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Rehosting, Replatforming & Refactoring: Über die Containerisierung von Monolithen

Monolithische Architekturen und Legacy-Anwendungen erschweren Innovationen und beeinträchtigen die Entwicklerproduktivität. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf die Containerisierung der Monolithen. Die Migration einer monolithischen Anwendung auf eine cloudfähige, containerisierte Architektur erfolgt dabei in vielen Fällen sukzessive, und zwar in den Schritten Rehosting, Replatforming und Refactoring.

Microservices, Modulithen, Monolithen

Seit 2012 und dem Artikel von James Lewis und Martin Fowler sind Microservices in aller Munde. Sie schienen die Antwort auf eine stets wachsende Komplexität und die Cloud zu sein. Aber mit der Zeit wurde es immer deutlicher, dass es Aufgabenstellungen gibt, die anders beantwortet werden müssen.

Service Mesh und Microservices: „Wartbare Software zu schreiben, ist und bleibt offenbar ein schwieriges Problem“

Service Meshes und Microservices sind ein nahezu ungebremster Trend im Bereich der Softwarearchitektur. Mit der neuen Control Plane, istiod, im Service Mesh Istio kommt allerdings neuer Schwung in die Debatte darum, wie und wann diese Infrastukturmodelle angewandt werden sollten. Wir haben uns mit unserer Expertin Hanna Prinz über geeignete Anwendungsfälle, die Zukunft und die Nachteile von Microservices und Service Meshes unterhalten. Hanna Prinz ist Entwicklerin und Consultant bei INNOQ mit dem Schwerpunkt Infrastruktur und Service Mesh.

Sind Microservices ein Irrweg und elegante Monolithen die Lösung?

Meine Twitter-Timeline läuft im Moment über wegen der Diskussionen, ob Microservices nicht ein großer Irrtum waren. Man hört Lobgesänge auf elegante Monolithen. Microservices seien im Betrieb viel zu komplex. Die lose Kopplung der Services führe zu enormem Kommunikationsaufwand und damit schlechter Performance. Getrennte Datenspeicher für jeden Microservice seien der pure Horror angesichts der zigfach duplizierten Datenbestände und der daher notwendigen Datensynchronisation.

PHP ist kein totes Pferd, Domain Storytelling zur Teilung von Monolithen & Ivy kommt: 5 Take-aways des 3. Konferenztages der iJS/IPC 2019

Der dritte und letzte Hauptkonferenztag der Schwesternkonferenzen iJS und IPC 2019 hielt wieder einige spannende und vor allem vielfältige Themen bereit. Die Take-aways geben Einblicke, wie man mit Domain Storytelling Monolithen zerteilt, dass PHP doch kein totes Pferd ist und dass man sich mit serverloser Arbeit eine Menge Aufwand ersparen kann.

Den Monolith fachgerecht zerlegen

Micro Frontends oder auch Micro Apps werden in letzter Zeit häufiger diskutiert. Nachdem Microservices-Architekturen im Backend wachsenden Anklang finden, schwappt dieser Architekturansatz auch immer öfter ins Frontend. Das erste Mal wurden Micro Frontends im ThoughtWorks Technology Radar Ende 2016 erwähnt. Seit dieser Zeit haben sich zahlreiche Bibliotheken und Hilfsmittel rund um diesen Architekturansatz entwickelt.

Microservices aus einem Monolithen extrahieren

Da steht er nun, der seit Jahrzehnten gewachsene Monolith, und wird zunehmend schwieriger zu warten und zu erweitern. Ein undifferenzierter Rewrite wäre zu teuer und keine Garantie, dass es diesmal besser würde. Um den Monolith dennoch zu bändigen, können wir ihn im großen Maßstab einem Refactoring unterziehen, d. h. verhaltenserhaltend, aber strukturverbessernd, überarbeiten. Das geht beispielsweise, indem wir Microservices extrahieren – und das am liebsten in kleinen Schritten.

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