Der Cloud Developer Day auf der BASTA! Spring 2019

Connect Anything to Everything – die Cloud macht’s möglich
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Am zweiten Hauptkonferenztag der BASTA! Spring 2019 konnten sich die Teilnehmenden im Cloud Developer Day ausgiebig mit den Möglichkeiten der Cloud beschäftigen.

Ähnlich wie die BASTA! 2018 im vergangenen Herbst stand die Frühjahrsausgabe der Konferenz ganz im Zeichen der Cloud – diesmal allerdings in Kombination mit DevOps. Der Cloud Developer Day am zweiten Hauptkonferenztag bot den Teilnehmenden einen Deep Dive in die Cloud und die Möglichkeiten, die sie Unternehmen und Entwicklern eröffnet.

Einen allgemeinen Einstieg in den BASTA!-Mittwoch gab am Morgen Sam Basu (Progress) mit seiner Keynote über Gegenwart und Zukunft von .NET. Anwendungen für Mobile, Web und Desktop erstellen – das alles sei mit .NET Core möglich, und das per Open Source. Denn schließlich handle es sich schon längst nicht mehr um „das .NET eurer Großeltern“. Während Mobile und Web heute in den Fokus gestellt werden, sollten aber auch Desktopanwendungen nicht vernachlässigt werden. Schließlich stellen sie meist immer noch die Grundlage für die Arbeit im Unternehmen dar.

Für die Zukunft eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, zum Beispiel das Erstellen von iOS-Apps mit Xamarin.Forms, die mit Project Marzipan wiederum als Desktopanwendung den Weg zu macOS finden werden. Im Grunde scheint also fast alles wie gewohnt: Die Optionen werden immer vielfältiger, die Möglichkeiten immer mehr. Also: Augen aufhalten und ausprobieren!

IoTHub: auch für nicht-IoT-Entwickler

Damir Dobric (daenet GmbH) stellte in seiner Session zu Computation zwischen Edge und Cloud vor, welche Technologien und Dienste dem .NET-Entwickler zur Verfügung stehen, die es möglich machen, moderne IoT- und Industrie-4.0-Lösungen einfach und effizient zu implementieren. Dazu zähle unter anderem auch der IoTHub – und zwar auch für Entwickler, die nicht mit IoT arbeiten, sich aber mit der Frage konfrontiert sehen, wie sie Daten vom Device in die Cloud und zurück übermitteln können.

Azure Event Grid: Connect Anything to Everything

Das Azure Event Grid sei bisher noch an vielen vorbei gegangen, aber für Events in immer stärker vernetzten Systemen nicht zu unterschätzen, sagt Christian Schwendtner (Trainer und Berater). Ein Beispielszenario für den Einsatz des Event Grids sei beispielsweise Ops Automation, um Infos über Events in der eigenen Anwendung zu erhalten. Die Entwicklung Event-basierter Architekturen werde stark vereinfacht – allerdings sei Azure Event Grid nicht ersetzend sondern ergänzend einzusetzen.

Telemetriedaten besser nutzen mit Application Insights

Nico Orschel und Florian Bader widmeten sich in ihrer Session Application Insights und stellten den Teilnehmenden die Möglichkeiten vor, die sie Entwicklern zur Erfassung und Verarbeitung von Telemetriedaten bieten. Konkret handelt es sich bei Application Insights um ein den eigenen Bedürfnissen anpassbares Dashboard im Azure Portal, das an verschiedenen Stellen der Applikation eingebunden werden kann. Dadurch ließen sich auf den unterschiedlichen Ebenen wichtige Informationen sammeln und Insights gewinnen, durch die ein Handlungsbedarf angeleitet werden könne, der die App letztendlich verbessere.

Einfacheres Deployment dank Containern

„Deployments tun weh“ stellte Marc Müller (4tecture GmbH) fest. Viel müsse dabei manuell gemacht werden und gerade bei einem komplexen Monolithen sei das besonders aufwendig. Hier sei das Automatisieren und Optimieren von Prozessen besonders wichtig, um das Deployment zu vereinfachen. Das Aufteilen des Monolithen in Microservices beziehungsweise kleinere Einheiten habe demnach einen großen Vorteil für ein einfacheres Deployment. Für verschiedenste Technologien und Plattformen können Docker und Kubernetes große Vorteile bieten.

Neben den den großen Themen Cloud und DevOps gab es wie gewohnt natürlich auch zahlreiche Sessions und Workshops zu den anderen, den .NET-Entwickleralltag bestimmenden Themen. Die Herbstausgabe der Konferenz für .NET, Windows & Open Innovation BASTA! 2019 findet vom 23. bis 27. September in Mainz statt.

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