Windows Developer 12.18

KI für den Prüfstand

Erhältlich ab: November 2018
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gregor Biswanger, Olena Bochkor, Frank Düsterbeck, Carsten Eilers, Tam Hanna, Dr. Veikko Krypczyk, Yasmine Limberger, Jeremias Rößler, Marc Ruef, Rico Saßen, Dr. Holger Schwichtenberg, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Dr. Marcel Tilly, Marisa Tschopp, Johannes Woithon, Marc André Zhou

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Basta!-Bericht

Buchtipp: M – Daten abfragen und verarbeiten mit Excel und Power BI

Kolumne: Karrieretipps
Gescheit gescheitert: Fehler machen will gelernt sein
Yasmine Limberger

Agile Exzellenzkultur
Durch Könnerschaft hochwertige Software entwickeln
Frank Düsterbeck und Rico Saßen

Azure

Kolumne: Stropek as a Service
Die Krux mit den Versionen – Warum man besser etwas mehr in richtige Versionsnummern investiert
Rainer Stropek

Praxis

Einführung in WinML
Einrichtung, Einbindung und Modellerstellung für C#-Apps
Dr. Marcel Tilly

Ein IQ-Test für künstliche Intelligenz
Was steckt hinter dem A-IQ und welchen Nutzen bringt er?
Marisa Tschopp und Marc Ruef

Wie wird KI den Testprozess verändern?
Künstliche Intelligenz bei Softwaretests
Jeremias Rößler

Wer weniger schreibt, ist schneller fertig!
Funktional vs. objektorientiert – zwei Paradigmen im Praxisvergleich
Olena Bochkor und Dr. Veikko Krypczyk

Herren der Zeit
Teil 1: Erste Schritte in der Welt von Microsoft Timeline
Tam Hanna

.NET

Kolumne: .NETversum
Tipps und Tricks rund um .NET und Visual Studio
Dr. Holger Schwichtenberg

Javascript

Grüppchenbildung erwünscht
Angular, Vue.js und Co. friedlich vereint? Flexible Clientarchitekturen mit Web Components und Micro Apps
Manfred Steyer

UI

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Universal Windows Apps
Gregor Biswanger

Sharepoint/Office 356

Kolumne: SharePoint ganz praktisch
SPFx: Einsatz von wiederverwertbaren UI-Komponenten
Marc André Zhou

Viele Ideen, ein Weg
Informationsmanagement durch softwaregestütztes Dokumentenmanagement
Johannes Woithon

Sicherheit

Was tun gegen die REST-Unsicherheit?
Sicherheit schaffen für die RESTArchitektur
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

künstliche Intelligenz und Machine Learning sind in immer mehr Bereichen der IT präsent. Sie unterstützen Software bei der Erkennung und Erfüllung unserer Wünsche – vielleicht haben Sie heute ja schon mit Siri, Alexa, Cortana oder Ihrem Google Assistant gesprochen. Diese Systeme haben schon längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Sie als Entwickler und Entwicklerinnen können sie natürlich auch nutzen. In vielen Fällen handelt es sich dabei noch um eine Spielerei, bei der es darum geht, etwas auszuprobieren, sich faszinieren zu lassen, und wenn dabei möglicherweise noch ein bisschen mehr Komfort herausspringt, ist man zufrieden. Ausprobieren und Austesten ist natürlich auch wichtig; es kommt ja auch vor, dass durch Zufälle Innovationen geschaffen werden, einfach weil man mal geschaut hat, was passiert, wenn …

Andererseits ist angesichts der Fülle an verschiedenen Machine-Learning-Algorithmen und Cognitive Services ein solches „Einfach mal drauflos Testen“ kaum mehr möglich. Um ans Ziel zu kommen und sich nicht in den vielen Optionen zu verlieren, sollte man besser ganz genau wissen, was man braucht. Bei der Anschaffung eines Autos kann man natürlich einfach das Modell kaufen, das einen auf Anhieb anspricht. In diesem Fall wird es sicher ein Auto sein, das zu dem Leben passt, das man gerne führen möchte. Aber nur, weil man dieses Auto fährt, verändert sich ja nicht das ganze Leben und vermutlich wird man auf lange Sicht nicht zufrieden sein, weil es den tatsächlichen Anforderungen, die der Alltag an das Auto stellt, nicht gerecht wird.

KI als Mittel zum Zweck

Die nachhaltigere Lösung ist es dann, sich genau darüber im Klaren zu sein, welche Art Auto man braucht, um seine Aufgaben am besten erfüllen zu können. Oder welche KI. Oder welchen Cognitive Service. Marisa Tschopp und Marc Ruef stellen in ihrem Artikel „Ein IQ-Test für künstliche Intelligenz“ ganz klar heraus, dass KI-Systeme immer Mittel zum Zweck sind. Das bedeutet aber natürlich, dass man sich über das Ziel im Klaren sein muss. Nur dann kann man tatsächlich sinnvoll entscheiden, ob und wie KI als adäquates Mittel zur Zielerreichung infrage kommt. KI sollte immer auf dem Prüfstand stehen. Ob sie allerdings auch für den Prüfstand taugt, betrachtet Jeremias Rößler in seinem Artikel zu künstlicher Intelligenz bei Softwaretests.

Es lohnt sich sehr, manchmal nicht nur einen, sondern gleich drei oder vier Schritte vom eigenen Projekt zurückzutreten. Nur mit dem nötigen Abstand lässt sich ganz nüchtern feststellen, welche Bedürfnisse das Projekt hat und ob KI eine Lösung darstellt. Passen Sie Ihren eigenen Prozess nicht um der KI Willen der KI an, lernen Sie lieber, die richtigen Fragen zu stellen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit umso höher, dass Sie die richtige KI auswählen und Ihr Projekt zum Erfolg wird.

Patricia Stübig-Schimanski, Redakteurin

PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter:

redaktion@windowsdeveloper.de
Twitter: @win_developer


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