Windows Developer 9.14

Microsoft goes Open Source

Erhältlich ab: August 2014
Umfang: 97 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gregor Biswanger, Peter Brack, Fabian Deitelhoff, Dino Esposito, Matthias Fischer, Christof Graff, Tam Hanna, Roland Krummenacher, Klaus Löffelmann, Roman Schacherl, Chris Spettmann, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Torsten Zimmermann, Matthias Zscherp

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Magazin

Schwalbe, picke den Wurm aus dem Apfel!
Kommentar zu Swift und seiner Bedeutung für die Microsoft-Entwicklerwelt
Klaus Löffelmann

Captain, da kommt was auf uns zu!
Kommentar zu Visual Studio 2014 als Paradigmenwechsel in der Softwareentwicklung
Torsten Zimmermann

Open Source

Kendo UI wird Open Source
Telerik Kendo UI Core: Mehr als nur Controls
Rainer Stropek

Himbeerkuchen im Fokus
Hardware, Einrichtung und Konfiguration des Raspberry Pi mit Mono und C#
Fabian Deitelhoff

Open Source für Onlinezahlungen
Integration des kryptografischen Zahlungssystems Ripple
Christof Graff und Matthias Zscherp

Ein Hybrid für alle Geräte
Ein erster Blick auf Cordova und die Integration in Visual Studio
Manfred Steyer

C#­3
Plattformübergreifende App-Entwicklung mit Xamarin 3
Roman Schacherl

Web

Kolumne: Dino talks
Bootstrap: Listen, Listen und nochmals Listen
Dino Esposito

Ausblick auf ASP.NET vNext
Teil 2: Aus MVC, Web API und Web Pages wird ASP.NET MVC 6
Manfred Steyer

UI

Kolumne: XAML Expertise
WPF, Silverlight, Windows Phone 8 und Windows-Store-Apps
Gregor Biswanger

Azure

Taktgeber aus der Cloud
Teil 4: Microsoft Azure Scheduler gezielt einsetzen
Roland Krummenacher

Praxis

Kraftpaket im Doppelpack
Geovisualisierungen in Excel 2013 mit Power Map und Power Query
Peter Brack

Drei Schichten JavaScript
Einführung in Knockout und das MVVM-Entwurfsmuster
Matthias Fischer

App hört Universal
Teil 1: Universal-App-Entwicklung am Beispiel eines Audiobook Players
Chris Spettmann

Windows Phone

Wo ist sie?
Geofencing unter Windows Phone8.1
Tam Hanna

Hintergründiges
Teil 2: Dateiübertragungen, Location Tracking und Neuheiten in WP8.1
Matthias Fischer

Games

Shader mit Schattenwurf
Schattierung in der Spieleentwicklung
Tam Hanna

Liebe Leserin, lieber Leser,

Microsoft und Open Source – das passt auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen. Zu gut erinnern wir uns an die ausgeprägte Antipathie, die Ballmer und Co. der freien Softwarewelt in der Vergangenheit entgegenbrachten. Linux als Krebsgeschwür, Open Source als Untergang des geistigen Eigentums – derartige Formulierungen mussten sich damals Softwareentwickler anhören, die gemeinschaftlich an kostenlosen Alternativen zu proprietären Produkten arbeiteten.

Doch die Zeiten ändern sich. Steve Ballmer hat seinen Posten als Microsoft-CEO schon vor einigen Monaten an Satya Nadella weitergereicht, der das Unternehmen nun in eine neue Ära leiten soll. Und in dieser Ära spielt der Open-Source-Bereich auch – ja, man muss sagen: sogar – bei Microsoft eine entscheidende Rolle. Zwei Jahre nach der Gründung der Open-Source-Tochtergesellschaft mit dem bezeichnenden Namen Open Technologies hat Microsoft nun die .NET Foundation zur freien Zusammenarbeit an .NET-Kerntechnologien ins Leben gerufen.

Aber das war bei Weitem nicht die einzige Neuigkeit, mit der uns Microsoft auf seiner alljährlichen Entwicklerkonferenz Build überraschte. Unter anderem wurde auch die .NET Compiler Platform namens „Roslyn“ in den Open-Source-Bereich bewegt – eine Technologie, mit der wir uns in einer früheren Ausgabe bereits intensiv auseinandergesetzt haben. ASP.NET MVC, Web API und Web Pages sind künftig ebenfalls unter dem Dach der .NET Foundation zu Hause; diese unter dem Namen ASP.NET vNext zusammengefassten Frameworks stellt uns Manfred Steyer in dieser Ausgabe im Detail vor. Indes gestaltet sich die Kooperation zwischen Microsoft und Xamarin heutzutage immer intensiver – sogar bis zu dem Grad, dass einige eine baldige Xamarin-Übernahme durch Redmond vermuten. Mit Xamarin 3 wird es jedenfalls noch einmal deutlich einfacher, plattformübergreifende Apps für das iPhone und Android-Smartphones zu entwickeln – mehr dazu von Roman Schacherl – und sogar der Einplatinencomputer Raspberry Pi kann mithilfe von Mono und C# mit Leben gefüllt werden – eine detaillierte Anleitung dazu präsentiert Ihnen in dieser Ausgabe Fabian Deitelhoff.

Microsoft öffnet sich – tun Sie’s auch!

Wie Sie im Laufe der letzten Monate unschwer erkennen konnten, wagt Microsoft einen Schritt heraus aus der Abgeschiedenheit der eigenen Produkte, um sich dem unerschöpflichen Potenzial der Open-Source-Community zu öffnen. Wohin diese Entwicklung letztendlich führen wird, ist derzeit nur schwer absehbar. Dennoch möchten wir Ihnen mit dieser Ausgabe eine Empfehlung aussprechen, der sich nur schwer verweigern kann, wer Gefallen an produktivitätssteigernden Technologien, innovativen Ansätzen und einem rundum förderlichen Gemeinschaftsgefühl ndet: Öffnen auch Sie sich der zugegebenermaßen nicht mehr ganz neuen, von Microsoft dieses Jahr aber neu entdeckten Open-Source-Welt! Setzen Sie das Kendo-UI-Framework zur Entwicklung Ihrer Web- und Mobile-Apps mit HTML5 und JavaScript ein, entwickeln Sie Hybrid-Anwendungen mit Apache Cordova im Zusammenspiel mit Visual Studio und beteiligen Sie sich vielleicht sogar selbst an einem der zahlreichen Open-Source-Projekte.

Judith Lungstraß, Redakteurin
PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@windowsdeveloper.de.

Twitter: @win_developer


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