Windows Developer 3.17

Volle Kontrolle

Erhältlich ab: Februar 2017
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Oguzhan Acikgöz, Uwe Baumann, Gregor Biswanger, Olena Bochkor, Carsten Eilers, Frank Geisler, Kevin Gerndt, Volker Hinz, Thomas Claudius Huber, Dr. Veikko Krypczyk, Nico Orschel, Bernhard Rawein, Thomas Rümmler, Robin Sedlaczek, Thomas Schissler, Dr. Holger Schwichtenberg, Oliver Sturm, Torsten Zimmermann

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magazin

News

Vorsprung durch Software
Teil 1: Herausforderung Industrie 4.0: die wirtschaftliche Entwicklung seit 1990
Torsten Zimmermann

Olis bunte Welt der IT
Reden ist Gold
Oliver Sturm

Motivation ist alles
Motivation als entscheidender Faktor für Erfolg oder Misserfolg
Dr. Veikko Krypczyk und Olena Bochkor

.net

Kolumne: .NETversum
Tipps und Tricks rund um .NET und Visual Studio
Dr. Holger Schwichtenberg

plattformen / tools

Git-Grundlagen für .NET-Entwickler
Die populäre Versionskontrolle sicher einsetzen
Thomas Claudius Huber

Von TFS XAML Build nach TFS Build
Wie Sie die Migration problemlos durchführen
Thomas Rümmler und Nico Orschel

ui

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Universal-Windows-Apps
Gregor Biswanger

web

Top-5-Frameworks in ASP.NET MVC
Diese Frameworks bzw. Tools dürfen in Ihren Projekten nicht fehlen
Oguzhan Acikgöz

praxis

Microsofts Business-App-Baukasten
Business-Apps mit PowerApps, Flow und Power BI bauen
Frank Geisler und Volker Hinz

Force Feedback Programming
Sauberer Code? Gezwungenermaßen
Robin Sedlaczek

Einer geht noch
Teil 4: Bessere Qualität durch häufige Releases
Uwe Baumann und Thomas Schissler

Wachgeküsst
Microsoft SQL Server 2016 Reporting Services
Bernhard Rawein

Festlegen der Zielgeräte
Universal-Apps im Enterprise-Umfeld
Kevin Gerndt

sicherheit

Websecurity 2016: Angriffe auf Webserver
Erst wurde der Client angegriffen, nun ist der Server dran
Carsten Eilers

service

Liebe Leserin, lieber Leser,

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, und am besten ist es, wenn die Kontrolle ein System ist, dem man vertraut – in der IT heißt das dann z. B. Versionskontrollsystem. Lange Jahre war in der .NET-Entwicklerwelt das vom Team Foundation Server (TFS) verwendete Team Foundation Version Control (TFVC) das System des Vertrauens. Doch Systeme wie dieses, das auf einem zentralen Server, der alle versionierten Dateien enthält, basiert, haben Nachteile. Von der technischen Seite hat man das Problem, dass man immer mit dem Server verbunden sein muss, wenn man im Team damit arbeiten will. Damit ist man aber auch zugleich an feste Strukturen und Organisationen gebunden und gegebenenfalls dadurch beschränkt. In Zeiten kurzer Entwicklungszyklen, verteilter Teams und der Möglichkeit, mehrere Projekte und unterschiedliche Entwickler zusammenzuführen, braucht es auch andere Kontroll- und Vertrauenssysteme. Eine inzwischen sehr verbreitete Alternative sind verteilte Versionskontrollsysteme (VCS), darunter zählt Git zu den populärsten.

Langsam gewöhnt man sich daran, dass Microsoft keine Scheu mehr hat, mit Open-Source-Technologien zu arbeiten oder eigene Technologien Open Source zu veröffentlichen. Git ist eines der Tools, an dem man diesen Prozess gut sehen kann. Nicht nur werden fast alle Open-Source-Projekte von Microsoft via Git bzw. GitHub zur Verfügung gestellt, es hat auch im TFS das hauseigene System quasi abgelöst. Dass Linus Torvalds Git entwickelt hat, ist dann nur noch eine nette Zusatzinformation. Dennoch ist Git vielen Entwicklern noch unbekannt, obwohl die Einstiegshürde sehr niedrig ist. Thomas Claudius Huber stellt in seinem Artikel (S. 34) die grundlegenden Vorgehensweisen und Funktionen vor – was danach kommt, kann ein großer Spaß in Sachen Kontrolle und Produktivität werden.

Der Weg zu den Zielen

Die Frage, ob man nun ein neues Versionskontrollsystem einführt, ist nicht nur technischer Natur. Wer mit einem flexibleren VCS arbeitet, der will bestimmt im nächsten Schritt den gesamten Prozess bis zum Deployment ändern. Damit verändert sich nicht nur der technische Ansatz, wie z. B. der Einsatz des Build-Systems im TFS 2015, wie ihn Nico Orschel und Thomas Rümmler beschreiben (S. 44), sondern auch die Art, wie entwickelt wird. An kleinen Veränderungen im System von Kontrolle, Zusammenarbeit und Vertrauen zeigen sich schnell große Wirkungen. Unsere Reihe zum Thema DevOps von Thomas Schissler und Uwe Baumann (Teil 4 auf S. 78) zeigt hierzu das große Bild auf. Und darin wird eins klar: Es muss an allen Ecken und Enden etwas verändert werden; die Frage ist dabei aber immer, was und wieviel, denn es muss nicht gleich immer alles sein.Wahrscheinlich können es sich nur Start-ups erlauben, alles ganz anders zu machen, aber die Mehrzahl von Ihnen arbeitet in „traditionsreichen“ Projekten, an Produkten, die man nicht von heute auf morgen umkrempeln kann. Aber ob vor zwanzig, zehn oder fünf Jahren, Sie wollen immer die beste Software liefern, die für den Einsatzzweck gebraucht wird. Und das geht heute eben unter Umständen nicht mehr mit den Methoden, Plattformen, Sprachen und Tools, die man früher eingesetzt hat.

Mirko Schrempp, Redakteur

PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@windowsdeveloper.de.

Twitter: @win_developer


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