Windows Developer 5.15

Der DevOps-Trend

Erhältlich ab: April 2015
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Uwe Baumann, Gregor Biswanger, Klaus Bleck, Carsten Eilers, Tam Hanna, Fabian Höger, Max Knor, Yasmine Limberger, Michael Müller, Daniel Murrmann, Thomas Schissler, Julia Schmidt, Holger Schwichtenberg, Artur Speth, Manfred Steyer, Scarlett Winter, Wolfgang Ziegler

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Highlights dieser Ausgabe

Tipps für ein gelungenes Projektmanagement durch Weglassen

Der DevOps-Zyklus: Der Microsoft-Blick auf DevOps

Zehn Releases am Tag: Eine Geschichte über DevOps

Lernen aus Erfahrung: Teil 1: Einfache neuronale Netze

magazin

Buchtipp
Kanban in der IT

Buchtipp
Retrospektiven

Windows 10 – ein Kulturwandel?
Konferenzbericht von der BASTA! Spring 2015
Scarlett Winter

Kolumne: Karrieretipps
Mission Impossible
Yasmine Limberger

agile

Und täglich grüßt das Murmeltier…
Tipps für ein gelungenes Projektmanagement durch Weglassen
Fabian Höger

Aus Projektfehlern lernen
Die Retrospektive als helfendes Ritual
Julia Schmidt

devops

Der DevOps-Zyklus
Der Microsoft-Blick auf DevOps
Artur Speth

Zehn Releases am Tag
Eine Geschichte über DevOps
Uwe Baumann und Thomas Schissler

Systemadministration für Developer
Continuous Delivery mit Power-Shell Desired State Conguration
Max Knor

Wie DevOps die Sicherheit erhöhen kann
„Best Practices“ in Sachen Sicherheit mit DevOps
Carsten Eilers

architektur/alm

Kolumne: .NETversum
Tipps und Tricks rund um .NET und Visual Studio
Dr. Holger Schwichtenberg und Manfred Steyer

praxis

Lernen aus Erfahrung
Teil 1: Einfache neuronale Netze
Wolfgang Ziegler

Steuerelement aus Partikeln
Animierte und portable Benutzeroberflächen mit QML erstellen
Tam Hanna

Geschäftsprozesse mobil – mit MBP
Integration mobiler Lösungen in bestehende Systeme
Klaus Bleck

ui

Kolumne: XAML Expertise
WPF, Silverlight, Windows Phone 8 und Windows-Store-Apps
Gregor Biswanger

web

Web APIs mit ASP.NET MVC 6
Teil 2: Unter der Motorhaube
Manfred Steyer

Application Insights für Web-Apps
Sammeln und Auswerten von Telemetriedaten
Daniel Murrmann

security

Windows 10 und die Sicherheit
Authentifizierung, Data Loss Prevention und mehr
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,
wer die Industrie kennt, weiß, dass regelmäßig ein neuer Hype kommt, also umgangssprachlich die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Der Hype bekommt ein Buzzword verpasst und muss „bäm“ machen – und das Marketing ist ganz aufgeregt und versucht auch alle anderen aufzuregen bzw. anzuregen, mitzumachen. Aber wer das Spiel kennt, lehnt sich zurück und schaut erstmal ganz unaufgeregt zu, wie weit der Hype überhaupt kommt.

Dann gibt es noch Trends, die zeichnen sich ab, machen nicht unbedingt „bäm“ und entwickeln sich langsam. Und in der Regel gibt es gute Gründe für ihr Entstehen. Irgendwann merkt dann auch das Marketing, dass der Trend da ist, kann damit aber keinen mehr aufregen, weil alle es schon irgendwie mitbekommen haben. DevOps ist meiner Ansicht nach so ein Trend. Hier kommen Development und Operations, also DevOps, zusammen, weil sie gute Gründe dafür haben. Denn in dem Bemühen, gute Software auszuliefern, steht zwischen der Entwicklung und dem Nutzer nun einmal der Betrieb und sorgt für Verzögerungen, die man hätte vermeiden können. Das ist ein Problem, wenn man einen großen Programmmonolithen fertig hat, wird aber noch problematischer, wenn man in kurzen Zyklen neue Funktionen ausliefern will. An dieser Stelle ist DevOps ganz einfach ALM zu Ende gedacht. Zum Lifecycle einer Software gehört auch das Ausliefern an den Kunden, und wenn das nicht so funktioniert, wie zuvor auf dem Testsystem der Entwickler, dann müssen die Kollegen vom Betrieb ran. Der Betrieb hätte wahrscheinlich auch gleich sagen können, dass es nicht funktionieren wird, aber Entwicklung und Betrieb haben gar nicht darüber gesprochen.

Ein Trend mit Zukunft

Wie in der gesamten Entwicklung geht es also vor allem darum, dass die Kommunikation über alle Grenzen hinweg funktioniert und die Toolkette nahtlos ineinander greift. Nachdem durch agile Methoden wie Scrum auf der Entwicklungsseite schon viel bewegt wurde, sorgt DevOps nun für noch mehr Bewegung. Die Grenzen zwischen den beiden bleiben dabei bestehen, weil doch jeder für seinen Bereich der Spezialist ist. Aber die Grenzen werden durchlässiger, sie schließen nicht aus, sondern verbinden die einzelnen Aufgabenfelder. Wie das in Theorie und Praxis aussehen kann zeigen die Artikel dieser Ausgabe. Artur Speth stellt dazu den Weg vor, den Microsoft geht. Uwe Baumann und Thomas Schissler erläutern beim gepflegten Bier, wo die Vorteile liegen. Tools wie Application Insights oder die PowerShell DSC helfen auf der technischen Seite. Fabian Höger und Julia Schmidt stellen einfache Modelle vor, wie Projekte besser laufen können, indem man Ballast abwirft und aus Fehlern lernt.

Sprechen Sie doch mal in Ruhe mit Ihren Betriebsspezialisten und suchen Sie gemeinsam einen Weg zum Kunden.

Mirko Schrempp, Redakteur
PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@windowsdeveloper.de


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