Außerdem: Learning Deep Learning mit TensorFlow

Fast Forward: Updates für Node.js und Expressive & Googles Bad-Ads-Bilanz
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Heute im Fast Forward: Node v4.2.6 (LTS) ist erschienen, Expressive 1.0.0 RC7/RC8 wurden veröffentlicht und Google zieht eine Bilanz zu Bad Ads. Außerdem bietet Google einen Kurs für Deep Learning mit TensorFlow, wir präsentieren ein „React für Angular-Entwickler“-Tutorial und zeigen die Vorteile und Gefahren von @extend in Sass.

Node v4.2.6 (LTS) erschienen

Zwei Updates kommen selten allein – deshalb hat Node.js nach dem Release von Node.js v4.2.5 (LTS) und v5.5.0 (Stable) direkt Version 4.2.6 (LTS) hinterher geschoben. Bei der Long-Term-Support-Version handelt es sich um ein Regression-Fix für die Debugger- und Profiler-Funktion. Das war’s dann auch schon – Node.js v4.2.6 steht im Node-Blog zum Download bereit.

Expressive 1.0.0 RC7/RC8 veröffentlicht

Auch das Zend-Framework-Team hat Neues zu vermelden: Kurz nach der Veröffentlichung von Expressive 1.0.0 RC6 und Expressive-Skeleton RC7 schieben die Entwickler Expressive 1.0.0 RC7/RC8 nach. Zu den Änderungen zählt die Einführung der Proxy-Klasse Zend\Expressive\ErrorMiddlewarePipe, die einen bestehenden Fehler in der Middleware-Signatur aufdeckt und behebt. Expressive-Skeleton RC8 bringt den in RC6/RC7 fehlenden error-Schlüssel für die error-Middleware-Group mit sich. Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen finden sich im Expressive-Blog.

War on Bad Ads: Google zieht Bilanz für 2015

Der Streit zwischen den Betreibern von Werbeblockern und der Werbeindustrie tobt weiter. Aktuell ist der Comms/Ops Manager von Adblock Plus von einer Konferenz der Branche ausgeschlossen worden. Interessantes Detail: Google ist Hauptsponsor dieser Konferenz. Doch der Internetriese verdient nicht nur jede Menge Geld mit Werbung, sondern hat auch gehörig mit ihr zu kämpfen. Laut Wall Street Journal hat der Konzern 2015 knapp 50 Prozent mehr Anzeigen als im Vorjahr abschalten müssen, weil sie dubioser Natur waren, also bspw. auf Phishing-Seiten verlinkten oder betrügerische Inhalte anboten. Einen Überblick über die verschiedenen Arten schlechter Werbung liefert Sridhar Ramaswamy auf dem Google Blog und verspricht für 2016 „to stay one step ahead of the fraudsters.

Learning Deep Learning

Deep Learning ist eine Methode maschinellen Lernens, die sich dadurch auszeichnet, dass sie verschiedene, hierarchisch strukturierte Erkenntnisebenen verbindet. Die neuronalen Netze im menschlichen Gehirn dienen dabei als Vorbild. Das Verfahren ist eigentlich schon lange bekannt, kann aber dank leistungsfähigerer Computer, die die unglaublichen Datenmengen verarbeiten können, erst heute sein Potential entfalten. Wer am Boom von Deep Learning teilhaben möchte, kann sich jetzt mit einem Kurs die nötigen Grundlagen dafür schaffen. Google hat mit Unterstützung der Lernplattform Udacity ein Programm für sein neues Deep-Learning-Open Source-Projekt TensorFlow zusammengestellt, zu dem man sich jetzt einschreiben kann. Nähere Informationen findet man auf dem Google Research Blog.

React für Angular-Entwickler

Für alle Entwickler, die sich bereits mit Angular 1.x auskennen und mehr über React lernen wollen, gibt es jetzt ein Tutorial von Mark Brown. Der Frontend-Developer erklärt, wie man mit unterschiedlichen Ansätzen umfangreiche Web-Applikationen erstellen kann. Außerdem widmet er sich den sich überschneidenden Funktionen von Angular und React sowie gleichzeitig den Lücken, die React aber auch gar nicht schließen will.

Vorteile und Gefahren von @extend in Sass

Sobald Webseiten eine gewisse Größe überschreiten, kann ihre Handhabung und Instandhaltung in CSS ziemlich unübersichtlich werden. An dieser Stelle setzt die Stylesheet-Sprache Sass ein, die als Präprozessor für CSS fungiert und dergestalt den Umgang mit CSS erleichtert. Das geschieht etwa durch das Feature @extend, mit dem sich bei korrekter Anwendung sogenannte Vererbungsoperationen (Inheritance) elegant durchführen lassen. Der Vorgang bietet viele Vorteile (sauberere HTML-Klassen, weniger CSS-Duplikationen, Zeitersparnis), wie David Nyguen darlegt, aber auch einige Gefahren (Anwachsen der Dateigröße und Performance-Einbußen), über die man Bescheid wissen sollte.

 

Aufmacherbild: Social media. Hand signs vector. Good concept. (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Vanatchanan

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