Windows Developer 11.18

Kernkompetenz .NET Core

Erhältlich ab: Oktober 2018
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gregor Biswanger, Olena Bochkor, Carsten Eilers, Frank Geisler, Tam Hanna, Dr. Veikko Krypczyk, Thomas Mahringer, Peter Monadjemi, Dr. Holger Schwichtenberg, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Oliver Sturm

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News

Buchtipp: Theoretische Informatik

Olis bunte Welt der IT
React – Mal was anderes als Angular
Oliver Sturm

.Net

Der Schweizer Käse schließt Löcher
.NET Core 2.1, 2.2 und 3.0 bringen viele neue Funktionen
Dr. Holger Schwichtenberg

Daten fürs API
OData ist in .NET Core angekommen
Rainer Stropek

Sicherheit

Neuer Standard für mehr Sicherheit
Das ändert sich in der neuen TLSVersion
Carsten Eilers

Azure

Kolumne: Stropek as a Service
Web-API Design Gotchas: Warum mehr Zeit in das Design von Web-APIs investiert werden sollte
Rainer Stropek

Javascript

„Let the Compiler do the dirty Work“
Teil 4: Die Ergebnisse von MQLAbfragen im Client typsicher verarbeiten
Thomas Mahringer

Von null auf Progressive in einem Schritt
PWAs erstellen mit Angular und @ angular/pwa
Manfred Steyer

UI

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Universal Windows Apps
Gregor Biswanger

Praxis

Flexibler Typwandler
Ein Überblick über das Typsystem der PowerShell aus Entwicklerperspektive
Peter Monadjemi

Der Paketmanager klingelt immer zweimal
Microsoft baut Support für Paketformat MSIX aus
Tam Hanna

Das Performance-Perpetuum-Mobile
Adaptive Abfragenausführung mit dem SQL Server 2017
Frank Geisler

REST(e)-Verwertung
Teil 2: Nutzung von REST aus Sicht von Client und Server
Olena Bochkor und Dr. Veikko Krypczyk

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Evolution von Microsoft als Unternehmen auf dem Weg zu einer anderen Form der IT können Sie auch an der Entwicklung von .NET Core und den Entwicklungstools drum herum ablesen. .NET Core ist immer noch .NET, sodass Sie Ihre gewohnten Sprachen und Ihr Wissen auch weiterhin anwenden können. Sie können damit immer noch wie gewohnt für Windows-Programme schreiben und Sie werden dabei von Visual Studio und dem TFS unterstützt. Prima, ist doch alles wie immer. Auf der einen Seite. Aber auf der anderen Seite können Sie mit .NET Core auch ganz anders arbeiten und auch das Tooling-Umfeld hat sich verändert. .NET Core ist Open Source, Sie können also aktiv an der Weiterentwicklung teilnehmen oder auch nur den Fortschritt beobachten. Sie können .NET nutzen, um Cross-Plattform auch für andere Zielplattformen zu entwickeln. Oder Sie nehmen .NET einfach mit und entwickeln damit direkt auf anderen Plattformen wie Mac OS oder Linux. Visual Studio oder Visual Studio Code unterstützen Sie auch auf mehr als einer Plattform. Als würde das nicht schon genug Möglichkeiten eröffnen, kommt nun noch die Umstellung von Visual Studio Team Services auf Azure DevOps hinzu und will Ihnen als .NET-Entwicklern und .NET-Entwicklerinnen noch mehr Optionen bieten, mit den Kollegen und Kolleginnen aus der Mobile-, Web- oder Java-Welt zusammenzuarbeiten. Auch wenn .NET Core immer noch irgendwie .NET ist, sind Sie damit längst nicht mehr auf Windows beschränkt – Windows muss nicht einmal mehr die Umgebung sein, mit der Sie entwickeln. Und die zugrunde liegende Gemeinsamkeit all dessen – Azure?

Azure – das neue Windows?

Windows wird nicht einfach so verschwinden; die Plattform bleibt sicher noch eine Weile aktuell. Aber es ist eben nicht mehr die einzige Plattform, die Sie während eines „normalen“ Entwicklungsprozesses bedienen können. Weder als Arbeitsumgebung noch als Zielplattform für ihre Produkte. Das neu gebrandete Azure DevOps als Online-Entwickungspipeline ist nur ein Zeichen dafür. Und auch .NET Core entwickelt sich weiter, denn demnächst wird Version 3.0 erscheinen und den Desktop stärker in den Fokus rücken. Welche Lücken mit dieser Version geschlossen werden und welche Neuerungen auf Sie zukommen, beschreibt Dr. Holger Schwichtenberg in seinem Artikel zu .NET Core 2.1 und 3.0. Aber auch die Tatsache, dass es heute wichtiger und sinnvoller denn je ist, sich auch über so etwas wie API-Design Gedanken zu machen, weil Ihre Software grundsätzlich auch über Azure oder eine andere Cloud kommunizieren können sollte oder muss, ist ein Hinweis auf die zunehmende Bedeutung der Cloud – neben Windows. Dazu finden Sie einige Gedanken in der Kolumne „Stropek as a Service“. Was das dann konkret heißen kann, beschreibt Rainer Stropek in seinem Artikel zum Einsatz von OData mit .NET Core. Egal für was Sie .NET in Zukunft nutzen werden, sobald Sie .NET Core für eine Lösung in Betracht ziehen, denken Sie Azure einfach gleich mit – sei es als Arbeitsumgebung oder (zusätzliche) Ziel- oder Kommunikationsplattform.

Mirko Schrempp, Redakteur

PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter:

redaktion@windowsdeveloper.de.
Twitter: @win_developer


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