Windows Developer 8.18

Versammlung im Web

Erhältlich ab: Juli 2018
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Stefan Baumgartner, Gregor Biswanger, Olena Bochkor, Carsten Eilers, Sebastian Gingter, Tam Hanna, Thorsten Kansy, Dr. Veikko Krypczyk, Benjamin Lanzendörfer, Yasmine Limberger, Thomas Mahringer, Dr. Holger Schwichtenberg, Rainer Stropek, Marc André Zhou

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Magazin

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Buchtipp
C++ mit Visual Studio 2017

Kolumne: Karrieretipps
Neues Spiel, neues Glück: Warum ein Jobwechsel regelrechte Glücksgefühle auslösen kann
Yasmine Limberger

Web

WebAssembly, was bist du?
Mit C,C++, Rust, C# oder auch Java für den Browser entwickeln
Sebastian Gingter

Javascript

Vue.js in a Nutshell
Kurzeinführung in das progressive JavaScript-Framework
Stefan Baumgartner

TypeScript domänenspezifisch nutzen?
Teil 1: Mit TypeScript Metadata und Reflection ein Domänenmodell aufbauen
Thomas Mahringer

.Net

Kolumne: .NETversum
Tipps und Tricks rund um .NET und Visual Studio
Dr. Holger Schwichtenberg

Abhängigkeiten in .NET Core 2.x vermeiden
Teil 2: Inversion of Control und Dependency Injection im Detail
Thorsten Kansy

Azure

Kolumne: Stropek as a Service
Dokumentation ist nicht alles: Wir Entwicklungsteams müssen der DSGVO Leben einhauchen
Rainer Stropek

Die Quadratur des Kreises
Teil 5: Edge Computing zur Latenzreduktion
Tam Hanna

UI

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Universal-Windows-Apps
Gregor Biswanger

Praxis

Magische Fähigkeiten
Teil 2: Künstliche Intelligenz ganz praktisch – eine App mit Zusatzfunktionen
Olena Bochkor und Dr. Veikko Krypczyk

Sharepoint/ Office 365

Kolumne: SharePoint ganz praktisch
Einführung in das SharePoint Framework (Teil 4)
Marc André Zhou

Weniger arbeiten, mehr erledigen
Microsoft Flow als produktiver Begleiter im Alltag
Benjamin Lanzendörfer

Sicherheit

Was ist das, was kann das, was soll das?
Die Blockchain im Überblick
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir hatten uns daran gewöhnt, dass eine Technologie, eine Plattform, eine Sprache oder ein Gerät für eine bestimmte Sache das Beste ist. Die Firmen haben sich auch bemüht, immer wieder hervorzuheben, dass genau dieses Eine das Beste sei und natürlich immer nur das Beste für das Ziel, die Entwickler, die Unternehmen oder die Kunden – je nachdem, wem man es verkaufen wollte. Es kam auch immer wieder etwas Neues, das noch besser sein sollte als das eben noch Beste – was auch immer es war, es war einzigartig und sollte es auch bleiben. Zusammenarbeit war nicht gefragt. Wer in der Microsoft- Welt entwickelte, hatte genau dafür die besten Sprachen und Tools, wer in der Java- oder Apple-Welt unterwegs war, hatte die dort jeweils besten und so weiter. Und die Welten waren gegeneinander abgegrenzt, und so sollte es auch sein.

Das Bild passt heute nicht mehr. Die meisten Firmen am Markt wollen natürlich immer noch das Beste für Entwickler, Unternehmen und Kunden – aber der Weg dahin scheint ein anderer. Nicht mehr Ausgrenzung, sondern Grenzüberschreitung und Integration sind jetzt der Weg zum Glück. Und der Ort, an dem sich gerade alle treffen, ist das Web.

Die Versammlung im Web

Während auf der einen Seite versucht wurde, Platzhirsche zu etablieren, die ihr Revier, ihre Plattform und ihre Domäne im vereinfachten wirtschaftsdarwinistischen Bild erobern und verteidigen sollten, stand den proprietären Plattformen, Sprachen und Tools ein Ökosystem entgegen, in dem jeder seine Nische finden konnte. Das auf der einen Seite sehr einfach und beharrlich blieb und auf der anderen immer auf der Höhe der Zeit war – und doch war es jahrelang nur „das Web“. Es war da, es verband alles und jeden, aber es stand nicht im Fokus der ganz Großen am Markt. Browserkriege hin oder her, ein einfacher Editor und ein bisschen HTML, und schon war und ist man im Web präsent – bis heute geht das so einfach. Aber es geht auch ganz anders. Nachdem jeder seine Plattform, sein Appmodell, seinen Store und seine Weltanschauung in den Ring der konkurrierenden Ökosysteme geschickt hat, erleben wir gerade, dass Zusammenarbeit und vielleicht sogar echte Evolution in der IT zu einer neuen Form der kooperativen Softwareentwicklung führen. Browserkompatibilität, JavaScript, Progressive Web Apps, die Cloud und nicht zuletzt nun WebAssembly führen Technologien zusammen und lassen neue Ökosysteme entstehen – das Web versammelt sie alle und lässt sie ihre Nische finden, in der sie ihre „Fitness“ beweisen können. Mit WebAssembly können Sie Code in nahezu jeder Sprache, z.B. C#, für die Webplattform kompilieren und im Browser innerhalb einer sicheren Sandbox fast mit nativer Geschwindigkeit ausführen. Sebastian Gingter stellt Ihnen vor, wie es geht. Es wäre naiv zu glauben, dass damit das Ziel, die Besten zu sein, von den einzelnen Unternehmen aufgegeben wird, doch die Entwicklung dahin ist sicher transparenter, offener und abwechslungsreicher.

Mirko Schrempp, Redakteur

PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter:
redaktion@windowsdeveloper.de


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