps-Kultur noch einen Schritt weiter und perfektioniert dieses „neue Verständnis“ auf einer Ebene, auf der es längst überfällig war.

Für alle Beteiligten ist es nun wichtig zu verstehen, dass es hier nicht darum geht, Arbeitsplätze oder Berufsgruppen überflüssig zu machen. Vielmehr geht es darum, Verantwortung neu zu verteilen und zu übernehmen, mit einer ausgefeilten Toolchain möglichst viele Fehlerquellen zu eliminieren und Grenzen zu überwinden. Grenzen, die vornehmlich in unseren Köpfen existierten und die von einem fehlenden Verständnis für eine Abteilung geprägt waren, die für den Erfolg einer Anwendung auf einer sehr ähnlichen Ebene verantwortlich ist – egal, aus welcher Perspektive man es betrachten mag.

Mit diesen Voraussetzungen haben wir uns daran gemacht, Ihnen zu verdeutlichen, welche Chancen die DevOpos-Bewegung bietet. Wir haben Case Studies gesammelt, ebenso wie Toolvorstellungen und generelle Überlegungen, die Ihnen dabei helfen sollen, zu sondieren, wo auch Sie vom wahrscheinlich spannendsten Wandel seit vielen Jahren in der IT profitieren können. Sie werden überrascht sein, was alles möglich ist.

In diesem Sinne: Lassen Sie sich darauf ein!

Ihr
Tom Wießeckel, Redakteur


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