Verteilte Versionsverwaltung

Git 2.26: Neues Standard-Protokoll und Updates für Sparse-Checkouts
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Die Versionsverwaltung Git hat die Version 2.26 erreicht. Mit dem Update wird das bereits eingeführte Network Fetch Protocol als Standard implementiert. Außerdem gab es Neuerungen im Bereich der config-Optionen und Sparse-Checkouts.

Git 2.26 ist da. Die Open-Source-Versionsverwaltung hat neben etlichen Bugfixes auch einige Neuerungen an Bord, die einen Blick wert sind.

Git 2.26: Network Fetch Protocol

Das bereits im Jahr 2018 eingeführte Network Fetch Protocol wurde nun als Standard etabliert. Laut dem Git-Team hat dies zur Folge, dass Fetches auch aus größeren Repositories effizienter und schneller arbeiten, da das Protokoll den Server wissen lässt, welche expliziten Informationen gesendet werden sollen. Auf diese Weise werden nicht benötigte Datenmengen gar nicht erst gesendet, in der praktischen Anwendung ändert sich für den Nutzer nichts. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass das neue Protokoll sowohl mit alten als auch mit neuen Servern kommuniziert. Sollte einer der Server das Network Fetch Protocol nicht unterstützen, stellt Git automatisch auf die Vorgängerversion um.

Überarbeitete Git Sparse-Checkouts

Der bereits in der Version 2.25 eingeführte Befehl git sparse-chekout soll das Sparse-Checkout-Management durch definierte Muster vereinfachen.

Mit der nun erschienenen neuen Version wurde der Cone-Modus überarbeitet und der neue Modus git sparse-checkout add vorgestellt. Dieser ermöglicht das Hinzufügen von neuen Dictionary-Einträgen, wie das folgende Beispiel zeigt:

Git 2.26

Quelle: https://github.blog/2020-03-22-highlights-from-git-2-26/

Ebenfalls neu ist die config-Option –show-scope. Die verwendeten Namen können an git config zurückgegeben werden. Die Option arbeitet ganz ähnliche wie --show-origin und kann mit dieser kombiniert werden, um eine Single Option aufzurufen oder auch alle aufzulisten:

Git 2.26

Quelle: https://github.blog/2020-03-22-highlights-from-git-2-26/

Beim Vergleich von Änderungen in zwei Branches haben Git-Benutzer jetzt die Möglichkeit, „bright“ für Farben mit ANSI-Escape-Sequenzen anzugeben. Das bedeutet, dass etwa helles Blau gewählt werden kann, indem %C(brightblue) eingegeben wird.

Alle Informationen zur neuen Version von Git finden sich auf GitHub.

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