Außerdem: die Sicherheit von Cloud-Diensten, CORS und Let's Encrypt

Fast Forward: frische Betas von Apple, Service Dependencies statt Container & das eigene MVP testen
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Im heutigen Fast Forward geht es unter anderem um neue Betas von Mac OS X El Capitan, iOS, WatchOS und tvOS sowie ein Swift-Tutorial, Dependency Injection Container, Security-Tipps zum Umgang mit der Cloud, die Zertifizierungsstelle Let’s Encrypt und sieben Wege das eigene MVP zu testen.

Apple-Roundup: Vier neue Beta-Releases

Apple hat heute eine Reihe neuer Beta-Releases für unterschiedliche Plattformen veröffentlicht, die allesamt in ihrer dritten Version zum Download bereitstehen. Populärster Vertreter ist das Beta-3-Update für iOS 9.3. Das neue Feature „Night Shift“ sorgt dafür, dass sich die Bildschirmfarbe bei Sonnenuntergang anpasst. So sollen Einschlafprobleme, die aufgrund zu heller Blautöne auftreten können, verhindert werden. Außerdem wurde der Datenschutz verbessert. Ab sofort ist es möglich, einzelnen Apps den Zugriff auf die Mediathek zu erlauben oder zu verweigern.

Ebenfalls hat das kalifornische Unternehmen eine dritte Beta-Version seiner WatchOS 2.2 Beta veröffentlicht. Das neue Update macht es möglich, mehrere Watches mit nur einem iPhone zu verbinden. Entwickler können auf diese Weise ihre Apps gleichzeitig auf unterschiedlichen Devices testen. Außerdem wurde die Maps App (Nearby Search, Yelp-Integration, Navigation) verfügbar gemacht.

Darüber hinaus liegt die dritte Beta-Version von tvOS 9.2 vor. Die Siri-Remote kann nun auch zum Diktieren von Texten benutzt werden, um beispielsweise Nutzernamen und Passwörter einzugeben. Zu guter Letzt wurde die Beta 3 von OS X El Capitan 10.11.4 im Mac App Store für alle Teilnehmer des Apple-Testing-Programms zum Download bereitgestellt. Neben der Implementierung einer Reihe von Bug-Fixes wurde die Sicherheit und Performance des Betriebssystems verbessert.

Einstieg in Swift (II): Funktionen und Closures

Passend zu den neuen Betas von Apple: Wenn Zeit Geld ist und es an Geld immer mangelt, dann hat man auch immer zu wenig Zeit. Oder so. Jedenfalls kann, wer einen zügigen Einstieg in die Programmierung mit Swift sucht, auf den Artikel von Bart Jacobs zurückgreifen. Er stellt eine Zusammenfassung anderer Beiträge des Autors dar, d.h. das ganze Wissen ist hier in kondensierte Form gegossen. Wem die Erläuterungen zu Funktionen und Closures sowie die Schlenker zu Protokollen und Access Control dennoch zu dicht und unverständlich sind, greift auf die eigenständigen Tutorials zurück, die am Anfang des Texts verlinkt sind.

Service Dependencies statt Container

Dependency Injection Container können eine gute Wahl für komplexe Anwendungen sein. Sie laden jedoch auch dazu ein, sogenannte „shared services“ zu nutzen. Diese sind aber eigentlich nichts anderes als globale Variablen. Und die, so weiß Mark Story zu berichten, bringen eine Menge Risiken mit sich, die für ihn nicht durch die Vorteile des Containers ausgeglichen werden. Darum nutzt er für kleine Anwendungen lieber Service Dependencies und zeigt in seinem Blog, wie das funktioniert.

Don´t Trust the Cloud

Cloud-Dienste bieten, besonders für Firmen, unwahrscheinliche Geschwindigkeits- und Übersichtsvorteile, aber zu welchem Preis? „Trust… but verify“ ist der Leitspruch des neuen Artikels von Abner Germanow auf Cloud Zone in dem er auf die „do´s“ und „don´ts“ für den Umgang mit der Cloud eingeht.

Einfachere Webseiten-Security mit Let’s Encrypt?

Security und bequeme Online-Entwicklung scheinen derzeit noch als Gegensätze zu gelten. Die neue Zertifizierungsstelle Let’s Encrypt strebt an, dies zu ändern und das auch noch als frei verfügbarer Service. Um herauszufinden, ob das Projekt den von ihm selbst geschürten Erwartungen gerecht wird, hat Tim Kadlec einen Testlauf gewagt und zeigt sich in seinem Blogpost begeistert.

7 Wege das eigene MVP zu testen

Als in 2011 Entrepreneur Eric Ries das Konzept der Lean-Methode vorstellte, hatten nur wenige eine Vorstellung davon, wie man die Kosten eines Produkts bei schneller Lieferung möglichst niedrig hält. Die Lage hat sich jedoch in den letzten Jahren stark gewandelt. Heutzutage strömen zigtausend Startups auf den Markt, die alle für sich beanspruchen, „lean“ zu sein – oder es zumindest vorgeben. Aber ganz gleich wie innovativ das eigene Geschäftsmodell ist, einen Punkt sollte man laut Aja Frost nicht aus den Augen verlieren: das Minimum Viable Product. Sieben Wege, wie man testet, ob das eigene Produkt auf dem Markt Erfolg haben wird, zählt die Autorin in ihrem Artikel auf.

Aufmacherbild: Fresh apples close-up with morning dew on them (modifiziert) via Shutterstock / Urheberrecht:Nancy Hochmuth

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