Außerdem: React und Redux im Firefox mit Add-ons debuggen

Fast Forward: Erste Beta von React 16 & das Windows Bounty Program
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Heute im Fast Forward: die erste Beta von React 16 ist verfügbar | das Windows Bounty Program wird erweitert | React und Redux mithilfe neuer Add-ons im Firefox debuggen | WordPress-Theme für ein internationales Publikum | Das Singleton-Design-Pattern in Android

Erste Beta von React 16 verfügbar

Das Release von React 16 rückt näher. Aktuell steht die erste Beta der neuen Framework-Version zum Testen zur Verfügung. Besonders spannend: React 16 wird die erste Version sein, die mit dem Rewrite des React-Cores (vorher auch unter dem Codename „Fiber“ bekannt) kommen wird. Daher steht für dieses erste Release der neuen Framework-Version auf die Kompatibilität mit bestehenden Apps im Fokus; das asynchrone Rendering soll erst in einer späteren Version des 16.x-Release-Zweigs zur Verfügung gestellt werden. Alle Informationen zur ersten Beta von React 16 finden sich auf GitHub.

Außerdem hat Dan Abramov im React-Blog einige Änderungen am Umgang mit JavaScript-Fehlern in Komponenten vorgestellt. So wird in React 16 das sogenannte „Error-Boundary“-Konzept eingeführt. Dazu sagt Abramov:

Error boundaries are React components that catch JavaScript errors in their children (and grandchildren), log errors, and display a fallback UI instead of the component tree that crashed.

Alle Informationen zu den Neuerungen bietet der oben genannte Blogpost.

React und Redux im Firefox mit Add-ons debuggen

React und Redux bieten viele Vorteile – nicht zuletzt in puncto Performance. Allerdings ist das Debuggen der UI-Frameworks im Browser nicht so einfach. Abhilfe schaffen Facebooks React Developer Tools und Zalmoxisus’ Redux DevTools, die ab sofort auch als Add-on für den Firefox zur Verfügung stehen. Damit kann React- und Redux-Code direkt im Browser inspiziiert, modifiziert und debuggt werden. Worauf bei der Nutzung zu achten ist, erklärt Dustin Driver im Mozilla-Entwicklerblog.

Microsoft startet neues Bug Bounty Program für Windows

Im Zuge der Bestrebungen, die Sicherheit von Windows weiter zu verbessern, hat Microsoft ein neues Bug Bounty Program gestartet. Ab dem 26. Juli 2017 sind Entwickler dazu aufgerufen, sich erneut an der Suche nach Sicherheitslücken in Windows zu beteiligen. Das Programm umfasst jegliches Feature der Windows Insider Previews sowie spezielle Fokus-Bereiche wie Hyper-V, Windows Defender Application Guard und Microsoft Edge. Die Prämien sind zwischen 500 und 250.000 US-Dollar angesetzt, wobei Microsoft laut Ankündigung jeden Security Bug als wichtig erachtet. Weitere Informationen zu den Rahmenbedingungen bietet dieser Blogbeitrag des MSRC-Teams. (Patricia)

WordPress-Theme für ein internationales Publikum

Wer ein WordPress-Theme bauen will, sollte es für eine möglichst große Zielgruppe konfigurieren und entsprechende Lokalisierungen einbauen. Abbas Suterwala hat das dafür erforderliche API in einem Tutorial beschrieben. Um WordPress mit weiteren Sprachen zu erweitern, müssen dafür zunächst die Transitions-Daten vom WordPress-Translator-Team heruntergeladen, dann die .mo-Datei exportiert und in das wp-content/languages -Verzeichnis geladen und anschließend als Admin aktiviert werden. Anschließend zeigt Suterwala wie ein neues Theme erstellt und die nötigen style.css- sowie die functions.php-Datein erstellt werden. Nun lassen sich die WordPress-Funktionen für Lokalisierung nutzen. Abschließend erklärt Suterwala noch, wie man seine eigene .mo-Datei mit poedit erstellen kann, um diese Lokalisierungs-Funktionen zu nutzen.

Das Singleton-Design-Pattern in Android

Als die Gang of Four ihre Design Patterns veröffentlichte, war Android noch lange nicht in Sicht. Und doch lässt sich beispielsweise das Singleton Pattern, – 1994 von den vier GoF-Mitgliedern vorgestellt – auch für das mobile Betriebssystem sinnvoll anwenden. So gibt es in typischen Android-Apps viele Objekte für die nur eine einzelne globale Instanz benötigt wird. Welche das sind und wie die Injection Library Dagger 2 die Arbeit damit erleichtert, erklärt Chike Mgbemena.

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