VR for Real: Neuigkeiten aus der Welt der Virtual Reality

Oculus: Update mit Tracking-Verbesserungen, PSVR: Support für YouTube VR & Harry Potter Go auf der HoloLens?
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In unserer Reihe „VR for Real“ informieren wir euch einmal pro Woche über die neusten Entwicklungen, aktuelle Neuerscheinungen im VR-Gaming-Bereich und all das, was sonst noch bei der Arbeit in der virtuellen Realität Spaß macht. Mit dabei sind dieses Mal ein von Oculus angekündigtes Update für Oculus Touch, der Support von YouTube VR auf der PlayStation VR und einer möglichen Harry-Potter-Go-Experience für die HoloLens.

Auch diese Woche ist das VR for Real vollgepackt mit allerhand Neuigkeiten aus den Bereichen Hardware, Software und Entertainment im Virtual-Reality-Bereich. Es geht unter anderem um die neue Version der Unreal Engine, HTC leiht Enwicklern den neuen Vive Tracker kostenlos und zehn Prozent aller registrierten Spieler nutzen den PSVR-Support bei Resident Evil 7: Biohazard.

☆ Oculus Rift, HTC Vive & Co.

In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit VR-Hardware – von Oculus Rift über Samsungs Gear VR bis hin zur HTC Vive.

Oculus-Team verspricht Update mit Tracking-Verbesserungen

Generell stoßen die Oculus-Touch-Controller bei den Usern auf viel Gegenliebe. Allerdings gab es seit dem offiziellen Release der Controller auch immer wieder Probleme mit dem Tracking-System, insbesondere, was die Reichweite der Touch-Controller angeht. Diese Probleme sollen mit einem anstehenden Update für die Controller behoben werden und Verbesserungen für Multi-Sensor-Konfigurationen für das Tracking mitbringen. Wie viel Verbesserung das Software-Update tatsächlich bringt, bleibt allerdings abzuwarten. Mehr Informationen zum Thema finden sich im Artikel von Jamie Feltham.

Oculus warnt vor der Nutzung von mehr als drei Sensoren

Bleiben wir doch noch einen Moment bei den Oculus-Touch-Controllern und den angesprochenen Tracking-Problemen. In einem aktuellen Blogpost warnt das Oculus-Team davor, mehr als drei Sensoren für das Tracking der Oculus Rift und der Touch-Controller zu verwenden. Beides kann sowohl mit zwei als auch mit drei Sensoren für Room-Scale-Tracking genutzt werden. Bei der Verwendung von mehr als drei Sensoren stehen dem User allerdings gegebenenfalls unnötige Komplikationen ins Haus, die von Problemen mit der Tracking-Software bis hin zur Überbeanspruchung der USB-Ports des PCs reichen. Mehr Informationen zum idealen Setup für die Oculus Rift und Oculus Touch bietet der oben bereits angesprochene Blogpost.

VRGEs VR Dock: Aufbewahrung für verschiedene VR-Headsets

Die derzeit erhältlichen Virtual-Reality-Headsets haben vor allem eins gemeinsam: Sie sind sperrig und machen die Aufbewahrung damit nicht immer leicht. Das von VRGE entwickelte VR Dock bietet eine elegante und aufgeräumte Aufbewahrung für Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR plus jeweiliges Zubehör. Das VR Dock kann entweder auf einem Regal abgestellt oder an der Wand angeschraubt werden; zudem können USB-Kabel zum Aufladen der Controller in das Innere der Aufbewahrungseinheit integriert werden.

Aktuell läuft die Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung des Projekts noch bis zum 16. Februar; mehr Informationen zum VR Dock bietet auch die Projektseite.

☆ Tools für das VR-Development

Hier bieten wir einen Ausblick auf neue Tools sowie Tipps und Kniffe für die Entwicklung im VR-Umfeld.

HTC leiht Entwicklern Vive Tracker

Anfang des Jahres hat HTC den neuen Vive Tracker und Vive Deluxe Audio Strap vorgestellt. Vor allem der Vive Tracker ist für Entwickler interessant, denn er kann an real existierende Objekte angebracht werden, um diese in die virtuelle Welt zu übertragen. Bisher hatten Entwickler allerdings noch keinen Zugriff auf die neue Technologie. Wie gesagt – bisher. HTC gibt nun nämlich 1000 Tracker an interessierte Entwickler aus. Anmelden kann man sich noch bis zum 7. Februar; das Anmeldeformular steht auf der Vive-Website zur Verfügung.

PlayStation VR erhält Support für YouTube VR

YouTube macht sich vor allem in letzter Zeit einen Namen als „leading source of 360 degree video content“. Eine offizielle YouTube VR App gab es allerdings insbesondere für die High-End-VR-Headsets wie Oculus Rift und Co. nicht. Das hat sich nun geändert: Seit kurzem steht mit dem 1.10-YouTube-Patch-Update YouTube-VR-Support für die PlayStation VR zur Verfügung. Beim Start der App kann nun zwischen der normalen und der PSVR-Version der Video-Plattform gewählt werden. Letztere bringt, so sagt Ben Lang in seinem Artikel zum Thema, Unterstützung für „360 monoscopic and 360 3D video“. Außerdem findet sich eine neue 360-Videos-Kategorie in der obersten Reihe des Interfaces.

Unreal Engine 4.15 Preview bringt Support für PSVR Aim Controller

Seit kurzem steht die erste Preview der kommenden Version von Unreal Engine – Unreal Engine 4.15 – zur Verfügung. Auch dieses Mal sind wieder einige neue Features speziell für VR-Entwickler dabei, etwa eine Verbesserung der Landscape-Editing-Möglichkeiten. Außerdem bringt Unreal Engine 4.15 Preview Support für die PlayStation VR Aim Controller, die auf der letzten E3 vorgestellt wurden. Außerdem stehen eine experimentelle Version des Monoscopic Far Field Renderings für Mobile VR sowie Verbesserungen des VR-Editors bereit. Das gesamte Changelog sowie weitere Informationen zur neuen Unreal-Engine-Version finden sich in einem Artikel von Peter Graham.

JauntVR veröffentlicht Guide zum Erstellen von 360-Grad-Videos

Die Kosten für das Erstellen von 360-Grad-Videos fallen dank neuer Technologien und günstigerem Equipment stetig. Gleichzeitig steigt die Anzahl von sogenannten „Cinematic VR Experiences“, bei denen sich etwa JauntVR seit einiger Zeit als führende 360-Grad-Produktionsfirma etabliert hat. In seinem Blog hat das JauntVR-Team nun ankündigt, Einsteigern mit einem umfangreichen Guide zum Erstellen von 360-Grad-Videos unter die Arme zu greifen. Angesprochen werden dabei zum Beispiel die Belichtung, Framing, verschiedene Kamera-Lösungen und einiges mehr. Damit hoffe man, die Qualität von 360-Grad-Content möglichst hoch zu halten, meint Charles Singletary in einem Artikel zum Thema. Der „Cinematic VR Guide: A Guide to Best Practices Shooting in 360-degrees“ steht auf der JauntVR-Website zum Download zur Verfügung.

☆ VR und Entertainment

Virtual Reality erobert auch immer mehr den Entertainment-Bereich. In diesem Abschnitt geht es darum um die aktuelle Entwicklung von VR für Games sowie Film und Fernsehen.

VR-Film: Oculus Story Studios „Dear Angelica“ steht kostenlos für Oculus Rift zur Verfügung

Schon vor gut einem Jahr hatte Oculus Story Studio „Dear Angelica“ angekündigt. Nun steht der gespannt erwartete Virtual-Reality-Film kostenlos im Oculus Store für die Oculus Rift zur Verfügung. Dear Angelica ist bereits der dritte VR-Film von Oculus Story Studio; Regie führten Saschka Unseld und Wesley Allsbrook. Mehr Informationen dazu bietet etwa der Artikel von Paul James sowie das folgende Video:

Harry Potter Go – so könnte es auf der HoloLens aussehen

Im vergangenen Jahr haben Nintendo und Niantic mit Pokémon Go gezeigt, dass Augmented Reality auch als Entertainment-Plattform erfolgreich sein kann. Natürlich fragt man sich: Was kommt jetzt? Viele wünschen sich Harry Potter Go, denn die Zaubererwelt von Harry Potter, so sagt Joe Durbin, sei „a natural fit for an augmented reality experience“. Dass eine solche AR-Experience durchaus umzusetzen ist, zeigt Asad Malik und arbeitet an einer Harry-Potter-AR-Plattform für Microsofts HoloLens. Diese will er in Kürze vorstellen und so auch andere Entwickler ermutigen, sich an die Entwickler einer Harry-Potter-AR-Experience zu wagen. Mehr Informationen dazu bietet der oben genannte Artikel.

Matterport bringt VR-Support für’s iPhone

Im letzten Jahr hat das immersive Medienunternehmen Matterport seine Virtual-Reality-App Matterport VR vorgestellt. Diese erlaubt es dem User, verschiedene Reiseziele oder historische Wahrzeichen mithilfe einer Samsung Gear VR oder Google Cardboard zu benutzen. Allerdings stand die App bisher nur für Android zur Verfügung. Ab sofort können aber auch iPhone-Nutzer Matterport VR auf ihrem Mobile Device nutzen. Mehr Informationen dazu bietet der zugehörige Artikel von Peter Graham.

Zehn Prozent der registrierten Spieler spielen Resident Evil 7 in VR

Seit kurzem steht der langerwartete neue Teil der Resident-Evil-Serie zur Verfügung – und das auch mit Support für die PlayStation VR. Spieler können damit nicht nur einen Teil des Games in der virtuellen Realität erleben, sondern sogar das gesamte Spiel in VR durchspielen. Fraglich ist aber wie beliebt der PSVR-Support bei den Spielern ist. Glaubt man einem aktuellen Artikel von Paul James, nutzen knapp zehn Prozent aller registrierten Spieler die Möglichkeit, Resident Evil 7: Biohazard in VR zu spielen. Eine beeindruckende Zahl, meint James:

an impressive figure when you take into consideration both the low penetration of VR into home markets around the world and the huge player base for the series.

Mehr Informationen dazu bietet der oben genannte Artikel.

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