Native Advertising bietet Entwicklern bessere Monetarisierungschancen

Native Ads: das sollten Entwickler wissen
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Native Ads – native Anzeigen – fügen sich nahezu nahtlos in das Nutzererlebnis einer Website ein, indem sie an das visuelle Design ihrer Umgebung angepasst sind. Was sich clever anhört, ist dabei von der Grundidee her eine längst bekannte Form der Werbung. Warum sich Entwickler über Native Ads informieren sollten.

Native Ads sind im Bereich des Mobile Advertising nach wie vor groß im Kommen. Es wird erwartet, dass die Ausgaben für Native Advertising bis 2018 auf 21 Billionen Dollar steigen werden – eine riesige Gelegenheit für Entwickler. Obwohl mit Native Ads die Werbung nicht neu erfunden wurde, lohnt es sich, einen genaueren Blick darauf zu werfen, woher sie kommen und wie sie arbeiten. Ist man beispielsweise als App-Entwickler mit den Konzepten des Native Advertising vertraut, lässt sich die eigene App leichter und effektiver monetarisieren.

Keine neue Erfindung…

Seit jeher haben Werbende nach Wegen gesucht, ihre Produkte und Marken in einem Umfeld zu platzieren, in dem Verbraucher auch direkt auf sie zugreifen können. Wir alle kennen beispielsweise die Leuchtreklameschilder für bestimmte Biermarken außen an Restaurants oder Kneipen, um nur ein Beispiel zu nennen. In der digitalen Welt war Google einer der ersten, der durch Anzeigen von zum Suchbegriff passenden Vorschlägen „Werbung im natürlichen Umfeld“ gemacht hat.

…aber neues Anwendungsgebiet

Heutzutage aber sind Verbraucher geradezu überall und ständig unterwegs und in der Lage Informationen abzurufen. Das bedeutet, dass sich „Werbung im natürlichen Umfeld“ vor allem auf den abgerufenen Content beziehen sollte. Gerade dabei müssen die Anzeigen sich den benutzerfreundlichen, für mobile Geräte optimierten Webseiten anpassen. Aber nicht nur das: Die Anzeigen passen sich zudem auch der Form und Funktion des Contents an. So stechen sie nicht aus ihrer Umgebung heraus, stellen keine Störung der UX dar und können ihren Zweck erfüllen. Denn sie sollen eigentlich auch gar nicht auffallen und schon gar nicht als Werbung. Während der Vorgänger des Native Advertising aus dem Print-Bereich, das Advertorial, noch eindeutig als Anzeige gekennzeichnet werden musste, kann es bei einer Native Ad vorkommen, dass man erst bemerkt, dass es sich um eine Anzeige handelt, wenn man sich schon auf der Webseite des Werbenden befindet.

Native Ads: Visuell angepasst…

Speziell im mobilen Bereich stellt Native Advertising also ein Werbeformat dar, das sich seine Umgebung aus Content und dessen Form zu Nutze macht, indem es sich in sie einfügt. Native Ads passen sich also dem visuellen Design der App, in der sie auftauchen, an – sprich dem sogenannten „Look and Feel“. Doch sie sollten noch mehr tun: Native Ads sollten zu dem vom Entwickler generierten Content passen. Dann können sie sogar eine Steigerung der UX erzeugen, beispielsweise indem sie durch das Anbieten von relevanter und in den Kontext der App eingebundener Werbung den Mehrwert steigern.

Native advertising offers a simple solution: ads that fit the form and function of a developer’s content.

…an die verschiedensten Umgebungen

Verschiedene Arten von Native Ads sind beispielweise In-Feed Einheiten, Paid Search oder Empfehlungs-Widgets. Ganz praktisch kann sich eine native Anzeige zum Beispiel in den Feed eines sozialen Netzwerks einreihen und zeigt zudem noch Freunde an, die die Seite des Werbetreibenden abonniert haben. Hierdurch beginnen die Grenzen zwischen von Freunden generierten „relevanten“ Posts und extern erstellter, potenziell interessanter Werbung zu verschwimmen. Je nach Art der Anzeige kann zusätzlich die Platzierung in entsprechenden Kontexten helfen, die Markenbekanntheit zu erhöhen oder den Traffic auf Webseiten zu steigern – womöglich auch beides.

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