Windows Developer 5.19

Strategisches Design

Erhältlich ab: April 2019
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Patrick Boos, Carsten Eilers, Tam Hanna, Dr. Veikko Krypczyk, Gabriela Motroc, Dr. Felix Nendzig, Patrick Schnell, Marco Schulz, Sebastian Springer, Lukas Steurer, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Oliver Sturm

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Buchtipps
Illustrated C# 7, Practical PHP 7, MySQL 8 und MariaDB

Frauen in der Tech-Branche
Im Porträt: Debbie Levitt, CEO von Ptype UX & Product Design Agency

Übung macht den Meister!
Tipps zur Visualisierung am Flipchart
Lukas Steurer

Olis bunte Welt der IT
Wenn’s etwas weniger sein darf: React und Redux kombiniert
Oliver Sturm

azure

Kolumne: Stropek as a Service
Information Overload – erweiterte Anforderungen an Softwareentwickler
Rainer Stropek

Je ne parle pas allemand
Wie Azure uns helfen kann, die Welt zu verstehen
Patrick Boos

javascript

Große Business-Apps mit Angular meistern
Nachhaltige Angular-Architekturen mit Nx und Strategic Design
Manfred Steyer

Getarntes JavaScript
Mit Obfuscators seinen JavaScript-Code schützen
Tam Hanna

Apollo: Get started!
GraphQL-Server auf Basis von React entwickeln
Sebastian Springer

.net

Warum einfach? Es geht auch komplex!
Entwicklung von Microservices mit Microsoft .NET
Dr. Felix Nendzig

praxis

Slice down the Monolith
Wann Microservices (nicht) sinnvoll sind
Marco Schulz

Zurück zur Fachabteilung
Low-Code-Plattformen beschleunigen die Anwendungserstellung
Dr. Veikko Krypczyk

Kommunikativer Zwilling
Teil 3: Vernetzung des Digital Twins mit Azure
Tam Hanna

Mit Congether das Monitoren lernen
Teil 2: Anwendungen mit Congether von überall überwachen
Patrick Schnell

sicherheit

Wasm – Ist das sicher oder kann das weg?
Neue Besen kehren gut, sagt man. Aber sind sie auch sicher?
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei allem Fortschritt in der IT ist es leider immer noch so, dass große Systeme nicht mit kleinem Aufwand zu erreichen sind. Und doch hat sich viel verändert. Wer heute ein großes System haben will, bekommt nicht mehr den einen alleskönnenden Monolith, sondern viele kleine Teile. Diese können für sich genommen nur wenig, vielleicht sogar nur eine einzige Sache. Aber zusammen können sie alles, was der Monolith kann – und noch viel mehr. Modularisierung war in der IT schon immer vorhanden, aber der Grad in dem das heute passiert, ist noch immer neu. Getrieben sind die Projekte aktuell in fast allen Branchen von der digitalen Transformation und dem stetigen Zuwachs von Services und Lösungen in der Cloud. Und da liegt dann auch das Problem: Hatte man früher ein Ziel, ein Pflichtenheft, ein System, eine Sprache, ein Werkzeugset und ein Team, stehen einem heutzutage sofort ganz viele zur Verfügung. Es arbeiten immer gleich mehrere Teams aus unterschiedlichen Abteilungen in unterschiedlichen Programmiersprachen und nach agilen Methoden nebeneinander zusammen. Das verändert die Kommunikation und verlangt ein anderes strategisches Denken bei allen Beteiligten. In der Folge verlangt es auch ein anderes strategisches Design im Gesamtsystem und in jedem seiner Teile. Die Modularität des gewünschten Systems und die Modularität der Entwicklung bedingen sich.

Strategisch und taktisch zum Ziel

In dieser Ausgabe des Windows Developer finden Sie – ganz passend – viele kleine Artikel, die Denkanstöße für größere Lösungen geben. Angefangen bei den Tipps von Lukas Steurer zur Visualisierung am Flipchart, die wichtig sein kann, um mehr Übersicht in der Planung zu bekommen. Denn bei vielen benötigten Modulen sind viele Absprachen die Folge und die sollten in den Ergebnissen so klar wir möglich sein. Wie man dann „strategisches Design“ zur Grundlage seiner großen Businessanwendung macht, zeigt Manfred Steyer in seinem Artikel am Beispiel von Angular. Wer dann die Teile seiner Anwendung miteinander verbinden will, kommt schnell dazu, sich Gedanken über Microservices zu machen. Wie man das sinnvoll gestalten kann, erklärt Marco Schulze in seinem Artikel „Slice down the Monlith“. Will man die Microservices mit .NET und Docker zur Verfügung stellen, dann findet man im Artikel von Dr. Felix Nenzig grundlegende Konzepte dafür. Um über diese Menge von einzelnen Modulen den Überblick zu behalten, hat Patrick Schnell ein Tool zur zentralen Überwachung von Anwendungen erstellt. Und wer es auf die Spitze treiben will, kann seine Fachabteilungen mit dem Einsatz von Low-Code-Plattformen in die Lage versetzen, gleich selbst eigene Anwendungen zu erstellen.

Sie merken es schon, einfacher wird es nicht. Die Menge der zur Verfügung stehenden Lösungen wird immer größer. Ich empfehle Ihnen daher für den Einstieg die Kolumne Stropek as a Service „Information Overload – erweiterte Anforderungen an Softwareentwickler“ und wünsche Ihnen viel Erfolg.

Mirko Schrempp, Redakteur

PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@windowsdeveloper.de.

Twitter: @win_developer


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