Windows Developer 3.15

Docker und .NET

Erhältlich ab: Februar 2015
Umfang: 98 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Judith Andresen, Gregor Biswanger, Carsten Eilers, Tam Hanna, Hendrik Lösch, Michael Müller, Dr. Lukas Pustina, Robin Sedlaczek, Manfred Steyer, Helmut Stoiber, Rainer Stropek, Holger Zaman, Marc André Zhou

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Highlights dieser Ausgabe

Projektmethoden

Agile: Welche Projektmethode passt zu Ihrem Team?

Docker: Bedeutung von Containertechnologie in der Softwareentwicklung

Docker: Hilfreiche Werkzeuge aus dem Docker-Universum

Behaviour-driven Development mit Machine.Specifications

Magazin

Buchtipp
Algorithmen und Datenstrukturen

Buchtipp
Visual Studio 2013 and .NET 4.5 Expert Cookbook

Agile

Kleine Projekte mit großer Wirkung
Welche Projektmethode passt zu Ihrem Team?
Judith Andresen

Docker

Docker – was bringts für Entwickler?
Bedeutung von Containertechnologie in der Softwareentwicklung
Rainer Stropek

Docker und .NET – ein Beispiel
.NET-Anwendungen in Docker-Containern betreiben
Rainer Stropek

Tools und Helferlein
Hilfreiche Werkzeuge aus dem Docker-Universum
Dr. Lukas Pustina

Docker-Sicherheit im Überblick
Ist Docker so unsicher, dass wir eine Alternative brauchen?
Carsten Eilers

Praxis

Im Inneren von SharpGL
Aus ug in die 3. Dimension – Interna von SharpGL
Robin Sedlaczek

Spezifizieren statt testen
Behaviour-driven Development mit Machine.Specifications
Hendrik Lösch

Qt schlägt zurück
Mit Qt Apps für alle Betriebssysteme erstellen
Tam Hanna

UI

Kolumne: XAML Expertise
WPF, Silverlight, Windows Phone 8 und Windows-Store-Apps
Gregor Biswanger

Web

Tolle Typen
TypeScript als Alternative zu JavaScript
Holger Zaman

Azure

Azure: der Suchdienst in Aktion
Azure-Suchdienst in eigenen Anwendungen verwenden
Marc André Zhou

Security

Sicher Anmelden
Flexible Security-Lösungen fürs Business mit OpenID Connect
Manfred Steyer

Trusted Platform Module
Plattformsicherheit per Kontrollchip
Helmut Stoiber

Liebe Leserin, lieber Leser,

so ganz langsam gewöhnt man sich daran, dass Microsoft seine eigenen Produkte Open Source zur Verfügung stellt oder die eigenen Produkte mit Open-Source-Lösungen von anderen Anbietern kombiniert. Dennoch war es überraschend, als Microsoft Ende letzten Jahres in der Eröffnungs-Keynote der TechEd Europe in Barcelona plötzlich auch Docker vorgestellt hat. Anlass genug für den Windows Developer, Ihnen das Thema vorzustellen und Sie darin einzuführen – werden wir im Laufe des Jahres sicher noch mehr dazu hören. Denn die Einsatzmöglichkeiten für Docker sind zahlreich, und es werden sich viele Szenarien zeigen, in denen der Einsatz sinnvoll und vor allem leichtgewichtig und ressourcensparend ist.

Was ist Docker?

Rainer Stropek hat nicht nur die einleitenden Artikel zu Docker für diese Ausgabe geschrieben, er hat im Interview auf www.windowsdevleoper.de auch prägnante Antworten auf die Frage geliefert: Was ist Docker? „Docker ist eine Firma mit gleichnamigem Produkt, die es geschafft hat, das Thema Anwendungscontainer populär zu machen. Containertechnologie steht unter Linux schon länger zur Verfügung. Docker macht die Verwendung jedoch so einfach, dass es gelang, die breite Masse zu erreichen. Das ging so weit, dass das Docker-API, also die Kommandozeilentools, die REST-Schnittstelle etc., mittlerweile eine Art De-facto-Standard geworden ist. Jetzt habe ich zwar Docker erklärt, aber ein neues Schlagwort ins Spiel gebracht, das Microsoft-Entwicklern vielleicht noch nicht so geläufig ist: Container. Man kann sich Container wie virtuelle Maschinen (VM) vorstellen, nur um vieles leichtgewichtiger. Statt in jeder VM den gesamten Softwarestack bis hinunter zum Kernel zu betreiben, greifen die Container auf den Kernel des Hosts zu. Gleiches gilt für Images, die zum Container stehen wie die Virtual-Hard-Disk (VHD) zur VM. Wie die Schichten einer Zwiebel – daher auch der Name Onion-Dateisystem – bauen sie aufeinander auf und sparen dadurch enorm viel Platz. Die Vorteile liegen auf der Hand. Nur ein konkretes Beispiel: Startzeit. Einen Docker-Container mit Webserver startet man in unter einer Sekunde– ein krasser Unterschied, verglichen mit dem Starten einer kompletten VM.“

Shippen Sie doch einfach mal ein paar Container

Sie lesen richtig, da ist wirklich die Rede von Linux– erinnern Sie sich noch an die Ausbildung oder das Studium– da war doch was mit Linux, aber was soll man als erfahrener .NET-ler nun wieder damit? Ganz einfach: Container shippen! Wie das geht, beschreibt Rainer Stropek anhand eines Beispiels mit dem Ihnen vertrauten ASP.NET. Zuvor erklärt er, wie Sie Docker installieren und auf Azure zum Laufen bringen. Probieren Sie es aus, Sie werden erstaunt sein, wie einfach es geht.

Wenn Sie mehr zum Thema Docker im Allgemeinen wissen wollen, schauen Sie sich das Sonderheft „Docker“ von den Kollegen des Entwickler Magazins an: bit.ly/1L0mqIS.

Mirko Schrempp, Redakteur
PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@windowsdeveloper.de


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