Außerdem: Flash erhält „Click-to-Run“-Option in Microsoft Edge

Fast Forward: Ausblick auf npm 5 & Firefox Hardware Report für Webentwickler
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Heute im Fast Forward: npm führt für die kommende Version ein neues RFC-Modell ein und bietet einen ersten Ausblick auf npm 5. Außerdem hat Mozilla den Firefox Hardware Report für Webentwickler veröffentlicht, Flash-Content wird mit einer „Click-to-Run“-Option in Microsoft Edge versehen und Amazon Aurora erhält mit Spatial Indexing und Zero-Downtime Patching zwei neue Features.

Spatial Indexing und Zero-Downtime Patching für Amazon Aurora

Von der breiten Palette an Amazon Web Services ist Amazon Aurora weiterhin der wachstumsstärkste. Nun wurde die Datenbank-Engine um zwei neue Features erweitert: Spatial Indexing und Zero-Downtime Patching. Dank Spatial Indexing können umfangreiche, standortbezogene Anwendungen mit Aurora nun durch die Erstellung spezialisierter, hocheffizienter Indizes auf raumbezogenen Daten gebaut werden. Dafür muss lediglich Aurora Lab Mode aktiviert sein. Zero-Downtime Patching wiederum soll dabei helfen, Aurora-Instanzen ohne Downtime und Verfügbarkeitsverlust zu patchen. Der Patch-Mechanismus wartet auf einen Zeitpunkt zu dem keine Transaktionen o.ä. vorkommen und führt dann einen Patch durch, ohne Downtime zu verursachen. Details dazu werden auf dem AWS Blog besprochen.

Microsoft Edge: Flash erhält „Click-to-Run“-Option

Langsam aber sicher schlägt für Flash-Content im Web des letzte Stündlein: Nachdem bereits bei Mozilla und Google in ihren jeweiligen Browsern Firefox und Chrome Flash-Content nur noch auf expliziten Wunsch der User ausgeführt wird, kommt auch für Microsoft Edge eine entsprechende Click-to-Run-Option. Zwar wird Flash bereits seit dem Windows 10 Anniversary Update selektiv pausiert, wenn der Content nicht im Fokus der Seite stand. Nun soll diese Funktionalität jedoch erweitert werden und so den Übergang zur Nutzung von HTML 5 weiter vorantreiben.

Bei Seiten mit HTML5-Support wird Flash-Content nicht einmal mehr geladen; für Seiten, die von Flash abhängig sind, können Nutzer die Ausführung von Flash manuell anstoßen. Die neue Funktionalität soll in Kürze für Windows Insider zum Testen zur Verfügung gestellt werden; mehr Informationen dazu finden sich im zugehörigen Blogpost von John Hazen und Crispin Cowan im Microsoft-Edge-Entwicklerblog.

Keybase: Nachrichten verschlüsseln für Anfänger

Cäsar tat es und spätestens die berühmte Enigma machte eine Art Mysterium daraus: Die Verschlüsselung von Informationen ist heute von größerer Bedeutung als jemals zuvor. Vielen Menschen ohne IT-Hintergrund fällt es allerdings schwer, selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre Daten sicher durch das Internet gesendet werden. Darum stellt Ardian Haxha das Tool Keybase vor, das die Verschlüsselung ganz einfach machen soll.

Ausblick auf npm 5 & neues RFC-Modell

npm 5 wird ein ambitioniertes Release – das verspricht zumindest das Entwickler-Team in einem Ausblick auf die kommende Version des Node-Package-Managers. Geplant ist die Veröffentlichung noch vor dem Release von Node.js 8, bis März 2017 sollen die Arbeiten an npm 5 darum abgeschlossen sein. Die neue npm-Version soll einige Vorteile mit sich bringen, darunter etwa einen schnelleren Client, eine deutlich verbesserte Version von npm-shrinkwrap.json sowie einige neue Tools zur Nutzung mit neuen Registry-Features.

Außerdem soll die Community vermehrt in die Weiterentwicklung von npm miteinbezogen werden. Ab sofort will man hier auf einen RFC-Prozess setzen, bei dem Entwickler ihr Feedback zu einzelnen Feature-Vorschlägen und -Spezifikationen hinterlassen können. Die ersten RFC-Vorschläge sollen in Kürze veröffentlicht werden; mehr Informationen dazu bietet der zugehörige Blogpost im npm-Blog.

Firefox Hardware Report für Webentwickler veröffentlicht

Jeder Webentwickler wird sich beim Entwickeln bereits das ein oder andere Mal gefragt haben: Wird mein Spiel oder meine Applikation überhaupt bei einer ausreichend großen Menge an Usern laufen? Und auf welche Hardware-Spezifikationen soll ich mich konzentrieren, um das gewährleisten? Mit dem nun veröffentlichten Firefox Hardware Report will Mozilla genau diese Fragen beantworten.

Die Daten des Hardware-Berichts zeigen, welche Hardware und Betriebssysteme Firefox-User verwenden. Dazu gehören unter anderem Daten zu CPU-Herstellern, Systemspeicher, GPU-Herstellern und Displayauflösungen. Neben den reinen Daten bietet der Bericht zugleich eine Reihe nützlicher Statistiken, anhand derer Entwickler sich für künftige Applikations- und Spieleentwicklungen orientieren können. Die Daten stammen aus dem Firefox Telemetriesystem, das automatisch Browser- und Plattform-Informationen sammelt, wenn Firefox auf einem Rechner genutzt wird. Mehr Informationen zum Thema bietet der entsprechende Blogpost von Andre Vrignaud und Rebecca Weiss im Mozilla-Entwicklerblog; der Firefox Hardware Report steht auf der zugehörigen Website zur Verfügung.

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