Außerdem: 10 Tipps zur Nutzung von AngularJS

Fast Forward: Elixir 1.3, TensorFlow 0.9 & Live-Streaming à la Facebook
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Heute im Fast Forward: Elixir 1.3 ist erschienen, TensorFlow 0.9 wurde veröffentlicht und Facebook gibt Tipps fürs Live-Streaming. Außerdem haben wir zehn Tipps zur Nutzung von AngularJS für euch, stellen euch Deep Linking in Android-Apps vor und erklären, wie man am besten in ein neues CMS migriert.

Elixir 1.3 bringt neue Features

Version 1.3 der Programmiersprache Elixir bringt viele Verbesserungen. Die nennenswertesten sind:

  • Imperative Zuweisungen in if-Abfragen und switch-Cases werden deprecated. Zukünftig werden in diesem Fall Warnungen ausgegeben, wenn die veränderten Werte nicht ausdrücklich als Rückgabewert miterwähnt werden.
  • Ein neues Calendar-Modul mit Date-, Time-, NaiveDateTime– und DateTime-Datentypen wird eingeführt.
  • Das Buildtool Mix ist nun zu Cross-Reference-Checking fähig und das Testing-Framework ExUnit verfügt über ein neues Flag (stale), das sicherstellt, dass nur die seit dem letzten Test veränderten UnitTests ausgeführt werden.

Im Detail gibt es bei Mix und ExUnit viele kleinere Änderungen, die in ihrer Gesamtheit eine große Verbesserung bedeuten. Sämtliche Änderungen sind in den Release Notes nachzulesen; ausgewählte und weiterführende Beispiele gibt es zudem auf der Projektwebsite.

TensorFlow v0.9 erschienen

Das Machine-Learning-System TensorFlow ist jetzt in Version 0.9 erschienen. Von Anfang an war TensorFlow für Android-Entwickler verfügbar, nun kommen auch iOS-Entwickler in diesen Genuss. Zudem wurden dem ML-System auch Raspberry-Pi-Support und neue Kompilierungsoptionen spendiert. Das Release markiert einen wichtigen Schritt in Googles Strategie, TensorFlow für mobile Apps einzusetzen. Die neuralen Netzwerke können nun auch in Apps wie Translate und Maps verwendet werden. Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen finden sich im Google Research Blog; auf GitHub steht die neue Version zum Download bereit.

Facebook fokussiert sich auf Live-Streaming

Für Facebook-CEO Mark Zuckerberg steht die steigende Beliebtheit für Live-Video-Streaming und -Watching außer Frage. Bereits in fünf Jahren, so Zuckerberg, wären die meisten Facebook-Posts vermutlich Videos. Doch schon heute müssen Facebook, Twitch und Co. in der Lage sein, Millionen an Videos gleichzeitig zu streamen – eine Herausforderung für die Infrastruktur. Um diese Aufgabe zu lösen, arbeitet Facebook Live dezentral:

  • Per Real-Time Messaging Protocol (RTMP) werden Audio- und Video-Streams des Broadcasters an einen Live Transcoder übertragen und dort in das MPEG-Format gewandelt.
  • Die Datei wird in flexiblen 1-Sekunden-Segmenten an einen Datencenter-Cache per MPEG-DASH weitergeleitet, während sie ständig durch den kontinuierlichen Stream wächst.
  • Vom Datencenter-Cache werden die Segmente nach einem Pull-Request auf die global verteilten Points of Presence (PoP) verteilt, von denen die Viewer schließlich versorgt werden.

Um die Requests am „spiken“ zu hindern, wird durch eine Interpolation von kubischen Splines versucht, die Nutzlast vorab zu errechnen und entsprechend zu reagieren. Als nächstes planen die 150 Entwickler von Facebook Live ein vorauseilendes Pushen noch vor dem ersten Pull-Request.

AngularJS: 10 Tipps zur Nutzung

Das clientseitige Java-Script-Webframework AngularJS ermöglicht die Entwicklung von HTML-Web-Apps mit weniger Code und mehr Flexibilität. Es kam 2009 auf den Markt und sollte das Google Web Toolkit ersetzen. Um AngularJS richtig effizient einzusetzen, können einige Tipps weiterhelfen: So ist etwa die Vermeidung von DOM-Manipulationen, die Nutzung des AngularJS-Unit-Testings und die Modularisierung des Angular-Codes sinnvoll.

Android: Deep Linking in Apps

Matthew Kim erklärt in seinem Tutorial, wie Deep Links in Android-Apps erstellt und genutzt werden können. Android Deep Links öffnen eine spezifische Seite innerhalb einer App und geben wahlweise Daten an diese weiter. User können so beispielsweise die Google-Suche auf ihrem Handy nutzen und Seiten innerhalb der App finden. Ausführliche Informationen gibt’s im eingangs genannten Tutorial.

Best Practice: In ein neues CMS migrieren

Was zeichnet den Umzug in ein neues CMS aus? Richtig, es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, den gesamten Content etwas aufzuräumen, sich einen Überblick zu verschaffen und alles neu zu ordnen. Genügend Stress bringt die Migration alleine schließlich nicht mit sich, oder? Um diese Möglichkeit dennoch nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, bietet das Team von CMSCritic eine Zusammenstellung von Softwarearten, Tipps und Must Haves, die bei einer Migration einfach zum Einsatz kommen müssen.

Aufmacherbild: Game icon of magic elixir (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Daria Yakovleva

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