#namensrecht

Klarnamenpflicht: Facebook-Tool prüft Fake-Profile und Pseudonyme

Wer gute Gründe hat, darf seinen falschen Namen auf Facebook behalten. Damit soll vor allem der Zugang für Minderheiten und politisch Verfolgte gesichert werden. Dafür müssen allerdings intime Angaben gemacht werden. Fake-Profile sollen durch das Prüfverfahren leichter entlarvt werden. Die Sicherheitsmaßnahmen wachsen, damit ein faires Miteinander auf Facebook garantiert ist.

Grundlagen des Fernabsatzrechts

Seit einigen Jahren hat sich online eine schöne, neue Einkaufswelt gebildet. Ob Auktionen, Powershopping oder „ganz normale“ Webshops – jeder kann nach Lust und Laune einkaufen, ohne auch nur einen Schritt vor die Tür zu gehen. Da Kunden aber, anders als im Supermarkt um die Ecke, die angepriesenen Waren „nur“ anhand der Produktbeschreibungen und/oder -fotos einschätzen können, stehen privaten Onlinekäufern insoweit besondere Rechte zu. Im Unterschied zum realen Einkauf bei Karstadt, Kaufland & Co. gibt es beispielsweise beim virtuellen Shopping ein generelles Umtauschrecht. Einfach, weil einem Verbraucher eine gekaufte Ware nicht mehr gefällt oder auch ganz ohne Angabe von Gründen, kann online Erworbenes innerhalb von 14 Tagen bzw. einem Monat an den Verkäufer zurückgegeben werden, der dem Kunden dann das Geld zurückzahlen muss. Im realen Leben klappt das zwar auch immer öfter – allerdings gewährt der Gesetzgeber keinen Anspruch darauf. Das so genannte Verwendungsrisiko, also der Umstand, ob dem Käufer die Ware auch gefällt bzw. ob er sie tatsächlich gebrauchen kann, liegt letztlich beim Kunden.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Eng verwandt mit dem Gegenstand des Beitrags der letzten Ausgabe, dem Markenrecht, ist das Gebiet des Namensrechts. Unternehmensnamen und auch Domainadressen dürfen weder gegen bestehende Marken- noch gegen Namensrechte verstoßen.

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