Windows Developer 1.19

Umzug ins Web

Erhältlich ab: Dezember 2018
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Olena Bochkor, Carsten Eilers, Fabian Gosebrink, Tam Hanna, Marco Heimeshoff, Daniel Keller, Dr. Veikko Krypczyk, Thomas Mahringer, Manuel Rauber, Henning Schwentner, Dr. Holger Schwichtenberg, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Oliver Sturm, Robin Wieruch

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Buchtipp
PostgreSQL 10

Die Ruhe vor dem Sturm
Neuerungen in Angular 7 und der Ausblick in die Zukunft
Manfred Steyer

Olis bunte Welt der IT
Faulheit und andere Tugenden: Selbstverbesserung mit klarem Ziel
Oliver Sturm

azure

Kolumne: Stropek as a Service
Ready for DevOps? DevOps ist mehr als Technik, es ist ein Organisationsprinzip
Rainer Stropek

web

Angular im Hinterkopf
Redux mit @ngrx/store und @ngrx/effects in Angular implementieren
Manfred Steyer

Das Beste aus zwei Welten
Mit ASP.NET Core und Angular eine Webanwendung erstellen
Fabian Gosebrink

Stück für Stück
Wie bringen wir den Monolithen vom Desktop ins Web?
Daniel Keller

GraphQL oder REST: Die Gretchenfrage
Vorteile und Nachteile von GraphQL
Robin Wieruch

.net

Kolumne: .NETversum
Tipps und Tricks rund um .NET und Visual Studio
Dr. Holger Schwichtenberg

praxis

Viele bunte Klebezettel
Event Storming: Die Domäne im Sturm erobern
Marco Heimeshoff und Henning Schwentner

Fatale Ergebnisse – trotz guter Absichten
Teil 1: Systemische Denkmuster in Organisationen
Thomas Mahringer

Smart Contracts mit .NET Core
Hyperledger Fabric – smarte Programmiersprache für smarte Verträge
Manuel Rauber

In der Timeline verankert
Teil 2: Adaptive Cards bereichern die Darstellung
Tam Hanna

Vom Irrtum zum Erfolg
Über den Umgang mit Fehlern in der modernen Softwareentwicklung
Olena Bochkor und Dr. Veikko Krypczyk

sicherheit

Sicherheit und Seife
Wie sicher ist SOAP? Und wie kann man es absichern?
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

irgendwann ist einfach Mal wieder Zeit für einen Tapetenwechsel. Dem einen reicht dafür ein bisschen Farbe hier und da, die andere möchte gleich alles neu machen – dann muss man nur noch den Baummarkt mögen und schon kann’s losgehen. Von der Fototapete mit Palmenstrand bis zum Umzug ins neue Eigenheim oder gleich dem Auswandern ist wirklich alles möglich. Wenn man nun einen digitalen Tapetenwechsel vornehmen will, ist die Spanne ähnlich groß, und die Frage nach dem richtigen Werkzeug stellt sich natürlich etwas anders. Vom neuen UI bis zur digitalen Transformation sind Ihnen als Entwickler keine Grenzen gesetzt. Dem einen reicht dafür ein neues UI für die App, die andere möchte gleich alles neu machen und den Monolithen ins Web umziehen. Und schon wird aus einer kleinen Idee eine große Aktion und es geht richtig ans Eingemachte. Reicht der Innenarchitekt oder muss es schon der Systemarchitekt sein? Brauchen wir einen 20-Tonner, der alles auf einmal transportiert, oder transformiert man besser ganz agil mit vielen kleinen Sprinter-Fahrten Stück für Stück? Soll alles auf eine neue Plattform gesetzt werden? Oder behält man das Backend und bringt nur das Frontend vom Desktop ins Web? Soll das Ergebnis wieder für die Ewigkeit halten oder immer wieder leicht anpassbar sein?

Es muss nicht immer der 20-Tonner sein

Mann muss ja nicht gleich alles auf einmal ändern, aber beim Alten kann man auch nicht bleiben. Oder um es mit Manfred Steyers Worten zu sagen: „Zustandslos und schlank – das sind die Tugenden des wartbaren Weblayers. Wenngleich diese Faustregel für klassische serverseitige Webanwendungen stimmen mag, gilt sie nicht mehr für moderne Single Page Applications. Die sind nämlich in den Ring gestiegen, um die Benutzerfreundlichkeit klassischer Desktopanwendungen ins Web zu bringen.“

Wer also mit der Zeit gehen will, sollte sich nach neuen Möglichkeiten umschauen, und was liegt da heute näher als das Web? Gut, dass ist jetzt nicht ganz neu, aber es erfährt gerade eine Art Renaissance. Quasi auf der Hand liegt es da natürlich, ein neues Framework einzusetzen und z. B. Angular zu nehmen. Manfred Steyer stellt dessen schlanke Möglichkeiten in seinem Artikel „Angular im Hinterkopf“ (S. 24) vor. Fabian Gosebrink zeigt dann in seinem Artikel „Das Beste aus zwei Welten“ (S. 30), wie Sie mit Angular und ASP.NET Core Frontend und Backend effektiv zusammenbekommen. Und wenn es wirklich gleich der Umzug des Monolithen ins Web sein soll, dann hat Daniel Keller ein paar praktische Tipps für Sie, bei denen der 20-Tonner in der Garage bleiben kann (S. 43). Denn ein Umzug im Livebetrieb funktioniert am Besten in kleinen Sprints.

Vielleicht reichen für einen kleinen Tapetenwechsel auf die Schnelle auch schon smarte LEDs statt Wachskerzen am Weihnachtsbaum – wir wünschen Ihnen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.

Mirko Schrempp, Redakteur
Twitter: @win_developer

PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@windowsdeveloper.de.


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