Außerdem: Chrome DevTools-Team veröffentlicht Puppeteer

Fast Forward: CakePHP 3.5.0 & Microsoft erreicht neuen Meilenstein bei maschineller Spracherkennung
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Heute im Fast Forward: CakePHP 3.5.0 veröffentlicht | Microsoft erreicht neuen Meilenstein bei maschineller Spracherkennung | Chrome DevTools-Team veröffentlicht Puppeteer | Apps ausprobieren mit Android Instant Apps | Don’t repeat yourself in Python

CakePHP 3.5.0 veröffentlicht

Nach zwei Release Candidates steht nun CakePHP 3.5.0 final zur Verfügung und bringt eine Reihe Verbesserungen für das Framework mit. Zudem wurden einige Features als deprecated markiert, die in der kommenden Major-Version – CakePHP 4.0.0 – entfernt werden sollen. Alle Deprecations sind im Migrations-Guide zusammengefasst.

In puncto neuer Features und Verbesserungen bringt CakePHP 3.5.0 einige Änderungen bei Middleware mit. So kann Middleware nun unter bestimmten Bedingungen auf Routes in bestimmten URL-Scopes angewandt werden. Zudem wurde neue Middleware zu CSRF-Tokens und verschlüsselten Cookies hinzugefügt.

Darüber hinaus gibt es einen neuen Console-Dispatcher sowie neue Cookie & CookieCollection-Klassen. Alle Änderungen sind im zugehörigen Blogpost im CakePHP-Blog zusammengefasst; CakePHP 3.5.0 steht als Packaged Release auf GitHub bereit.

Maschinelle Spracherkennung: Microsoft erreicht neuen Meilenstein

Microsoft hat einen neuen Meilenstein in Sachen maschineller Spracherkennung durch neuronale Netze erreicht. Mit einer Fehlerrate von nur noch 5,1 Prozent bei der Worterkennung in Konversationen hat das Unternehmen die Leistung seines Systems gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent gesteigert und ein Niveau erreicht, das dem von Transkriptionen entspricht, die von Menschen angefertigt wurden. Im Test kam das Switchboard-Korpus zum Einsatz, das 2400 telefonische Konversationen zwischen Fremden enthält, die über verschiedene Themen sprechen.

Zur Verbesserung der Leistung ihrer maschinellen Spracherkennung setzte Microsoft ein erweitertes CNN-BLSTM-Modell (Convolutional Neural Network mit bidirektionalem Lang- und Kurzzeitgedächtnis) ein und arbeitet mit dem Microsoft Cognitive Toolkit 2.1 für Deep-Learning-Prozesse. Außerdem wurde die Nutzung der Verlaufsdaten der  jeweiligen Dialogsequenz gestärkt, sodass das System nun bessere Vorhersagen über die nächsten Elemente des Gesprächs bilden kann. Damit nähert sich Microsoft der menschlichen Sprachverarbeitung an – auch das menschliche Gehirn bildet während der Sprachverarbeitung Modelle über den wahrscheinlichsten weiteren Verlauf eines Inputs, sowohl auf Wort- als auch auf Satzebene.

Die geringe Fehlerrate des Spracherkennungssystems von 5,1 Prozent kann jedoch nicht auf jede Art von sprachlichem Input angewendet werden. Dialekte und Aufnahmen aus unruhigen Umgebungen sind nur zwei Beispiele für Anwendungsfälle, in denen auch Microsofts Spracherkennungssystem dem Menschen noch unterlegen ist.

Chrome DevTools-Team veröffentlicht Puppeteer

Vor kurzem hat das Chrome DevTools-Team Puppeteer veröffentlicht – ein Node-API zur Kontrolle von Headless Chrome. Headless Chrome steht seit Version 59 im Google Browser zur Verfügung und ermöglicht die Ausführung von Chrome in einer automatisierten Umgebung ohne User Interface oder Peripherals. Die Node-Library Puppeteer stellt nun ein High-Level-API zum Kontrollieren von Headless-Chrome via dem DevTools-Protocol bereit. Dazu stehen eine Reihe Funktionalitäten zur Verfügung, die auf GitHub vorgestellt wurden.

Apps ausprobieren mit Android Instant Apps

Android Instant Apps hilft Entwicklern dabei, ihre neue App so vielen Usern wie möglich unter die Nase zu halten. Wann immer eine URL verwendet werden kann, kann auch Instant Apps genutzt werden – etwa in E-Mails, Google Suchergebnissen oder Social Media. Instant Apps ermöglicht es, alle Features der App in ein Stand-Alone Modul zu isolieren. User können diese Module dann per URL ausprobieren, ohne etwas zu installieren und sich beispielsweise Content wie Videos angucken. Das soll User dazu überreden, eine neue App wirklich zu installieren.

Jessica Thornsby zeigt die notwendigen ersten Schritte, um Instant Apps aufzusetzen. Eine App muss dafür kostenlos in Google Play sein, App Links unterstützen und zur Laufzeit spezielle Permissions anfordern können. Thornsby nutzt Android Studio 3.0 Preview und die Android-SDK-Tools, darunter das Instant Apps Development SDK. Sie zeigt wie ein neues Projekt gestartet wird und stellt ausführlich die fünf Module, App, Base, Feature und Instantapp vor, in denen Instant Apps strukturiert sind.

Don’t Repeat Yourself in Python

DRY-Programming ist zwar schon bald ein alter Schuh, aber trotzdem nicht weniger wichtig. Vielleicht ist es gerade jetzt wichtiger denn je, wenn das Prinzip von allen bereits als gegeben angesehen wird. Eine gute Möglichkeit, sich nicht zu wiederholen, sind immer Decorators. Mit Decorators führt man beim Funktionsaufruf direkt zusätzlich eine zweite Funktion aus, wobei das Ergebnis der ersten Funktion der zweiten übergeben wird. Für mathematische Berechnungen ist das beispielsweise eine prima Sache. Ein einfaches @<Funktionsname> reicht zur Verknüpfung der Funktionen zudem bereits aus. Klarer wird Idee aber erst mit einige Codebeispielen – die gibt es im Tutorial von George-Bogdan Ivanov.

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