Neue PHP-Versionen bringen vor allem Bug- und Security-Fixes mit sich

Fast Forward: Updates für PHP & APK-Packaging-Änderungen in Android Studio 2.2
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Los geht es im heutigen Fast Forward mit einigen Updates: So stehen mit PHP 5.6.28 und 7.0.13 zwei neue PHP-Versionen zur Verfügung; außerdem gab es einige Änderungen am APK-Packaging in Android Studio 2.2 und wir haben Tipps zur Reduzierung von technischen Schulden für euch. Außerdem gibt es weitere Ratschläge zur Nutzung Debugging-Nutzung von Mails in Laravel, zum Verhindern von Ladeverzögerungen in WordPress und zur Gestaltung von React-Native-Apps.

Mails zum Debuggen in Laravel nutzen

Laravel bringt ein durchaus nützliches Mail-Driver-System mit, das beispielsweise für den Versand von Log-Files während der Entwicklung oder von Welcome-Mails an neue Nutzer im laufenden Betrieb einer Anwendung benutzt werden kann. Wer noch mehr aus dem Mail-System herausholen möchte, muss allerdings selbst aktiv werden: Younes Rafie zeigt in seinem Tutorial, wie man das Mail-Driver-System erweitern und zum Debuggen einsetzen kann.

Ladeverzögerungen in WordPress verhindern

Um eine reibungslose Abfolge ohne Verzögerungen zu ermöglichen, lassen sich Stylesheets, Plugins und Theme-Skripte in WordPress aneinanderreihen. Damit soll ein systematisch ablaufendes Laden der Stylings und des JavaScript-Codes ermöglicht werden. Der Entwickler Younes Rafie hat in einem Tutorial illustriert, wie die wp_enqueue_script-Funktion in WordPress anzuwenden ist, damit Skripte und Theme nicht für jede neue Seite der Website neu geladen werden müssen. Mit Shortcodes und etwas JavaScript kommt man hierbei zum Ziel.

React-Native-Apps gestalten

React-Native-Anwendungen können natürlich per CSS gestaltet werden. Daneben stehen Entwicklern aber auch Teile der Flexbox-Spezifikationen zur Verfügung. Darüber können beispielsweise Grid-Layouts verwendet werden, die eigentlich nicht in React Native verfügbar sind. Wie das geht (und einiges mehr zum Layout von React-Native-Apps) verrät Wernher-Bel Ancheta.

Technische Schulden reduzieren

Technische Schulden sind teuer. Wie teuer, das rechnet Chelsea Bosworth anhand der Werte vor, die der CRASH Report 2011 erhoben hat. Der Bericht besagt nämlich, dass jede Zeile Code technische Schulden im Umfang eines Gegenwerts von 3,61 Dollar enthält. Das bedeutet dann für eine einfache iOS-App folgendes:

„10,000 lines of code x $3.61 = $36,100 of technical debt“

Einen Grund für die Entstehung so hoher Schulden sieht Bosworth im Grinding. Das kennen wohl viele aus Games; im Kontext von Code bezieht es sich auf das gleiche Prinzip: auf langweilige, sich wiederholende Aufgaben, die häufig auf die lange Bank geschoben werden. Dass man seine Arbeit lieber sofort erledigen sollte, ergibt sich von selbst – darüber hinaus hat Bosworth aber noch einige Tipps für Entwickler, die ihren schlechten Angewohnheiten entsagen wollen.

PHP 5.6.28 und 7.0.13 sind erschienen

Mit PHP 5.6.28 und 7.0.13 stehen zwei neue PHP-Versionen zur Verfügung. Im Vordergrund der Maintenance-Updates stehen vor allem wichtige Security-Fixes; zudem bringen die neuen Versionen auch verschiedene Bug-Fixes mit sich. Behoben werden unter anderem Probleme im Core, GD, phpdbg und SOAP, alle Änderungen lassen sich in den jeweiligen Changelogs nachvollziehen:

Die neuen Versionen stehen auf der Downloadsseite zur Installation zur Verfügung; die Windows-Binaries finden sich zudem ebenso an der gewohnten Stelle.

APK-Packaging-Änderungen in Android Studio 2.2

Android Studio 2.2 brachte zwar zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen mit sich, allerdings finden sich viele davon vor allem unter der Haube im Android-Gradle-Plugin – etwa das neu geschriebene, integrierte APK-Packaging. So wurde in Android 7.0 das neue APK Signature Scheme v2 eingeführt. Als Konsequenz hat das Team hinter Android Studio auch einige Änderungen an der Erstellung von APKs vorgenommen, etwa dass die kryptografische Signatur des APKs, die zur Verifizierung dessen Integrität genutzt wird, sofort vor dem ZIP Central Directory lokalisiert wird. Außerdem kann das APK gleichzeitig von v1- und v2-Signaturen unterschrieben werden, sodass die Abwärtskompatibilität zu früheren Android-Releases bestehen bleibt. Darüber hinaus bringt die aktuellste Android-Studio-Version auch weitere Änderungen mit, die das APK betreffen. Wojtek Kaliciński hat sie in einem Blogpost im Android-Entwicklerblog zusammengefasst.

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