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Fast Forward: TYPO3 CMS8 goes Cloud, WordPress mit HHVM & HTML5-Input-Elemente

TYPO3 CMS8 läuft mit Plattform.sh jetzt auch über die Azure-Cloud

Auf der TYPO3 Konferenz in München am 26. und 27. Oktober 2016 hat die TYPO3 Association die zukünftige Kooperation mit dem Cloud-Hosting-Provider Plattform.sh bekanntgeben. Das ist vor allem für deutsche Kunden interessant. Denn über Plattform.sh werden die Datensätze der deutschen User zukünftig mit Microsoft Azure über die deutsche Microsoft-Cloud in heimischen Rechenzentren gespeichert. Der Sicherheitsvorteil ist offenkundig. Nicht nur, dass die Daten auf zuverlässigen lokalen Servern verwaltet und deren Verbleib in Deutschland durch ein privates Netzwerk gesichert sein soll. Microsoft kann nur nach Anfrage und mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Kunden Zugriff auf die Datensätze nehmen.

Weiterhin bringt Plattform.sh einige weitere Vorzüge mit sich. Neben einem vollständigen Build- und Deployment-Management für Composer-Based-Apps gibt es ein Management für Dienste wie MariaDB, PostgreSQL, Mongo DB, Redis, Solr und Elasticsearch. Ebenso soll der DevOps-Overhead mit der Unterstützung einer Kopie der Anwendungen für jeden Git-Zweig verhindert und Anwendungen unter Verwendung geringer Ressourcen von Entwicklungsumgebungen zu Umgebungen mit einer Vielzahl CPUs und GB RAM skaliert werden können.

WordPress mit HHVM einrichten

Die HipHop-Virtual-Machine interpretiert PHP-Skripte und übersetzt sie in Maschinensprachen. Aleksander Koko erklärt in seinem Tutorial die Grundlagen der HHVM, wo die Unterschiede zu normalem PHP 5 und PHP 7 liegen und wie sich HHVM und WordPress mit Docker einrichten lassen. Es handelt sich um separates WordPress-Hosting – WordPress ist ja dafür bekannt, viele Ressourcen zu schlucken. Wer schnelles WordPress mit besserer Performance attraktiv findet, für den lohnt sich ein Blick auf das Tutorial. Es muss jedoch abschließend hinzugefügt werden, dass HHVM nicht 100 Prozent kompatibel mit PHP ist und sich deshalb viele Plugins und Themes nicht mit HHVM verstehen werden: Vorsicht ist angebracht.

Warum flexibler Code besser ist

Es ist nicht immer ganz einfach, funktionierenden, belastbaren Code zu produzieren, aber dazu ist TDD ja da. Als positiven Nebeneffekt beschreibt Paul Wilkins in seinem Artikel allerdings auch die damit einhergehende automatische Anwendung des „generic principle“. Anhand eines Beispiels werden die Vorteile und der Wandel von spezifischem zu flexiblem Code aufgezeigt.

HTML5-Input-Elemente: der aktuelle Stand

Das HTML5-Input-Element in Formularen reagiert je nach Browser unterschiedlich auf den Standort des Users. Das kann wegen nicht einheitlicher Systeme zu Problemen führen. Tim Severien hat in seinem Artikel untersucht, wie Chrome, Firefox, Safari und Edge die Lokalisierung bestimmen und mit den in das Formular eingegebenen Wertigkeiten umgehen. Zusätzlich hat er die jeweils Browser-eigene Error-Prevention ausgetestet und den Vorgang auf seine jeweilige Sicherheit überprüft. Doch bleibt die große Frage, ob wir die HTML-Input-Fields im Browser mit einem Polyfill nachrüsten oder lieber warten sollten, bis die Browser die Implementierung selbst liefern. Die Wahl sollte hier grundsätzlich dem Polyfill zufallen. Je nachdem, in welchen Ländern das Produkt zur Verfügung stehen soll, muss zudem individuell eingeschätzt werden, wie es um die Sicherheit steht.

JavaScript-Linting mit ESLint

Linting beschreibt den Prozess der automatischen Überprüfung eines Codes unter Verwendung des entsprechenden Tools. Linters können neben Zeitersparnis und einer Erhöhung der Projektqualität den Code-Style konsistent halten und mögliche Fehler sowie schlechte Muster verhindern. Mit ESLint steht Entwicklern eines der aktuell mächtigsten JavaScript-Linting-Tools zur Verfügung. Es bringt ein API zum Erstellen eigener Regeln, eine Vielzahl (über 100) individuell konfigurierbarer Regeln und Plugins mit Regeln für spezielle Bibliotheken, Frameworks und Anwendungen mit. Tim Severien gibt in seinem Tutorial eine Einführung zur Installation und Konfiguration von ESLint sowie einen Überblick der Regeln des Tools: Stilistische Regeln, Best Practices, Fehlerprävention und ECMAScript-2015-spezifische Regeln.